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Bye Balerdi? Dortmunds missglückter Millionen-Transfer vor dem Aus

Ligalive am Mittag – Leonardo Balerdi bekommt unter BVB-Trainer Lucien Favre keinen Fuß auf den Boden. Der Millionen-Transfer könnte zum großen Missverständnis werden.

Balerdi, BVB

Im Januar 2019 zahlte Dortmund 15,5 Millionen Euro an den argentinischen Klub Boca Juniors um das Top-Talent Leonardo Balerdi zu verpflichten. Der Verteidiger hatte zu diesem Zeitpunkt gerade erst fünf Erstliga-Einsätzen absolviert.

Aufgrund einer Zagadou-Verletzung erfolgte der Transfer damals auch noch sechs Monate früher als geplant. Nach nur 15 Monaten steht der 21-Jährige in Dortmund nun schon wieder vor dem Aus.
Dortmunds Blitz-Transfer könnte somit ein blitzschneller Abschied folgen und wäre nichts anderes, als ein millionenschweres Missverständnis.

Grund ist, dass Balerdi unter Cheftrainer Lucien Favre bisher keinen Fuß auf den Boden bekommen hat. In 57 Pflichtspielen kam der Abwehrspieler auf nur 19 Einsatz-Minuten und musste sogar 12-mal für die BVB-Amateure in der Regionalliga West auflaufen musste.

Fraglich ist, ob sich an dem schlechten Stand Balerdis jemals etwas ändern wird. Statt den zweitteuersten U20-Transfer der Klubgeschichte nach dem Diallos Abgang zu PSG eine Chance zu geben, verpflichtete Dortmund vergangenen Sommer erneut Mats Hummels und machte ihn wieder zum Abwehr-Chef. Um die Nebenrolle duellieren sich seitdem Manuel Akanji und Dan-Axel Zagadou die, falls sie verletzt ausfielen, von Favre durch Mittelfeld-Profi Weigl ersetzt wurden.Da der Vertrag des 62-Jährigen Trainers noch bis 2021 läuft, sieht Balerdis Zukunft, trotz eines Vertrags bis 2024, mehr als dunkel aus. Um dem Preisverfall zumindest etwas entgegen zu wirken, käme für den BVB sicherlich auch eine Leihe in Frage.Der deutsche Profifußball hat auf dem Weg zum erhofften Liga-Neustart eine weitere Hürde genommen.

Laut des RedaktionsNetzwerkes Deutschland, stimmte das Bundesarbeitsministerium in Sachen Arbeitsschutz dem Konzeptentwurf der Deutschen Fußball Liga zu.

“Der Arbeitsschutz der Spieler, Trainer und Betreuer kann bei vollständiger Umsetzung des Konzepts weitgehend sichergestellt werden”, wird Staatssekretär Björn Böhning in einer Mail an Kanzleramtschef Helge Braun, das Bundesinnenministerium und das Gesundheitsministerium zitiert. Das DFL-Konzept sei “sinnvoll, reduziert Risiken und ist daher arbeitsschutzrechtlich akzeptabel”.

Seinem Ministerium obliege allerdings lediglich die Prüfung ebendieser Arbeitsschutz-Standards. “Sie sind sicher mit mir einer Meinung, dass bei der Entscheidung über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs neben den allgemeinen Fragen der Verhältnismäßigkeit weitere, insbesondere pandemische sowie gesundheitliche und sportliche Aspekte einzubeziehen sind”, schrieb Böhning weiter.

Das RND zitierte außerdem einer DFL-Mail an das Arbeitsministerium, in der von einer “Quasi-Quarantäne” der Spieler die Rede ist. Das Leben der Spieler umfasse neben ihrer Privatwohnung den Trainingsplatz, den Spielerbereich des Stadions, die Mannschaftshotels und den Mannschaftsbus. Auf dem Spielfeld Schutzmasken zu tragen, sei unrealistisch.

Die DFL hofft aktuell auf eine Genehmigung für einen Restart mit Geisterpielen ab Mitte Mai.Trotz Corona-Krise kommt nun auch für Mainz 05 Bewegung in den Transfermarkt.

Sportchef Rouven Schröder betonte im Rahmen einer Informationsveranstaltung des Vereins, dass Mainz derzeit „einen Stopp in der Kaderplanung“ habe. „Erst mal muss klar sein, wann wird wie weitergespielt.“

Internationale Klubs scheinen aber anders zu denn die AS Rom hat Interesse Moussa Niakhaté angemeldet.

Mehre italienische Medien berichten übereinstimmend, dass die Roma eine Verstärkung ihrer Defensive plant und dabei an dem französischen Innenverteidiger interessiert ist.

Ein wichtiger Punkt bei den Überlegungen Richtung Mainz ist das Geld. Schon beim Buhlen um Mario Götze verliert AS Rom an Boden, kann sich dessen BVB-Gehalt nicht leisten und bietet dem Offensivmann statt 6 nur 3 Millionen Euro im Jahr.Auf der Suche nach einem Innenverteidiger ist den Italienern auch Leipzigs Lukas Klostermann mit einer Ablöse von 28 Millionen Euro offenbar zu teuer. Den Mainzer Niakhaté hoffen sie, für eine Ablöse in Höhe dessen aktuellem Marktwert von 11 Millionen verpflichten zu können.

Mainz hat bisher noch kein konkretes Angebot aus Rom vorliegen, erklärte Schröder gegenüber der Bild-Zeitung: „Moussa ist ein sehr gutes Profil! Allerdings wissen wir von diesem Interesse bisher nur aus den Medien und es hat sich auch definitiv noch niemand bei mir gemeldet!“


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