Transfer-Ticker: Abwehr-Lücke geschlossen? FCB will Norwich-Stammkraft


Man könnte meinen, dass der FC Bayern München nach den Verpflichtungen von Leroy Sané, Alexander Nübel und Tanguy Nianzou bereits mehr als genug Zeit auf dem Transfermarkt verbracht hat.

Doch es wären nicht die Bayern, würden sie nicht trotzdem weiterhin „die Augen offen halten“, wie Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor Kurzem mitteilte.
Bis zum 5. Oktober ist das Transferfenster noch geöffnet und der Rekordmeister hat tatsächlich noch eine kleine Baustelle im Kader: Die Position des Rechtsverteidigers.

Álvaro Odriozola, das Back-Up von Benjamin Pavard, der aktuell verletzungsbedingt ausfällt, wird den Klub verlassen, so dass laut eines Sky-Berichts eine Alternative in den Fokus des Rekordmeisters rückt.

Max Aarons, seit zwei Jahren unumstrittene Stammkraft bei Premier Ligist Norwich City, zählt mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro zu den wertvollsten Rechtsverteidigern der Welt.
Der 20-jährige Engländer hat nun die Aufmerksamkeit der Münchner geweckt, die vorsorglich schon einmal Interesse beim Berater des U21-Nationalspielers angemeldet haben.
Im Winter wurde Aarons bereits mit dem BVB, Arsenal, Tottenham, Everton und RB Leipzig in Verbindung gebracht. Laut Sky gilt auch Bayer Leverkusen als Mitbewerber für den talentierten Abwehrspieler.
Eine Zukunft im deutschen Oberhaus könnte sich Aarons gut vorstellen, wobei er – trotz der zahlreichen Interessenten – am liebsten an die Säbener Straße wechseln würde.

Max Aarons, Norwich City
Der FC Bayern hat ein Auge auf Norwich-Verteidiger Max Aarons geworfen. Copyright: imago images / Focus Images

Bayer Leverkusen: Rolfes dementiert Gerüchte um Ajax-Keeper

Andre Onana, Ajax Amsterdam
Steht André Onana von Ajax Amsterdam vor einem Wechsel in die Bundesliga? Copyright: imago images / Pro Shots

André Onana kündigte Ende April seinen Abschied von Ajax Amsterdam an.

„Es waren fünf großartige Jahre hier. Aber nun ist meine Zeit gekommen, einen Schritt zu machen“, sagte der Torhüter, dessen Vertrag noch bis 2022 läuft. Noch in diesem Sommer möchte der 24-Jährige in eine größere Liga wechseln, auch wenn ihm der niederländische Meister ein Angebot zur Verlängerung vorlegte.

Wohin es den kamerunischen Nationalspieler verschlägt, ist unklar, wobei es offenbar einen Interessenten aus der Bundesliga gibt: Laut übereinstimmender Berichte von De Telegraaf und Voetbal International soll Bayer Leverkusen mit einem ersten Angebot in Amsterdam vorstellig geworden sein.

20 Millionen Euro plus Boni soll der Werksclub bereit sein für den Keeper auf den Tisch zu legen, der einst unter Bayer-Coach Peter Bosz sein Debüt in der Eredivisie feierte. Bis heute soll es zwischen Trainer und Spieler eine besondere Verbindung geben, weshalb der Niederländer hoffe, seinen ehemaligen Schützling nach Leverkusen lotsen zu können.

Währenddessen dementiert Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes gegenüber dem Kicker ein Interesse. „Onana ist kein Thema“, stattdessen habe Torwart Lukas Hradecky „eine gute Saison gespielt. Wir haben einen guten Keeper.“

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Hertha BSC: PSG liebäugelt mit 80-Millionen-Mann

Fast 80 Millionen Euro musste Hertha BSC im Winter an RB Leipzig überweisen.

Matheus Cunha rechtfertigte die Investition mit guten Leistungen für den Hauptstadtklub. Nachvollziehbar, dass nun auch andere Vereine auf den hochtalentierten Brasilianer aufmerksam geworden sind.

Laut RMC Sport und Kicker, sind gleich zwei renommierte Klubs an dem 21-Jährigen interessiert: Neben dem frischgebackenen Coupe-de-France-Sieger Paris Saint-Germain soll auch Inter Mailand ein Auge auf den Stürmer geworfen haben.

Mit fünf Toren und zwei Vorlagen überzeugte Cunha in der Bundesliga in kürzester Zeit und trumpfte zudem mit fünf Treffern beim Olympia-Qualifikationsturnier für Brasiliens U23 auf. Ob die Hertha überhaupt bereit ist, ihren Leistungsträger ziehen zu lassen ist offen.

Laut Bild-Zeitung bestünde aber seit rund drei Wochen bereits reger Kontakt zwischen den PSG-Verantwortlichen und der Cunha-Seite. Bereits vor einem Monat habe Sportdirektor Leonardo in einem Meeting sein Interesse am Stürmer bekundet.
Kostengünstig dürfte ein Transfer allerdings nicht werden.

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