1. FC KÖLN – VEREINSPROFIL UND TEAMSTATITSTIKEN



VEREINSPROFIL - 1. FC KÖLN

1. FC Köln Vereinsprofil. Der 1. FC Köln (vollständiger Name: 1. Fußball-Club Köln 01/07 e. V.) wurde am 13. Februar 1948 durch Zusammenschluss der beiden Fußballvereine Kölner BC 01 und SpVgg Sülz 07 gegründet.

Der ,,Effzeh“ ist mit 109.508 Mitgliedern der größte Sportverein in Köln und der sechstgrößte in Deutschland. Das Gründungsmitglied der Bundesliga ist 1963/64 in der Premieren-Saison der erste Deutsche Meister der neuen Ära und hält sich bis 1998 35 Jahre lang ununterbrochen in der höchsten deutschen Spielklasse.

Der 1. FC Köln belegt den 8. Platz in der Ewigen Tabelle der Bundesliga und den dritten Platz in der Ewigen Tabelle der Oberliga West, der höchsten Spielklasse für westdeutsche Vereine vor Einführung der Bundesliga.

Nach dem insgesamt 6. Abstieg kehrt der FC 2019/2020 in die Fußball-Bundesliga zurück. Heimstadion des 1. FC Köln ist das RheinEnergie-Stadion im Stadtteil Müngersdorf, das 50.000 Zuschauern Platz bietet und 2004 vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland komplett umgebaut wurde. Tickets für die Heimspiele des 1. FC Köln sind heiß begehrt und unter anderem im Haupt-Fanshop im RheinEnergie-Stadion, Aachener Straße 999, zu beziehen.

GOOD TO KNOW

Die Spieler des 1. FC Köln feiern am 23. November 2017 ihren 1:0-Sensationserfolg gegen den FC Arsenal in der Europa League.
Die Spieler des 1. FC Köln feiern am 23. November 2017 ihren 1:0-Sensationserfolg gegen den FC Arsenal in der Europa League. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Seit dem 6. März 2002 ist der Profifußballbereich (Erste Mannschaft, U21, U19 und U17) in die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Der eingetragene Verein hält 100 Prozent des Stammkapitals (2,5 Mio. Euro) an der KGaA und ist Alleingesellschafter der zur Geschäftsführung berechtigten und voll haftenden Komplementärin, der 1. FC Köln Verwaltungs GmbH.

Der 1. FC Köln hat in den 5 Jahrzehnten seiner Bundesliga-Zugehörigkeit immer wieder durch Machtspiele im Präsidium Schlagzeilen gemacht.

Kein anderer Präsident konnte sich länger im Amt halten als Franz ,,Boss“ Kremer, der den Verein von 1948 bis zu seinem plötzlichen Tod 1967 führt und der als einer der großen Befürworter der Fußball-Bundesliga gilt. Unter der Regie von Dietmar Artzinger-Bolten holt der FC 1986 den bis dahin völlig unbekannten Trainer Christoph Daum in die Bundesliga. In die Amtszeit von Artzinger-Bolten fallen mit den Vize-Meisterschaften von 1989 und 1990 sowie dem DFB-Pokalfinale 1991 die letzten, ganz großen Erfolge des Vereins. Albert Caspers geht 1998 als der FC-Boss in die Klub-Historie ein, der den ersten Abstieg verantworten muss.

Emotional ist die Wahl von Werner Wolf im September 2019. Der neue FC-Präsident will wohl nicht mehr mit Klublegende Harald ,,Toni“ Schumacher zusammenarbeiten. Der legendäre Keeper ist zuvor seit 2012 als Vize-Präsident verantwortlich für den sportlichen Bereich. In die Amtszeit des ,,Tünn“ fallen die Bundesliga-Abstiege 2012 und 2018, aber auch die Rückkehr in den Europapokal 2017 – nach 25 Jahren Abstinenz.

Was nur wenige wissen (5 FC Triumphe und 5 Köln-Katastrophen)

Für die Köln-Hater

  1. Die höchste Bundesliga-Niederlage des FC: 0:7 geht der 1. FC Köln am 15. Mai 1971 beim FC Bayern München im Stadion an der Grünwalder Straße unter. Ein Eigentor von Karl-Heinz Thielen leitet das Rekord-Debakel ein.
  2. Die peinlichste Wende gegen den 1. FC Köln: Im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiberg reicht den Kölnern am 10. Dezember 2017 bei Schnee und Eis – die Partie steht auf der Schneeschippe – eine 3:0-Führung nicht aus. Nach 1:3 zur Pause drehen die Freiburger die Partie durch 2 Tore von Nils Petersen ab der 90. Minute (!) noch um und stürzen das RheinEnergie-Stadion ins Chaos. Die FC-Ultras gehen auf die Barrikaden.
  3. Untergang im UEFA-Cup-Finale: 8-mal steht der 1. FC Köln in einem europäischen Halbfinale, aber nur 1986 springt eine Final-Teilnahme heraus. Diese wird zur Mega-Enttäuschung. In den UEFA-Cup-Finals müssen die Rheinländer im Hinspiel eine 1:5-Niederlage bei Real Madrid hinnehmen. Diese ist im Rückspiel nicht mehr zu korrigieren. Nach Zuschauer-Ausschreitungen im Halbfinale im belgischen Waregem muss Köln das Rückspiel im Berliner Olympiastadion austragen. Die Stimmung bleibt unterm Hintern: Nur 16.185 Zuschauer verlieren sich im weiten Rund. Köln gewinnt zwar mit 2:0, doch das ist insgesamt zu wenig. ,,Das hat sich nicht wie ein Finale angefühlt“, sagt FC-Stürmer Klaus Allofs anschließend dem Boulevardblatt Express.
  4. Schwarzer Rauch für den Absteiger: Selten hat sich ein Klub so würdelos aus der Bundesliga verabschiedet wie der 1. FC Köln am Ende der Saison 2011/2012. Beim 1:4 im letzten Spiel gegen den FC Bayern muss Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) einige Sekunden früher abpfeifen – FC-Ultras haben das RheinEnergie-Stadion mit Rauchbomben in schwarze Wolken gehüllt. Schon 10 Minuten ist die Polizei vor der Kölner Südkurve aufmarschiert und verhindert nach eigenen Angaben Schlimmeres. Weil Hertha BSC gegen 1899 Hoffenheim gewinnt, rutschen die Kölner auf den direkten Abstiegsplatz. ,,Das ist ein schwarzer Tag für den 1. FC Köln. Das ist ein unglaublich unnötiger Abstieg“, sagt Kölns Interimstrainer Frank Schaefer.
  5. Die größte Derby-Pleite gegen Gladbach erlebt der 1. FC Köln am 14. November 1984. In einem Mittwochsspiel lassen Hans-Georg ,,Schorsch“ Dreßen, Frank Mill, 2-mal Uwe Rahn und Hans-Günter Bruns die ,,Fohlen“ mit ihren Toren beim 5:1 in Müngersdorf jubeln. An diesem Tag will für den FC nichts klappen. Stephan Engels und Klaus Allofs scheitern mit 2 Elfmetern beim Stand von 0:1 an Gladbachs Torhüter-Legende Uli Sude. Statt 2:1 steht es dann zur Pause 0:4…

Die aus Sicht der Geißbock-Hater erfreulichste Saison liefert der Karnevalsverein 2017/2018 ab. Von der Europa League geht es in die 2. League – mit einigen FC-Rekorden, auf die man am Geißbockheim nicht wirklich stolz sein dürfte.

Schlechteste Platzierung in der Abschluss-Tabelle:
2017/2018 steigt der 1. FC Köln als 18. und damit als Tabellenletzter in die 2. Liga ab. Das ist auch 2003/2004 so, jedoch mit 23 Punkten und damit einem Zähler mehr als 2018.

Wenigste Siege: 2017/2018 gelingen dem 1. FC Köln nur 5 Siege in der Bundesliga. Das ist Vereins-Negativrekord.

Wenigste Punkte: Die Bundesliga sieht 2017/2018 den schlechtesten 1. FC Köln aller Zeiten. Nur 22 Punkte bedeuten den Abstieg, der schon am drittletzten Spieltag nach einem 2:3 in Freiburg feststeht. Mit 14 bzw. 9 Zählern ist Köln auch das schlechteste Heim- und Auswärtsteam der Liga. In der Hinrunde holt man nur 6 Punkte.

Für die FC-Fans

  1. Der knappste Deutsche Meistertitel: Die Bundesliga hat nie eine engere Entscheidung um die Meisterschale erlebt als am 29. April 1978. Zwischen Hamburg, wo der 1. FC Köln als Tabellenführer beim abgestiegenen FC St. Pauli im Volksparkstadion antritt und dem Düsseldorfer Rheinstadion, wo Verfolger Borussia Mönchengladbach den BVB aus Dortmund empfängt, spielt sich das größte Wettschießen der Liga-Historie ab. 12:0 schlagen die Gladbacher den Namensvetter aus Dortmund – doch Meister wird dank der um 3 Treffer besseren Tordifferenz der FC. Die ,,Geißböcke“ gewinnen 5:0 bei St. Pauli gewinnt und sind über Radio immer über das bis heute stehende Bundesliga-Rekordergebnis aus Düsseldorf informiert. Bernd Cullmann, 2-mal Heinz Flohe und 2-mal Yasuhiko Okudera schießen Köln im Regen von Hamburg zum Titel. Beide rheinische Rivalen erzielen am Ende 86 Saisontore.
  2. Sternstunde gegen Belgrad: Eine der sensationellsten Aufholjagden seiner Europacup-Geschichte liefert der 1. FC Köln am 6. Dezember 1989. Nach 0:2 im Hinspiel im ,,Marakana“ von Belgrad drehen die Kölner in Müngersdorf die Partie gegen Roter Stern noch um – 3:0 durch 2 Tore von Falko Götz und Frank Ordenewitz – und in der Kabine erklingt anschließend ,,Unser Herz schlägt für de FC Kölle“ – heute undenkbar!
  3. Bayer Meister? Nicht mit Kölle! 33. Spieltag der Saison 1996/97. Im rheinischen Duell mit Bayer Leverkusen hat der FC die Chance, am Ende einer mauen Saison (Rang 9) seine Fans milde zu stimmen. Das gelingt: Mit 4:0 schießt man die Bayer-Elf von Ex-FC-Coach Christoph Daum aus dem Müngersdorfer Stadion. Damit macht man ausgerechnet den kalt verachteten FC Bayern München, der zeitgleich gegen den VfB Stuttgart 4:2 gewinnt, vorzeitig zum Deutschen Meister, aber das ist an diesem Kölner Feiertag zweitrangig. Toni Polster trifft 3-mal gegen Leverkusen. Auch 2011 zerschlägt Köln am 32. Spieltag mit einem 2:0-Heimsieg die allerdings relativ vagen Meister-Hoffnungen der Leverkusener – und beschert Jürgen Klopp mit Borussia Dortmund den ersten Meistertitel!
  4. FC 10 – FK Pirmasens: 0: Der überhaupt höchste Sieg in einem Meisterschaftsspiel gelingt dem FC gegen den damaligen Südwest-Spitzenklub FK 03 Pirmasens. In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1962 – 10:0. Gegen ,,die Klub“ trifft allein Karl-Heinz Thielen 4-mal, Weltmeister Hans Schäfer gelingen 2 Tore.
  5. Europacup-Erfolg nach 25 Jahren: Auf diesen Moment hat ganz Köln ein Vierteljahrhundert gewartet – Ein Sieg in einem Europacup-Spiel, das hat es zuvor im September 1992, 2:0 gegen Celtic Glasgow, zum letzten Mal gegeben. Am 2. November 2017 endet diese Durststrecke. Mit 5:2 schlagen die Kölner den weißrussischen Serienmeister BATE Borissow und mit dem sensationellen 1:0 gegen den FC Arsenal erzwingen sie am 23. November 2017 ein ,,Endspiel“ in Belgrad fürs Weiterkommen in Gruppe H der Europa-League-Vorrunde. Diesmal nimmt Roter Stern Belgrad allerdings Revanche – 1:0.

5 Spieler und Trainer, die den 1. FC Köln geprägt haben…

Der FC darf sich in seiner mehr als 70-jährigen Vereinsgeschichte über viele Persönlichkeiten freuen.

Weltmeister, Europameister, ,,Jahrhundert-Trainer“ und Rekord-Transfers – aber diese 5 Spieler und Trainer prägen den Klub am nachhaltigsten.

  1. Harald ,,Toni“ Schumacher – ,,De Tünn“: Der Torhüter steht für die gesamte Klaviatur der Gefühle, die dieser Verein bietet. Pokalsieger 1977, Double-Sieger 1978, UEFA-Pokal-Finalist 1986 – und dann das ,,Aus“ beim FC und in der Nationalmannschaft nach der Veröffentlichung seines Buches Anpfiff (1987). Köln und ,,Toni“ wollen lange Zeit nicht mehr zusammenfinden. Schumacher coacht sogar den Stadtrivalen Fortuna, wird dort allerdings in der Halbzeitpause von Klub-Chef Jean ,,Schäng“ Löring gefeuert. Auch bei Bayer Leverkusen arbeitet er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller als Torwart-Trainer. Seit 2012 ist ,,Toni“ wieder zu Hause – und führt den Verein als Vize-Präsident 2017 in die Europa League. Wie mächtig ,,de Tünn“ im Team ist, bekommt 1984 ein Neuzugang namens Jimmy Hartwig zu spüren. Der lebensfrohe Hesse will in der Kabine für sich werben. Schumacher stellt ihn sofort kalt: ,,Hey, Hartwig, hier bin ich der Chef, hier hast du nichts zu melden, klar?“
  2. Hans Schäfer (1927 – 2017) – ,,De Knoll“. Er ist der größte Spieler des 1. FC Köln der Vor-Bundesliga-Ära. Ein ,,Held von Bern“ und der einzige Spieler aus der deutschen Weltmeister-Mannschaft von 1954, der noch in der Bundesliga Deutscher Meister wird. Am Ende der Saison 1963/64 nimmt Hans Schäfer als erster Kapitän in der Geschichte der neuen deutschen Eliteliga die Meisterschale in Empfang.
  3. Wolfgang Overath – Der ,,Rastelli“: Er ist einer der brillantesten Mittelfeld-Regisseure seiner Zeit. Sein Konkurrenzkampf mit dem Gladbacher Günter Netzer gilt als legendär. Overath entscheidet ihn bei der Heim-WM 1974 für sich und spielt im Finale gegen Holland (2:1), Netzer nicht. Als FC-Spieler eine absolute Legende. 409 Bundesliga-Spiele macht Overath in 14 Profi-Jahren ab 1963 für den FC (83 Tore). Er gehört 1964 der ersten Bundesliga-Meisterelf an und wird 2-mal Pokalsieger (1968, 1977). Als FC-Präsident lenkt er von 2004 bis 2011 die Geschicke des Vereins. Der in Hamburg lebende hessische Autor Hermann Schmidt setzt ihm in seinem Buch Der Spielmacher (2015) ein literarisches Denkmal.
  4. Hennes Weisweiler (1919 – 1983) – Der ,,Don“: Kein anderer FC-Trainer ist so erfolgreich wie ,,Don“ Hennes Weisweiler. Der Schüler und Assistent von Weltmeister-Trainer Sepp Herberger wird 1947 als Spieler von ,,Boss“ Franz Kremer in die Domstadt geholt. Er sorgt 1949 für die erste Meisterschaft der FC-Geschichte und den Aufstieg in die Oberliga West. In seiner 1. Amtszeit 1955 bis 1958 entdeckt der Mann, nach dem das FC-Maskottchen, der Geißbock ,,Hennes“, benannt ist, Spieler wie Hans Sturm und Fritz Ewert. Nach einem Zerwürfnis mit Präsident Franz Kremer wechselt Weisweiler die Fronten und macht ab 1964 Borussia Mönchengladbach mit 3 Meisterschaften, dem Pokalsieg von 1973 (gegen Köln) und dem UEFA-Cup-Sieg 1975 wenn nicht zum Weltklub, denn doch national wie international erfolgreicher als die Kölner. Der knorrige Rheinländer ist für das internationale Geschäft beim FC Barcelona 1975/76 nicht geschaffen – da nützt auch das kolportierte Monatsgehalt von umgerechnet 20.000 Euro nichts! Weisweiler kehrt nach Köln zurück. Mit dem Pokalsieg 1977 und dem ,,Double“ 1978 prägt ,,Don Hennes“ die erfolgreichste Phase in der FC-Geschichte – die liebenswerte Werbung für Stollwerck-Schokolade gibt es inklusive. Hennes Weisweiler erliegt 1983 viel zu früh einem Herzinfarkt.
  5. Lukas Podolski – ,,Der Prinz“: Ihm hätten die Fans in Köln wohl auch einen Wechsel nach Gladbach oder Leverkusen verziehen. Kein anderer Spieler erreicht beim FC nach 1993 und dem Abschied von Pierre Littbarski (,,Litti“) derart hohe Popularitätswerte wie Lukas Podolski. Der unbedarfte Junge mit den flotten Sprüchen (,,Man hat gesehen, was die Reste-Rampe im Leisten ist, zu standen“) erobert die Herzen in der Domstadt. Auch, weil er nach dem Abstieg 2004 mit in die 2. Liga geht und im ,,Unterhaus“ 2005 Torschützenkönig wird. 2009 kehrt ,,Poldi“ nach erfolgreichen Jahren beim FC Bayern München (u. a. Double-Sieger 2008) zum FC zurück.

PNG – Persona non Grata – Auf diese Spieler haben sie in Köln keinen Bock

  1. Michael Ballack: Der ,,Capitano“ – aber in Köln eben ,,keiner von uns“. Der Mittelfeldspieler gilt als Synonym des kurzen Aufschwungs von Bayer Leverkusen zwischen 1999 und 2002. Nach einem 2:0-Heimerfolg der Bayer-Elf gegen den FC Schalke 04 im März 2011 ist Ballack in Köln untendurch, als er sich auf dem Zaun der BayArena zu einem ,,Scheiß FC Köln“ via Megaphon hinreißen lässt.
  2. Ralph Hasenhüttl: Nach Fürth verschenkt. Österreicher fühlen sich in der Domstadt per se recht wohl, man denke an FC-Legende Toni Polster oder Trainer Peter Stöger. Auf einen Alpen-Profi trifft das jedoch nicht zu: Ralph Hasenhüttl. Dass der Grazer 2000 mit dem FC die 1. Rückkehr in die Bundesliga schafft, kann seinen sportlichen Wert nicht heben. der Stürmer trifft in 41 Zweitliga-Spielen nur 3-mal und wird ablösefrei an Greuther Fürth abgegeben. ,,Zum Glück für den FC“, wie die Zeitung Rheinische Post bemerkt.
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GRÖßTE ERFOLGE, GRÖßTE NIEDERLAGEN

Einmaliges Stadt-Derby: Der 1. FC Köln gewinnt 1983 im Duell mit der Fortuna den DFB-Pokal.
Einmaliges Stadt-Derby: Der 1. FC Köln gewinnt 1983 im Duell mit der Fortuna den DFB-Pokal. (Foto von Bongarts/Getty Images)

Der größte Erfolg gelingt dem 1. FC Köln in der Saison 1977/78 mit dem Gewinn des ,,Double“ mit Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokalsieg.

Insgesamt holt der rheinische Traditionsklub 4-mal den DFB-Pokal: 1968, 1977, 1978, 1983 und ist 1964 der erste Meister in der neu gegründeten Bundesliga. 70 Punkte aus der Meister-Saison 1977/78 bedeuten bis heute die beste Ausbeute des 1. FC Köln in der Bundesliga. Den ersten von insgesamt 3 Deutschen Meistertiteln gewinnt der Verein 1962.

Auf internationaler Ebene steht der ,,Effzeh“ insgesamt 8-mal in einem europäischen Halbfinale, dabei 2-mal im UEFA-Cup-Vorgängerwettbewerb, dem ,,Pokal der Messestädte“. Größter Erfolg und größte Pleite gleichzeitig ist das UEFA-Cup-Finale 1986, wo der FC mit 1:5 und 2:0 gegen Real Madrid letztlich chancenlos ist.

Die größten fußballerischen Peinlichkeiten sind in der Bundesliga und im DFB-Pokal die 0:7 bzw. 0:8-Pleiten gegen den FC Bayern München. Im Europapokal bedeutet ein 1:8 beim schottischen Vertreter FC Dundee in Runde 1 des Landesmeister-Wettbewerbs 1962/63 die peinlichste FC-Pleite aller Zeiten.

OMG - OH MY GOD!

Er wäre um ein Haar mal Bundestrainer geworden. (Photo by Bongarts/Getty Images)
Er wäre um ein Haar mal Bundestrainer geworden. (Photo by Bongarts/Getty Images)

Filmreif: Ein ,,Boxer“ namens Christoph Daum…und ,,Der Don ist tot“

,,Cassius“, so tauft der Kölner Boulevard diesen frechen, unbekümmerten Trainer des FC, der Fußball-Deutschland 1989 aus dem Tiefschlaf reißt, den großen FC Bayern fordert, fürchterlich auf die Nuss bekommt – und in einem unvergessenen TV-Auftritt deutsche Fußball- und Fernsehgeschichte schreibt. Ein anderer Kölner tritt in den turbulenten 80er-Jahren mit einem damals hoch brisanten Buchprojekt eine Lawine los…

  1. Daum gegen Hoeneß – Das legendäre TV-Duell: Den ZDF-Zuschauern stockt im April 1989 der Atem. Unmittelbar vor dem direkten Duell am 31. Spieltag der Saison 1988/89 treffen FC-Coach Christoph Daum, flankiert von Sportdirektor Udo Lattek (1935 – 2015) und Bayern-Trainer Jupp Heynckes, der Begleitschutz von Manager Uli Hoeneß erhält, im ,,Aktuellen Sport-Studio“ aufeinander. Es wird eine Sternstunde des deutschen Sportfernsehens, ein Giftpfeil-Regen, der bis heute unübertroffen ist. Moderator Bernd Heller holt Daum direkt ab. Die Frage, ob er das Flugticket zur Meisterschaftsfeier nach München schon gekauft hätte, beantwortet der Herausforderer schlagfertig: ,,Ja, für Uli Hoeneß, damit er nach Köln kommen kann.“ Der Bayern-Macher lächelt (noch) milde, doch dann legt er los. Eine ganze Mappe hat sich Hoeneß nach Mainz mitgenommen. Das Cleverle aus Ulm ist wie immer gut vorbereitet und konfrontiert Daum der Reihe nach wie in einem Verhör mit seinen Verbal-Spitzen gegen Heynckes (,,Du hast über Jupp Heynckes gesagt: Der könnte auch Werbung für Schlaftabletten machen“  – ,,Richtig“). Das Daum-Zitat ,,Nach dem Sieg in Mailand ging es ihm (Heynckes, d. Red.) mal für ein paar Stunden besser, da war eine Hirnwindung mehr durchblutet, im Grunde genommen ist er völlig kaputt“ bringt Hoeneß auf die Palme. Der angegriffene Henyckes sieht die Bundesliga durch Daum ,,PR-mäßig angeheizt“, schwört direkt Rache: ,,Wie er mich unterhalb der Gürtelline attackiert hat, das ist nicht zu akzeptieren und das werde ich auch nicht vergessen.“ Gejohle bricht im Studio aus, als Daum anmerkt, dass ,,die Bayern die Höhe der Gürtellinie beurteilen.“ Daum agiert wie ein Boxer. ,,Du versuchst alles“, feuert er den nächsten Verbal-Haken an Hoeneß, ,,mich von meinem Weg abzubringen – aber ich kann dir versichern: Das schaffst auch du nicht.“ Die Zuschauer sind jetzt völlig euphorisiert und singen ,,Zieht den Bayern die Lederhosen aus.“ Hoeneß kontert trotzdem direkt: ,,Ich werde das auch gar nicht versuchen, denn am nächsten Donnerstag ist dein Weg zu Ende.“ Stimmt nicht ganz. Köln verliert zwar das mit viel Spannung erwartete direkte Duell gegen die Bayern mit 1:3, aber Daum bleibt noch bis 1990 im Amt und kehrt 2006 noch einmal für 3 Jahre auf die FC-Trainerbank zurück.
  2. ,,Toni“ und der Anpfiff: ,,Es ist immer das gleiche“, mit diesem doch recht belanglosen Satz beginnt das vielleicht größte Skandal-Buch der deutschen Fußballgeschichte. 1987 bringt FC-Idol Harald ,,Toni“ Schumacher mit Anpfiff – Enthüllungen über den deutschen Fußball (Verlag: Heyne) zwischen zwei Buchdeckel – und sich um seinen Job. Vergessen Sie Uli Steins Halbzeit, Jimmy Hartwigs Ich möcht‘ noch so viel tun oder Stefan Effenbergs Ich hab’s allen gezeigt – die Mutter aller Fußball-Skandalbücher kommt aus der Feder des ,,Tünn“. Sätze wie ,,Immel pokerte wie ein Süchtiger“ oder Kapitel wie ,,Rummenigge: Allein gegen die Mafia“, ,,Spritzen und Sex“ und ,,Die Presse: Mit Feder und Dachlatte“ begeistern bis heute eine ganze Fußball-Lesergeneration. Beim DFB – man kann es ahnen – ist man über so viel Enthüllungsjournalismus wenig amused. DFB-Teamchef Franz ,,Franz“ Beckenbauer suspendiert den Kölner Keeper, möglicherweise sogar auf Weisung des Präsidiums. Das Länderspiel gegen Spanien (2:2) am 15. Oktober 1986 ist der letzte Auftritt des 2-fachen Vize-Weltmeisters im DFB-Trikot.
  3. Alles auf Anfang: Köln und die Trainer – Ein Kapitel für sich! Am 27. April 2019 beurlaubt der ,,Effzeh“ den in Köln geborenen Coach Markus Anfang (,,Mir muss keiner sagen, was der FC bedeutet“). Zuvor kann der Zweitligist 4 Spiele in Folge nicht gewinnen – und trennt sich trotz des klaren Vorsprungs von 6 Punkten auf den Relegationsplatz und auf Rang 4 von Anfang, den man erst zum Saisonstart aus Kiel geholt hatte. Der 1. FC Köln sorgt auch für die bis heute schnellste Trainer-Entlassung der Bundesliga-Geschichte. Nach einem 0:1 gegen Schalke 04, 1:1 in Düsseldorf und dem peinlichen Pokal-Aus beim Amateurklub Beckum muss Morten Olsen Ende August 1995 gehen. Der Däne, der auch Profi beim FC war, enthüllt später, dass ihm der DFB 2004 den Job als Bundestrainer angeboten habe…
  4. Köln und die Engländer – So ne Driss! Englische Gegner verhindern im Europapokal mehrfach den ganz großen Erfolg für den 1. FC Köln. Gegen die Klubs ,,von der Insel, die irgendwo vor Holland in der Nordsee liegt“ (FC-Fan und BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken) gibt es in 15 Spielen nur 3 Siege. 1979 und 1981 stoppen Nottingham Forest (3:3 / 0:1) und Ipswich Town (0:1 / 0:1) Köln jeweils im Halbfinale von Meistercup und UEFA-Pokal. Bei allem Respekt: Die Final-Gegner von Forest und Ipswich Town, Malmö FF und AZ Alkmaar, wären für das damals den deutschen Fußball mit bestimmende FC-Team allemal machbar gewesen! Geschichte schreibt jedoch das einzige Duell mit dem FC Liverpool im Viertelfinale des Meistercups 1964/65. Nach 2-mal 0:0 in Köln und Anfield – damals gibt es noch kein Elfmeterschießen – muss ein Entscheidungsspiel her. In Rotterdam steht es nach 120 Minuten wieder Unentschieden – 2:2. Das Los muss her, um einen Sieger zu ermitteln. ,,Die bitterste, die grausamste Art, ein Fußballspiel zu entscheiden“, wie Ulrich Kühne-Hellmessen in Verrückter Europacup (Sportverlag Berlin, 1999) schreibt, ,,selbst das Los wollte nicht für Köln entscheiden.“ Die von Schiedsrichter Robert Schaut (Belgien) geworfene Plakette bleibt im Morast von ,,De Kuip“ stecken. Ein zweiter Wurf muss her – und die Plakette fällt auf ,,Rot“, also zugunsten des FC Liverpool. Auf der Insel ist man entsetzt über diese Entscheidung. ,,Der größte Vereinswettbewerb Europas wird zur Lotterie“, kommentiert der Daily Mail.
  5. Der Don ist tot – oder doch nicht? Eine der bizarrsten Anekdoten um den 1. FC Köln gibt es in den Gründerjahren des Vereins. 1947/48 verletzt sich FC-Spieler Hennes Weisweiler im Aufstiegsspiel zur Oberliga West bei Rhenania Würselen schwer. In der Domstadt macht schnell das Gerücht die Runde, dass Weisweiler im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen ist. Der Don ist zum Glück nicht tot – aber er trägt mit einem Schädelbasisbruch eine sehr schwere Verletzung davon…
  6. Wo sind die Häßler-Millionen? Während der WM 1990 wird plötzlich Erfolgstrainer Christoph Daum entlassen. Im Jahr 1991 tritt Präsident Artzinger-Bolten enbenso plötzlich zurück. Zwei Ereignisse, die auf den ersten Blick miteinander nichts zu tun haben. Doch unter Artzinger-Bolten Nachfolger Klaus Hartmann kommt heraus, dass der 1. FC Köln nahezu pleite ist. Die Lizenzerteilung ist hochgradig gefährdet. Warum? Das weiss und versteht kein Mensch. Das Wort von den verschwundenen Häßler-Millionen macht die Runde. Details des Transfers mit Juventus Turin können nie aufgeklärt werden; Was mittlerweile klar ist. Der Transfer und seine verschwiegenen Details sind ursächlich für die Entlassung Daums und auch für den Rücktritt von Artzinger-Bolten.

Udo Lattek: ,,Im Kölner Stadion ist immer so eine Super-Stimmung. Da stört eigentlich nur die Mannschaft".

1. FC KÖLN - FUN FACTS

Fußballschlacht im Eis: Am 10. Dezember 2017 verlieren der 1. FC Köln und Dominique Heintz (vorn) gegen den SC Freiburg nach 3:0-Führung noch mit 3:4. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

Der FC als ,,Double“-Sieger von 1978 und ,,Karnevalsverein“ – Dazu muss man kein Fußball-Insider sein und man muss auch nicht aus Köln kommen. Doch es gibt genügend Fakten zum rheinischen Kultklub aus der Reihe ,,echt jetzt?“

Maskottchen ,,Hennes“ – Der Geißbock ,,Hennes“ ist neben dem Frankfurter Adler ,,Attila“ das einzige, lebende Maskottchen der Bundesliga.

Es müllerte 6-mal – FC-Torjäger Dieter Müller ist 1977 bei Spiel gegen Werder Bremen (7:2) der erste und bis heute einzige Spieler, dem in der Bundesliga 6 Treffer in einer Partie gelingen.

Der erste Millionen-Transfer: Mit dem Belgier Roger van Gool (69) vom FC Brügge tätigt der FC 1976 den ersten Wechsel in die Bundesliga, der eine Million Mark kostet. Der Rechtsaußen zahlt mit 28 Toren in 96 BL-Spielen zurück und ist ein Garant für die großen Erfolge zwischen 1976 und 1979. 1980 wechselt van Gool zu Coventry City.

Meister mit 2 Klubs – Das Kunststück, mit 2 verschiedenen Klubs Deutscher Meister zu werden und dabei auch noch eingesetzt zu werden, gelingt neben Andreas Reinke (1. FC Kaiserslautern 1998, Werder Bremen 2004) nur FC-Legende Toni Schumacher. Der Keeper wird 1978 mit dem 1. FC Köln Meister – und 1996 im Methusalix-Alter von 42 Jahren mit Borussia Dortmund!

Kult op Kölsch: Der FC inspiriert auch die Musikerszene in der Domstadt. ,,FC, jeff Jas“ ist 2000 eine Liebes-Erklärung der Kölsch-Rocker von BAP an den Verein – und auch die Vereinshymne ,,Mer stonn zu dir, FC kölle“ von der Band De Höhner ist im liebenswerten Kölschen Dialekt getextet. Die Hymne im Dialekt – das gibt es in der Bundesliga sonst nirgends!

Toni lässt es polstern: Der Österreicher Anton (Toni) Polster ist mit 156 Toren in 165 Pflichtspielen der erfolgreichste ausländische Schütze in der Geschichte des 1. FC Köln. Diese Fähigkeiten und möglicherweise auch andere Vorzüge besingt er später im Mallorca-Hit ,,Toni, lass es polstern“ mit den Fabulösen Thekenschlampen. Nur, damit wir mal drüber gesprochen haben.

Der Rekordmann: Kein anderer Spieler hat für den 1. FC Köln häufiger in der Bundesliga gespielt als Harald ,,Toni“ Schumacher. Der legendäre Keeper bringt es auf 422 Einsätze zwischen 1973 und 1986. Auf den Stationen Schalke, FC Bayern und Borussia Dortmund schraubt Toni seine Bundesliga-Bilanz auf 464 Partien hoch. Nur 3 Torhüter, darunter seine Nationalmannschafts-Rivalen Eike Immel und Uli Stein, machen mehr Spiele in der deutschen Eliteklasse als Schumacher.

Der Ein-Spiele-Weltmeister: Paul Steiner hat 291 Bundesliga-Spiele für den 1. FC Köln gemacht, gehört aber mit nur einem Länderspiel zu den (wenigen) deutschen Weltmeistern, die praktisch aus dem Stand den größten Titel der Fußballwelt holen.

Strack muss her: Gerhard ,,Gerd“ Strack (64) ist ein One-Club-Player der Bundesliga. Der Libero steht zwischen 1974 und 1985 insgesamt 261-mal für den 1. FC Köln auf dem Rasen. Im EM-Qualifikationsspiel gegen Albanien (2:1) erlöst der Kölner 1983 in Saarbrücken ganz Fußball-Deutschland mit dem Siegtor. Es ist sein einziger Länderspiel-Treffer…

Führungsschwach: Die Saison 2017/2018 bringt dem 1. FC Köln viele Negativ-Rekorde ein. Signifikant ist, dass man erst am 10. Spieltag dieser ominösen Kampagne eine eigene Führung zustande bringt – bis zum rheinischen Duell bei Bayer Leverkusen (1:2) dauert es 833 Minuten, ehe die FC-Fans endlich einen Führungstreffer bejubeln dürfen. Nützt nicht viel: Bayer 04 dreht die Partie durch Tore von Leon Bailey und Sven Bender noch um….

Meisterfeier: Als die Pfälzer kamen: Köln, 15. Juni 1991. Das Müngersdorfer Stadion erlebt eine Invasion. Schon gegen Mittag ist der Kölner Ring dicht. 35.000 Fans des 1. FC Kaiserslautern haben sich auf den Weg in die Rhein-Metropole gemacht. Sie wollen die erste Bundesliga-Meisterschaft ihres FCK feiern – und sie kommen voll auf ihre Kosten. Mit 6:2 (4:1) triumphieren die Pfälzer in Köln und holen sich den Titel. Es ist bis heute die letzte Übergabe der Meisterschale der 1. Bundesliga in Köln…

Die Aufstiegs-Kölner: 6-mal schafft der 1. FC Köln den Wiederaufstieg in die Bundesliga. 3-mal, 2003, 2005 und 2019 gelingt das Erstliga-Comeback unmittelbar im Jahr danach. Die souveränste Zweitliga-Saison des FC ist die Spielzeit 2013/2014 mit 68 Punkten.

TEAM-STATS, INFOGRAFIKEN, EXTERNE QUELLEN

TEAM-STATISTIKEN

Infos umfassen: Alter der Spieler, Einsätze, Gespielte Minuten, Gegentore, Zu Null gespielt, Einwechselungen, Auswechselungen, Gelbe Karten, Rote Karten, Ampelkarten. 

 

EXTERNE QUELLEN

Beim 1. FC Köln lebt man - nicht immer stilsicher - Fußball und Karneval konsequent aus.
Beim 1. FC Köln lebt man - nicht immer stilsicher - Fußball und Karneval konsequent aus.

Offizielle Website des 1. FC Köln

https://fc.de/start/

Wikipedia-Eintrag des 1. FC Köln

de.wikipedia.org/wiki/1._FC_K%C3%B6ln

FC-Blog Geissblog

https://geissblog.koeln/

AKTUELLES (INKL. SPIELE, STATS ZU TORSCHÜTZEN, FORMÜBERSICHT, HANDICAP, ÜBER/UNTER)

Kaum zu glauben: Nach dem 1:2 gegen den SV Darmstadt 98, das Rafael Czichos deprimiert zurückließ, trennte sich Köln am 31. Spieltag von Trainer Markus Anfang... (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)