So gut wird Liverpools Superstar Salah bewacht


Wird der Afrika Cup 2019 im eigenen Land das große Turnier für Ägyptens Superstar Mohamed Salah, hier bei der WM 2018? (Photo by Catherine Ivill/Getty Images)

Die 32. Ausgabe des Afrika Cup ist in mehrerlei Hinsicht eine Premiere.

Das Kontinentalturnier des afrikanischen Fußballs findet erstmals im Sommer und nicht zu Jahresbeginn statt. Zudem sind zum ersten Mal 24 statt nur 16 Länder am Start.

Mit Ägypten richtet erstmals seit 13 Jahren wieder ein Land aus Nordafrika das Turnier aus – und trifft für die anwesenden Superstars, insbesondere für das Liverpool-Trio Mohamed Salah (Ägypten), Sadio Mané (Senegal) und Naby Keita (Guinea) Riesen-Sicherheitsvorkehrungen.

Trotz dieser Maßnahmen ist das Turnier bislang sportlich gesehen eine Quälerei für die mitunter hoch dotierten Spieler – bei mindestens 38 Grad Außentemperatur…

Sadio Mané aus dem Senegal gehört zu den wertvollsten Spielern Afrikas. (Photo by Xaume Olleros/Getty Images)

Ägypten nach vielen Skandalen plötzlich Gastgeber...

Mohamed Salah ist in Ägypten allgegenwärtig... (Photo by Mahmoud Khaled/Getty Images)
Gastgeber Ägypten ist mit einem 1:0-Arbeitssieg gegen Zimbabwe in das Turnier gestartet.

Die ,,Pharaonen“ sind als Ausrichter für das westafrikanische Kamerun eingesprungen. Im Land der ,,unbezähmbaren Löwen“ hat es gut 6 Monate vor dem Turnierstart unüberbrückbare Verzögerungen im Stadionbau und bei der Infrastruktur gegeben.

Nun also Ägypten. Der Rekord-Sieger hat 2018 bei der WM-Rückkehr enttäuscht und ist nach mehreren schweren Vorfällen durch ein tiefes Tal gegangen. 2012 sterben in Port Said bei Ausschreitungen 70 Menschen, 2015 fordert eine Massenpanik in der Nähe von Kairo 22 Menschenleben.

Erst seit 2018 sind in Ligaspielen wieder Zuschauer zugelassen! Trotz dieser Turbulenzen hat der afrikanische Fußball-Kontinentalverband (CAF) das Turnier an Ägypten vergeben.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Ex-Leipziger Keita enttäuscht zum Start bei Guinea

Liverpools Naby Keita im Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel (1:0) (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

,,An sich ist der Afrika Cup ein Fußballturnier und gilt als Pendant zur EM“, schreibt die österreichische Tageszeitung Die Presse (Wien) zum Turnierstart am vergangenen Freitag, ,,doch die 32. Auflage lässt auf ein Sportfest im Hochsicherheitstrakt schließen.“

In Ägypten kümmern sich Drohnen und 100.000 Sicherheitskräfte um den Schutz von Mohamed Salah, Sadio Mané oder den Ivorer Nicolas Pépé vom OSC Lille.

Die Fans müssen sich vorab registrieren und so genannte ,,Turnierausweise“ beantragen, zudem werden die Zuschauer in den insgesamt 6 Stadien, darunter 3 in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, von Drohnen beobachtet.

Ägypten gilt dank Salah als Top-Favorit. Die ,,Pharaonen“ treffen am Mittwoch in ihrem 2. Gruppenspiel in Kairo auf die DR Kongo. Sadio Mané kommt bei Senegals 2:0 gegen Tansania am Sonntag nicht zum Einsatz. Sein Liverpooler Teamkollege, der Ex-Leipziger Naby Keita, geht gegen Madagaskar (2:2) am Samstag bereits nach 60 Minuten vom Platz.

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