Avanti Dilettanti – Das sind die 20 schlechtesten Bosse in der deutschen Fußball-Geschichte


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Von Zockern, Geldverschwendern und Managern, die aus der Spur gerieten

Der Erfolg eines Fußballklubs liegt zu einem großen Teil im Geld begründet, das er ausgeben kann. Doch das reicht nicht aus, um Erfolg und Misserfolg dauerhaft qualifizieren und quantifizieren zu können.

Denn es gibt immer wieder Klubs, die erfolgreich sind, ohne viel Geld einzusetzen. Mainz 05 ist so ein Beispiel, der SC Freiburg auch und Darmstadt 98 in der Saison 2015/16 erst recht.

(Photo Illustration by Lars Baron/Bongarts/Getty Images) 

 

Ein systematisches Muster an falschen Entscheidungen

Doch dann gibt es auch die andere Seite, die ganz dunkle. Klubs, die viel ausgeben oder zumindest genauso viel wie andere und es kommt einfach nichts raus. Außer dass die Kasse irgendwann leer ist. Das kann an miserablem Scouting liegen, an schlechten Leistungen der verpflichteten Spieler, an Verletzungen, an falschen Schiedsrichterentscheidungen, an Pech oder an einer Kombination aus allem.

Passiert das jedoch häufiger, dann hat man Muster und Struktur. Ein systematisches Muster an falschen Entscheidungen und eine Struktur der Inkompetenz. Das fleischgewordene Peter-Prinzip schlägt zu.

Wir haben Avanti Dilettanti zusammengestellt, die 20 ungeeignetsten, d.h. windigsten, inkompetentesten oder schlechtesten Präsidenten und Manager, die wir in den letzten 25 Jahren im deutschen Fußball finden konnten. Geschichten von Glücksrittern und Zockern, von Geldverschwendern, Sonnengöttern und Managern, die plötzlich aus der Spur gerieten. Einfach so. Und dann gibt es noch den ganz besonderen Fall des deutschen Kultklubs, der eigentlich schon ruiniert war, bis der große Feind ganz edelmütig… Die Genese dieses Thrillers kommt ganz zum Schluss. Doch anfangen wollen wir mit (fast) ruinierten Traditionsklubs.

Und da geht es in den Norden, in den Süden und in den Westen der Republik. Wie immer ist unsere Aufstellung höchst einseitig, vielfach ungerecht – aber wie wir denken – einfach wahr.

 

Foto: Getty Images

Das Peter-Prinzip

Zum Start möchten wir das Peter-Prinzip erklären. Laurence Johnston Peter war ein kanadisch-US-amerikanischer Lehrer, Erziehungs- und Sozialberater, Schulpsychologe, Gefängnislehrer und Professor.

Er formulierte das Peter-Prinzip, welches besagt, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Als Folge ergibt sich:

„Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, genau diese Aufgabe zu erfüllen.“

 

 

Befördert bis oder irgendwie nach ganz oben gespült 

Komplexe Hierarchie – das trifft auf Fußballvereine zu. Und befördert bis oder irgendwie gespült nach ganz oben…, da sind einige Manager und Präsidenten treffende Beispiele, wie die folgenden Storys zeigen.

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