Ballack fände Wechsel von Timo Werner zu Chelsea „gut für beide Seiten“


Ex-Kapitän der Nationalmannschaft spielte einst selbst für die Londoner

Michael Ballack lobt den möglichen Transfer von Timo Werner (RB Leipzig) gleich aus mehreren Gründen.

Der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft spielte von 2006 bis 2010 selbst beim FC Chelsea und kennt daher die Mannschaft, das Management und das Umfeld bestens. Als Sachse dürfte er in Deutschland auch ein besonderes Augenmerk auf RB Leipzig und Timo Werner gelegt haben.

Ballack lobt den geplanten Wechsel als eine „gute Entscheidung für beide Seiten“. In der sky-Fernsehsendung „Wontorra – der Fußball-Talk“ begründete Ballack es so: „Für Timo, weil er dorthin passt, weil die Art Fußball zu spielen für ihn passt. Ich glaube, mit Chelsea hat er sich für einen Verein entschieden, wo er eine größere Chance hat zu spielen, was sehr wichtig ist für ihn.“

Dies würde Timo Werner dabei unterstützen, „den nächsten Schritt in der Nationalmannschaft zu machen, bei einem großen Top-Club wird sein Standing sich erhöhen.“

Der FC Chelsea ist aktuell auf Platz 4 in der Premier League. Der 98-malige Nationalspieler und Ex-Chemnitzer hält auch wieder Titel für möglich: „Die Mannschaft wird erneuert, sie wird mit Sicherheit verstärkt, auch in Chelsea wird viel Geld in die Hand genommen, um wieder ganz oben anzuklopfen. Da wird eine gute junge Mannschaft aufgebaut, das ist sehr vielversprechend.“

In Englands höchster Spielklasse warte auf Werner „eine gewisse Härte im positiven Sinne, dass er mit noch besseren Spielern zusammenspielt“. Allerdings habe sich der Noch-Leipziger auf der Insel erst an das höhere Tempo zu gewöhnen: „Der Rhythmus ist viel intensiver als in Deutschland, gerade für Stürmer. Es gibt viel mehr Zweikämpfe, da muss er sich schnell dran gewöhnen.“

Michael Ballack spielte früher selbst beim FC Chelsea in der Premier League in England.
Michael Ballack spielte früher selbst beim FC Chelsea in der Premier League in England. Foto: imago images / Jan Huebner

August 2020: Finalturnier der Champions League doch nicht in Frankfurt?

Finalturnier der Champions League doch nicht in Commerzbank Arena in Frankfurt am Main

Schade für Frankfurt! Laut Infos der Zeitung ‘Bild am Sonntag’ entschied sich die UEFA bereits für Lissabon als Austragungsort eines möglichen Finalturniers der laufenden Champions League im August 2020.

Frankfurt am Main und die Commerzbank Arena wurden sehr gute Chancen eingeräumt. Nun scheint der Traum vorbei zu sein. Die Europäische Fußball-Union soll sich „aus mehreren Gründen für die portugiesische Hauptstadt entschieden haben“. Endgültig beschlossen werde es bei der Sitzung des Exekutivkomitees am 17. und 18. Juni.

Wegen der Corona-Pandemie wurden die Europacup-Wettbewerbe im März ausgesetzt. Mit im Rennen sind aus deutscher Sicht noch RB Leipzig und der Bayern München, der das Achtelfinal-Hinspiel beim FC Chelsea 3:0 gewann. Leipzig ist bereits für das Viertelfinale qualifiziert, ebenso wie Paris St. Germain, Atalanta Bergamo und Atletico Madrid.

Das Finale war für den 30. Mai in Istanbul angesetzt, wird dort allerdings definitiv nicht stattfinden. Hin- und Rückspiele dürfte es vor dem Endspiel auch nicht geben, da es zu wenig Zeit dafür gibt. So entstand die Idee einer Turnierphase in einer Stadt, leider ohne Zuschauer.

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England: Premier-League-Stadien werden in drei Zonen eingeteilt

Die höchste englische Fußball-Liga nimmt am 17. Juni den Spielbetrieb der Saison 2019/2020 mit einem strengen neuen Hygiene- und Sicherheitskonzept wieder auf, ähnlich wie Deutsch und der Bundesliga, ebenfalls ohne Zuschauer.

Unter anderem sollen die Stadien der Premier League in drei Zonen eingeteilt werden; Gelb, Rot und Grün.

„Die rote Zone wird der am strengsten eingeschränkte Bereich sein, inklusive Feld, Tunnel, technische Bereiche und Umkleidekabinen, die auf maximal 105 Menschen beschränkt wird. Darunter Spieler, Trainerstab, Offizielle und das nötige Personal“, schrieb Karren Brady, stellvertretende Vorsitzende des Klubs West Ham United. Nur Personen mit einem negativen Corona-Test dürften diese betreten.

Die gelbe Zone dürfe nur von einer minimalen Anzahl an Medien- und Klub-Mitarbeitern betreten werden, etwa um vertragliche Anforderungen für TV-Übertragungen zu bedienen, so Brady. „Jeder, der diese Zone betritt, muss die Temperatur messen lassen und einen Gesundheits-Fragebogen beantworten.“ Die grüne Zone befinde sich außerhalb der Arenen, etwa die Parkplätze.

Die Spieler werden vorab angewiesen, sich nicht die Hände zu geben, keine Getränke zu teilen oder zu spucken. Der nötige Abstand solle ebenfalls in Kabinen und Duschen überprüft werden. Trainer dürfen vor dem Spiel eine 15-minütige Ansprache halten. Außerdem soll ein Isolationsraum eingerichtet werden, wenn eine Person Corona-Symptome im Stadion haben sollte.

Sehr erfreulich für die Premier League: Nach der sechsten Runde der Corona-Tests am Donnerstag und Freitag wurden keine weiteren positiven Fälle gemeldet.

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