Gehälter stoppen Wechsel! Bleiben Alaba und Thiago beim FC Bayern?


Die Verhandlungen mit dem unter Cheftrainer Hans-Dieter Flick zum Abwehrchef aufgestiegenen David Alaba ziehen sich seit Monaten.

Im Rahmen des Champions-League-Finales führt der FC Bayern München zwar erneut Gespräche mit Berater Pinhas Zahavi, eine Erfolgsmeldung zur Vertragsverlängerung ist aber nach wie vor in weiter Ferne.

Laut Kicker, liegt die Problematik vor allem im geforderten Gehalt.
Je 25 Millionen Euro fordere die Entourage des Österreichers für die kommenden fünf Jahre. Somit läge das Gesamtvolumen des nächsten Vertrags bei 125 Millionen Euro.
Nach seiner Verlängerung 2019 steht beim Rekordmeister bisher Torschützenkönig Robert Lewandowski an der Spitze der Gehaltsliste mit knapp 20 Millionen Euro jährlich.

Aus diesem Grund sind weder die Münchner noch ein anderer Verein bereit die horrenden Forderungen der Alaba-Seite zu erfüllen.
Bayern habe „ein Angebot gemacht, das fair und wettbewerbsfähig ist“, teilte Präsident Herbert Hainer dem Kicker mit, fügte aber an: „Uns hat noch keiner kontaktiert.“

Der 28-Jährige könne sich zudem nur einen Wechsel nach Spanien vorstellen, auch wenn die gehandelten Top-Klubs Real Madrid und FC Barcelona aktuell noch kein Interesse an einer Verpflichtung zeigen.

Bei ausbleibender Verlängerung und Transfer würde der österreichische Nationalspieler in sein letztes Vertragsjahr gehen und könnte die Bayern 2021 ablösefrei verlassen.
Im Sinne des Rekordmeisters wäre dies aber sicher nicht.

Offen ist auch die Zukunft von Thiago. Der 29-Jährige ist wie Alaba noch ein Jahr an die Münchner gebunden und sein Wechsel zum FC Liverpool galt lange Zeit nur noch als Formsache.
Mit seiner Aussage: „Ich habe nie gesagt, dass ich Bayern verlasse“, sorgte Thiago erst kürzlich für eine Überraschung und deutete an, dass sich die Reds und der FC Bayern bei seiner Personalie bisher nicht einig wurden.

Der Kicker glaubt, dass die sportliche Führung zwar weiter von einem Wechsel des Spaniers ausgehe, doch Liverpool das Gesamtpaket aus Gehalt und Ablöse zu hoch ist.
Der deutsche Rekordmeister fordere einen Betrag jenseits der 30 Millionen Euro. „Wir geben ihn sicher nicht umsonst ab“, machte Hainer deutlich. „Thiago ist einer der weltbesten Mittelfeldspieler.“

Bis zum 5. Oktober haben die Beteiligten nun noch Zeit zu einer Einigung zu kommen.

Alaba, Thiago, Bayern
Thiago (rechts) wechselt nach Liverpool. Copyright: imago images / Moritz Müller

Top News 2: Nagelsmann vs. Klauß – Wiedersehen im DFB-Pokal

Klauss, Nagelsmann, Leipzig
Ein Jahr lang war Robert Klauß (r.) in Leipzig die Nummer zwei hinter Julian Nagelsmann. In Nürnberg ist er nun Cheftrainer. Copyright: imago images / Contrast

Nach einer gemeinsamen Saison bei RB Leipzig treffen Bullen-Coach Julian Nagelsmann und Nürnberg-Trainer Robert Klauß im DFB-Pokal als Gegner aufeinander.

„Das ist ein bisschen Murphys Gesetz. In der Zeit, als Robert in Nürnberg vorgestellt wurde, sind wir auch noch ausgerechnet im Pokal gegeneinander gelost worden. Er ist ein guter und feiner Mensch, deshalb freue ich mich auf das Wiedersehen“, sagte Nagelsmann über das Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Co-Trainer.

In Sachsen war Klauß erster Assistent Nagelsmanns und unter anderem für den Funk-Kontakt auf die Tribüne zuständig.
Nun „begegnen sich zwei Cheftrainer“, fasst der RB-Coach zusammen und ergänzt: „Robert wird hochmotiviert sein. Die Spielvorbereitung für ihn ist vielleicht etwas leichter als für mich, weil er uns so gut kennt. Und klar, mit Dieter Hecking als erfahrenem Sportdirektor dahinter ist das für ihn in Nürnberg eine große Chance.“

Auch wenn Leipzig als Favorit in das erste Pokalspiel geht, erwartet Nagelsmann sportlich viel von den Nürnbergern: „Nach der schlechten letzten Saison ist der Klub in Aufbruchstimmung. Sie haben gute Testspiele gegen Hoffenheim, Türkgücü oder Union abgeliefert. Es ist ein Wechsel zwischen tiefem Verteidigen und hohem Pressing.“

Anspruch sei es dennoch „gegen den Zweitligisten zu gewinnen und in die nächste Runde einzuziehen. Robert hat vielleicht einen Plan, aber ich habe die bessere Mannschaft.“

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Top News 3: Eintracht bindet Milan-Angreifer langfristig

Falette, Eintracht
Copyright: imago images / Hartenfelser

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat Leihspieler Andre Silva fest verpflichtet.

Der 24-Jährige war seit September 2019 vom italienischen Topklub AC Mailand ausgeliehen und wird in Hessen nun einen Vertrag bis 2023 erhalten.
Dies teilten beide Vereine am Donnerstagabend mit.

“Wir haben in den vergangenen Monaten gesehen, welche Leistungsfähigkeit in André steckt. Er war nicht umsonst nach dem Restart der zweitbeste Stürmer in der Bundesliga”, begründete Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic die Verpflichtung: “Wir sind überzeugt, dass wir ihn hier in Frankfurt auf ein noch höheres Niveau bringen können.”

In der abgelaufenen Saison erzielte der Angreifer für die SGE 16 Tore in 37 Pflichtspielen. Nach dem Bundesliga-Restart im Mai traf er achtmal und setzte sich in der internen Sturmkonkurrenz deutlich gegen Bas Dost und Goncalo Pacienca durch.

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