Transfer-Ticker: „Liegt nicht in meiner Hand“ – Angelino möchte Bulle bleiben, RB zögert


Leipzigs Erfolgsleihe Angelino hat sich ohne Schwierigkeiten einen Stammplatz bei den Bullen erobert.

Nun hoffen sowohl der spanische Linksverteidiger als auch RB selbst auf eine feste Verpflichtung zu Saisonende. Im Weg steht bisher die hohe geforderte Ablösesumme von Manchester City.

Zunächst war Angelino nur als Notlösung gehandelt worden, doch das ist lang vergangen.
Auch die Leipzig-Verantwortlichen bereuen es keineswegs, dass sie nach den geplatzten Transfers von Monacos Benjamin Henrichs und Inters Valentino Lazaro den nur 1,70 Meter großen Spanier verpflichteten.

Ginge es nach ihm, würde er gerne auch seine nächste Saison in Sachsen verbringen: "Ich bin hier sehr glücklich, bekomme viele Einsätze und würde mich sehr freuen, wenn ich bleiben könnte", betonte Angelino, fügte aber hinzu: "Nur das liegt nicht in meiner Hand."
Grundsätzlich beruht der Wunsch auf eine langfristige Zusammenarbeit auf Gegenseitigkeit, doch Cheftrainer Julian Nagelsmann erinnerte bereits im Februar die Problematik:

Am kräftig umworbenen Leihspieler hinge ein "saftiges Preisschild".
Laut Kicker, beträgt die konkrete Summe 20 Millionen Euro, ein Betrag, der die Leipziger von vorschnellen Entscheidungen abhält.
„Wichtig ist, dass wir eine Planungssicherheit haben. Und die erreichen wir vor allem dadurch, dass wir unter die ersten Vier kommen,“ sagte Sportdirektor Markus Krösche über das Ziel der Champions-League-Qualifikation.
Erst danach wolle man sich mit Transferfragen beschäftigen.

Angelino, RB Leipzig
Angelino fühlt sich wohl in Leipzig und würde gerne bleiben. Dies liegt allerdings nicht „in seiner Hand“. Copyright: imago images / Hartmut Bösener

Hertha BSC: Krépin Diatta im Fokus der Hauptstädter

Diatta, Brügge
Krépin Diatta will den FC Brügge nicht zwingend verlassen. Hertha hat trotzdem Interesse! Copyright: imago images / Panoramic International

Hertha BSC investierte in dieser Saison bereits 76 Millionen Euro in Neuzugänge, doch trotz Corona-Krise wollen die Hauptstädter auch im Sommer nur auf hochkarätige Spieler setzen.

Laut Bild-Zeitung, gibt es bereits ein neues Objekt der Begierde: Krépin Diatta vom FC Brügge könnte zukünftig den offensiven Flügel der Hertha unterstützen.
Schon vor einem Monat berichtete der französische Journalist und Transferexperte Manu Lonjon über ein Interesse der Berliner, nannte zugleich aber auch den FC Watford als potentielles Transfer-Ziel.

Transfermarkt.de bestätigte außerdem, dass neben Hertha auch andere Vereine wie der AC Mailand und die SSC Neapel an dem 21-Jährigen interessiert seien. Der Offensive wechselte 2018 vom norwegischen Sarpsborg nach Belgien und konnte mit Brügge direkt den Meistertitel feiern. Mittlerweile kann er von seinem Stammplatz aus regelmäßig auf sich aufmerksam machen.

Aus diesem Grund soll der FC Brügge laut belgischen Medien, auch trotz Corona-Krise weiterhin auf eine Ablösesumme im Bereich der Berliner Rekordzugänge Krzysztof Piatek und Lucas Tousart für jeweils 24 Millionen Euro bestehen.
Da Diatta, dessen Vertrag erst kürzlich bis 2024 verlängert wurde, bekannt gab, dass es für ihn außerdem kein Problem wäre, „wenn ich die Chance bekäme, hier noch ein Jahr zu bleiben“, hat Brügge absolut keinen Verkaufsdruck.

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FC Schalke 04: Interesse an Paderborns Vasiliadis

Sebastian Vasiliadis, Paderborn
Sebastian Vasiliadis vom SC Paderborn hat das Interesse von Schalke geweckt. Copyright: imago images / Joachim Sielski

Dass Bundesligist FC Schalke 04 nach einer katastrophalen Rückrunde seinen Kader für die kommende Saison umstellen muss, ist keine Neuigkeit.

Auf der Suche nach potentiellen Kandidaten, sollen die Gelsenkirchener nun auf Sebastian Vasiliadis vom SC Paderborn aufmerksam geworden sein, berichtet die Sport Bild.

Die Blau-Weißen sind vorallem auf der Suche nach jungen, hungrigen Spielern, die außerdem die leere Schalker Kasse nicht zu sehr belasten. Aus diesem Grund stünde der 22-Jährige nun unter Beobachtung, besonders, weil er noch großes Entwicklungspotenzial besitzt.

In seiner ersten Bundesligasaison überzeugte Vasiliadis auf ganzer Linie und sicherte sich eine Position in der griechischen Nationalmannschaft. Bei 38 Pflichteinsätzen trug der zentrale Mittelfeldspieler, dessen Vertrag mit den Ostwestfalen noch bis 2021 läuft, sowohl ein Tor als auch einen Assist bei.
Sein Potential, Alter und Preis – laut Transfermarkt.de 3,2 Millionen Euro Marktwert – passen somit optimal in Schalkes Anforderungsprofil.

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