Sensations-Comeback? Flick fragt bei Mario Götze an


Bayern Münchens Cheftrainer Hans-Dieter Flick ist immer noch auf der Suche nach kostengünstigen und sportlich interessanten Verstärkungen für seine Mannschaft.

Nach Informationen der Sport Bild, ist dabei nun offenbar Ex-BVB-Star Mario Götze ins Visier des Triple-Trainers geraten.
Flick soll den Stürmer, mit dem er als Assistent von Bundestrainer Joachim Löw 2014 gemeinsam Weltmeister wurde, telefonisch kontaktiert haben.

In Bayerns Führungsetage kam der Vorschlag aber gar nicht gut an.
Dem Bericht zufolge lehnten sowohl Vorstandschef Karl-Heinz-Rummenigge als auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic einen Götze-Transfer kategorisch ab.

Der Druck auf Spieler und Verein wäre bei einer Verpflichtung einfach zu groß.
Der heute 28-Jährige lief schon von 2013 bis 2016 im Bayern-Trikot auf, konnte sich unter Pep Guardiola allerdings nicht als Stammspieler etablieren - was stets in den Medien diskutiert wurde. In 73 Bundesliga-Spielen für den FC Bayern erzielte Götze 22 Tore und bereitete 21 weitere Treffer vor, bevor er 2016 zu Borussia Dortmund zurückkehrte.

Götze betont zuletzt, in seiner Karriere noch einmal die Champions League gewinnen zu wollen, wofür die Voraussetzungen beim FC Bayern gegeben wären.

Für ein Arbeitspapier – vorstellbar sei ein Einjahresvertrag plus Option – bei den Münchnern wäre Götze der Sport Bild zufolge sogar bereit, auf Gehalt zu verzichten.

Götze, BVB
Kehrt Mario Götze womöglich zum FC Bayern München zurück? Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Premier League drohen Milliarden-Verluste

Begeisterung sieht anders aus! Jürgen Klopp hier stellvertretend für die gesamte Premier League nach der Ankündigung weiterer Geisterspiele... Copyright: imago images / PA Images

Die reichste Liga der Weltbefindet sich noch in Schockstarre: Nicht nur die zeitnahe Fanrückkehr ist geplatzt, England droht eine fast komplette Geistersaison.

Im Worst-Case-Szenario könnten bis zu 29 von 38 Spieltagen der Premier League ohne Zuschauer ausgespielt werden und damit Verluste von über drei Milliarden Euro verursachen.
Statt dem Vorbild Bundesliga zu folgen und den ersten Schritt in Richtung Normalität zu wagen, stehen die englische Eliteliga und der gesamte britische Sport vor einem Desaster.

"Wir müssen uns eingestehen, dass die Ausbreitung des Virus unsere Fähigkeit beeinträchtigt, Geschäftskonferenzen, Ausstellungen und große Sportveranstaltungen wiederzueröffnen", teilte der britische Premierminister Boris Johnson mit: "Wir werden also nicht in der Lage sein, dies ab dem 1. Oktober zu tun."

Die verschärften Maßnahmen könnten für "vielleicht sechs Monate" in Kraft bleiben, kündigte Johnson an.

Das würde bedeuten, dass Sportveranstaltungen erst ab April wieder vor Fans stattfinden dürften, die Premier League hätte dann bereits mehr als drei Viertel ihrer Partien absolviert.

Der Teammanager des FC Chelsea, Frank Lampard, hat dafür zumindest teilweise Verständnis. "Sicherheit muss immer an erster Stelle stehen", betonte der Coach von Timo Werner und Kai Havertz, schob aber direkt eine Aufforderung hinterher: "Sobald wir eine kontrollierte Anzahl von Fans zurück ins Stadion bringen können, müssen wir wirklich darauf drängen."

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Top News 3: Osaka droht Stammelf-Aus in Bremen

Der Auftritt von Werder Bremens Offensiv-Mann Yuya Osako bei der 1:4-Niederlage gegen Hertha BSC ging vielen Fans gewaltig auf die Nerven.

Die Auswechslung des 30-Jährigen wurde ungewöhnlicherweise mit Applaus quittiert, obwohl die Werder-Fans für gewöhnlich als nachsichtig gelten.

Zu oft hat der erfahrene, japanische Nationalspieler und WM-Teilnehmer mit seinem meist körper- und kraftlosen Spiel die Nerven seiner Anhänger strapaziert und auch Clemens Fritz,

Leiter Profifußball und Scouting, entging das nicht:
„Sein Auftritt war unglücklich. Die ersten Aktionen klappten nicht. Und je mehr Ballkontakte er hatte, desto verunsicherter wurde er. Er hat wahrscheinlich zu viel nachgedacht und sich runtergezogen.“

Dabei ist Werder gerade jetzt auf robuste Spieler angewiesen, die dem Druck einer möglichen weiteren Niederlage standhalten können.
Fritz nimmt daher besonders Osakos Teamkollegen in die Verantwortung: „Er hat eine hohe Qualität, sollte sich nicht von einem Spiel runterziehen lassen. Es ist wichtig, dass wir ihm als Mannschaft helfen, ihn wieder aufbauen. Wir alle sind gefragt, ihm zuzusprechen.“

Ein Führungsspieler wird aus dem schüchternen Japaner sicher nicht mehr und auch seine Stammposition steht nach der fragwürdigen Performance auf dem Spiel.

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