Transfer-Ticker: Piszczek bleibt, Akanji geht! Dortmund macht Nägel mit Köpfen


Lukasz Piszczek hat die Zehn vollgemacht!

2010 wechselte er von Hertha BSC zu Borussia Dortmund und feierte seither zahlreiche Erfolge: Zweifacher deutscher Meister, DFB-Pokalsieger und ein Vize-Champions-League-Titel gehören zur Ausbeute des Rechtsverteidigers.
Seit dieser Saison führt er die Mannschaft außerdem als Kapitän an.

Viele Fans befürchteten, dass sein im Sommer auslaufender Vertrag aufgrund der Corona-Krise nicht verlängert würde – die Bedenken waren grundlos, Piszczek bleibt!

Laut Bild-Zeitung, hat der 34-Jährige am Mittwoch seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Danach soll für ihn aber Schluss sein – zumindest in der Bundesliga:

„Ich gehe davon aus, dass ich im Juni 2021 packen werde, um nach Polen zurückzukehren“, sagte Piszczek der polnischen Zeitung Sport. „Ich habe hier meine Angelegenheiten und Pläne mit meiner Fußballakademie und dem LKS Goczalkowice, wo ich gerne ein bisschen spielen würde.“

Während Piszczek dem BVB erhalten bleibt, stehen die Zeichen für Manuel Akanji auf Abschied.
Bereits letzten Sommer wurde ein Abgang des Schweizers diskutiert, nachdem der FC Arsenal Interesse angemeldet hatte.

Manuel Akanji ist nicht unumstritten bei Borussia Dortmund. Bei einem lukrativen Angebot ist eine Trennung im Sommer nicht ausgeschlossen. Der FC Arsenal beschäftigt sich schon länger mit dem Schweizer.
Als Paris St. Germain allerdings 32 Millionen Euro für Abdou Diallo anbot, war klar, dass Akanji im Gegenzug keine Transferfreigabe erhalten würde.
Der Innenverteidiger gehört zu den Stammkräften von Coach Lucien Favre, doch sein Abschied ist dennoch nicht vom Tisch. Ab einer Summe von 25 bis 30 Millionen Euro seien die Schwarzgelben gesprächsbereit, heißt es. Die Hoffnungen liegen dabei vorallem auf dem englischen Markt, womit der FC Arsenal wieder im Spiel wäre.

Laut dem Online-Portal Fussballtransfers, haben die Engländer bereits im Januar erneut das Gespräch mit Akanji gesucht, so dass eine Entscheidung nach Saisonende nicht verwunderlich wäre.

Lukasz Piszczek, BVB
Lukasz Piszczek (2.v.l.) bleibt noch ein weiteres Jahr bei BVB. Copyright: imago images / Jan Huebner

FC Augsburg: Zeefuik-Wechsel in die Bundesliga?

Deyovaisio Zeefuik, Groningen
Deyovaisio Zeefuik könnte den FC Groningen in Richtung Augsburg verlassen. Copyright: imago images / Pro Shots

Deyovaisio Zeefuik möchte in diesem Sommer unbedingt wechseln und den FC Groningen endlich verlassen.

„Ich habe es nie zu einem Geheimnis gemacht: Es ist Zeit für den nächsten Schritt“, stellte der Rechtsverteidiger im Rahmen eines Interviews mit dem niederländischen Algemeen Dagblad klar.
Die Berater des bei Ajax Amsterdam ausgebildeten Abwehrspielers teilten bereits reges Interesse auf dem europäischen Markt mit.
„Groningen hat jetzt die Möglichkeit, etwas mit mir zu verdienen. Geld ist wichtig für den Verein“, rechtfertigt Zeefuik seine Entscheidung.
Der 22-Jährige ist vertraglich noch bis Sommer 2021 an Groningen gebunden und hofft auf eine vorzeitige Transferfreigabe.
Transfermarkt schätzt seinen aktuellen Marktwert auf 2,7 Millionen Euro.

Mit dem FC Augsburg soll auch ein Bundesligist ein Auge auf den niederländischen U21-Spieler geworfen haben. Sogar ein konkretes Angebot soll Groningen von den Fuggenstädtern bereits erhalten haben.
Angeblich sollen zudem Vereine aus England, Frankreich und Italien Interesse zeigen.

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1. FC Köln: Verlängerung mit Nachwuchs-Keeper Adamcyk

Daniel Adamczyk hat seinen Vertrag beim FC Köln vorzeitig bis 2023 verlängert. Copyright: imago images / Team 2

Am Dienstag gab der 1. FC Köln bekannt, das der Vertrag mit Nachwuchstorwart Daniel Adamczyk vorzeitig bis 2023 verlängert wurde.

Für den 17-Jährigen besteht außerdem die Option auf ein weiteres Jahr am Rhein.
Adamcyk wurde mit der U17-Mannschaft der Kölner 2017 deutscher Meister und steht mittlerweile unter Coach Stefan Ruthenbeck zwischen den Pfosten der Kölner A-Junioren.
Neben dem Torwart-Juwel hat der „Effzee“ zuletzt auch die Eigengewächse Ismail Jakobs, Jan Thielmann, Noah Katterbach, Robert Voloder und Tim Lemperle dauerhaft an sich gebunden.

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