2 Jogi-Weltmeister vor dem Abflug


Für zwei deutsche Weltmeister könnte es jetzt sehr schnell gehen. Der eine will weg, weil er sich nicht mehr wertgeschätzt fühlt. Der andere soll weg, weil er nicht mehr ins Spielsystem passt und viel zu teuer ist.

Und der Abschied könnte jetzt sehr schnell gehen. Die Rede ist von Mesut Özil und Mats Hummels.

Mittlerweile sind es seriöse Quellen, die von einem Abschied der beiden Jogi-Weltmeister berichten. Noch im Januar 2019.

Eine miserable Leistung von Özil in Southampton brachte Fans und Trainer gegen ihn auf.
Eine miserable Leistung von Özil in Southampton brachte Fans und Trainer gegen ihn auf. (Photo by Catherine Ivill/Getty Images)

Sofortige Ausleihe des Fußball-Weltmeisters

Arsenal will sich von Özil trennen. (
Arsenal will sich von Özil trennen. (Photo by Catherine Ivill/Getty Images)

Nach einem Bericht der „Times“ vom 20.12.2018 erwägt Arsenal London eine sofortige Ausleihe des Fußball-Weltmeisters. Der neue Trainer Unai Emery hält nicht viel von Özil, zumindest nicht, wenn man Gehalt und Leistung analysiert und in Zusammenhang bringt.

Erst zu Beginn des Kalenderjahres hatte Özil seinen Vertrag bei Arsenal bis Ende Juni 2021 verlängert. Er gehört mit einem Jahresgrundgehalt von ca. 20 Millionen Euro zu den Spitzenverdienern des Teams und der Premier League.

In dieser Saison stand der Ex-Bundesligastar nur 11-mal in der Startelf. Zuletzt fehlte der Weltmeister von 2014 wochenlang, offiziell wegen einer Verletzung. Doch auch nach seiner Genesung schaffte er es nur bisher nur selten in den Kader. So blieb er beim Topspiel gegen Tottenham Hotspur im Ligapokal draußen und im Spiel der Premier League gegen Southampton spielte er nach seiner Einwechselung in der 70. Minute so schlecht, dass sowohl die Arsenal-Fans als auch Trainer Emery “sauer” auf den Mittelfeldspieler waren (Ligalive berichtete).

Folgerichtig ist der Marktwert Özils auf den tiefsten Stand seit 2012 gefallen und beträgt laut transfermarkt.de nur noch 35 Mio. €. Özil passt nicht ins taktische System von Emery, dem Nachfolger von Arsenal-Ikone Arsène Wenger.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Paco Alcácer nach dem 2:0-Erfolg mit Borussia Dortmund bei der AS Monaco in der Champions League 2018/2019.

Rückenverletzung beim Fortnite-Datteln zugezogen?

Die anderen sind besser als Özil.
Die anderen sind besser als Özil. (Photo by Julian Finney/Getty Images)

Auch der „Independent“ sieht Özils Zeit nach mehr als 5 Jahren bei den Londonern abgelaufen. Die Zeitung fällt ein vernichtendes Urteil über de ehemaligen Superstar.

Er sei ein Spieler, „der für Monate abtauchen könne und sich nur durch lustlose Abwehrarbeit“ auszeichne. Er mache den Beobachter „allein deshalb fuchsteufelswild, weil er dem Publikum seine Brillanz konsequent vorenthalte. Erst, wenn der Unmut ihm gegenüber mal wieder ins Unermessliche angewachsen sei, liefere er eine seiner seltenen Vorstellungen von überragender Genialität und Raffinesse, wie im Oktober beim Ligaspiel gegen Leicester City, als Özil sein Team mit magischen Pässen und einer unnachahmlichen Dynamik zu einer der besten Darbietungen der letzten Jahre antrieb. Doch diese raren Darbietungen seien auf Dauer zu wenig.“

Da kommen Gerüchte, Özil habe sich seine Rückenverletzung beim Fortnite-Datteln zugezogen gerade recht. Unai Emery wollte dieses jedenfalls nicht ausschließen. Die Tageszeitung “Die Welt” vermutet, dass Özil zum vorerst letzten Opfer des Umbruchs werden könnte, den der Baske bei Arsenal vorantreibt. Emery setzt auf eine starke Gemeinschaft mit flachen Hierarchien. Spielerische Privilegien, wie Özil sie unter Arsène Wenger jahrelang hatte, sind dem 47-jährigen Spanier mehr als suspekt.

Mats Hummels auf dem Weg zur Insel?

Ciao FC Bayern?
Ciao FC Bayern und Bye-Bye? (Photo by Marc Mueller/Bongarts/Getty Images)

Während für Özil immer wieder Inter Mailand als Ziel genannt wird, könnte Mats Hummels im Januar 2019 auf die britische Insel wechseln. Kommt Hernandez, der Weltmeister von Atletico Madrid, wäre Hummels nur noch einer von vier Innenverteidigern. Regelmäßiges Aussetzen auf der Ersatzbank wäre garantiert.

Hummels’ Berater Marc Kosicke soll im Dezember 2018 mehrfach in London gewesen sein, um einen Transfer zu einem Top-Klub der Premier League vorzubereiten. Der FC Chelsea und Tottenham Hotspur sollen großes Interesse am Weltmeister von 2014 haben.

Ein Wechsel von Hummels würde auch dem FC Bayern helfen, das nötige Geld in die Kasse schaufeln, um in 2019 das Bayern-Team von Grund auf zu erneuern. Denn Hummels gehört bei den Münchenern mit einem Jahresgrundgehalt von 10 Mio. € zu den Großverdienern (Ligalive berichtete). Und ein Großverdiener auf der Bank macht auch für den Bundesliga-Krösus wenig Sinn.

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