„Flick vertraut mir mehr!“ – Konkurrenzkampf bei Bayerns Abwehr-Stars


Beim FC Bayern München steht eine Wachablösung auf der linken Seite an.

Vor dem Champions-League-Duell am heutigen Abend gegen Atlético Madrid wird eine Startelf-Frage besonders viel diskutiert: Behält Lucas Hernández seinen gerade erkämpften Stammplatz als Linksverteidiger oder kehrt Shootingstar Alphonso Davies zurück?

„Wir sind beides super Spieler. Am Ende entscheidet der Trainer. Momentan vertraut er ein wenig mehr mir! Das Vertrauen will ich bestätigen,“ sagte der 24-Jährige Hernandez selbstbewusst.

Bei Hansi Flick scheint der einstige Rekordtransfer somit die Nase vorne zu haben im Duell mit Fan-Liebling Davies.

„Wir haben eine tolle Mannschaft. Jeder gibt im Training immer hundert Prozent, will sich zeigen. Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf. Wir alle wollen gemeinsam die erfolgreiche letzte Saison wiederholen“, zeigte sich der 80-Millionen-Mann motiviert.

Und auch Triple-Trainer Flick, der zunächst auf den Weltmeister von 2018 setzen will, hat große Pläne mit Hernández: „Er hat eine gewisse Qualität gegen den Ball, die uns gut tut. Ich bin sehr zufrieden mit ihm! Letzte Saison ist er schwer reingekommen, auch durch seine Operationen. In der Endphase hat er aber schon gezeigt, was er für Stärken hat. Und die zeigt er nun von Beginn an der Saison.“

Somit muss der Shootingstar der vergangenen Triple-Saison, Alphonso Davies, weiterhin auf seinen ersten Einsatz warten: „Bei Alphonso ist es so, dass er vielleicht ein bisschen ein Tief hatte. Aber er bekommt alle Unterstützung von uns. Es ist normal, dass man nach so einer tollen Saison, vielleicht auch mal Probleme hat. Es ist wichtig, dass er wieder in die Spur kommt“, erklärte Flick seine Entscheidung gegen den Super-Sprinter. „Er ist ein wichtiger Spieler durch seine Dynamik und Schnelligkeit. Im Abschlusstraining hat er mir sehr gut gefallen, war viel präsenter als in den letzten Spielen.“

Dennoch plant der Bayern-Trainer fest mit Hernández für das erste Gruppenspiel, das eine besondere Partie für den Franzosen gegen seinen Ex-Klub Atlético werden wird.

Wen hat Hansi hier am meisten lieb? Die Abwehr-Crew des FC Bayern bestehend aus David Alaba, Alphonso Davies und Lucas Hernandez!
Wen hat Hansi hier am meisten lieb? Die Abwehr-Crew des FC Bayern bestehend aus David Alaba, Alphonso Davies und Lucas Hernandez! Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Aus und vorbei! Arsenal kickt Özil aus dem Kader

Mesut Özil, Arsenal
Ein Symbolbild aus dem Sommer für die neue Saison: Der FC Arsenal hat Mesut Özil endgültig aussortiert. Copyright: imago images / PA Images

Mesut Özil hat beim FC Arsenal den nächsten Tiefschlag kassiert und steht nun scheinbar vor dem endgültigen Aus.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler, dessen Vertrag nach acht Jahren zum Saisonende ausläuft, wurde von Teammanager Mikel Arteta nicht für das Premier-League-Aufgebot des englischen Klubs berücksichtigt. Somit ist sein Liga-Einsatz in diesem Jahr ausgeschlossen.

Özil, der für die Gunners zuletzt am 7. März auflief, war für die Europa League nicht nominiert worden. Somit darf der Großverdiener, der 350.000 Pfund pro Woche kassiert, vorerst lediglich in der U23 spielen.

Erst im Januar 2021, wenn Arteta sein Aufgebot für die Liga und den Europapokal neu zusammenstellt, könnte der 32-Jährige wieder in die Premier-League-Mannschaft aufsteigen. Das gleiche gilt auch für den früheren Dortmunder Sokratis, der ebenfalls für beide Wettbewerbe aussortiert wurde.

Trainer-Legende Arsene Wenger kritisierte jüngst den Umgang mit verdienten Stars wie Mesut Özil: „Er ist vom Radar verschwunden, als ich den Klub verlassen habe. Er ist ein Künstler. Aber für Künstler ist kein Platz mehr im modernen Fußball. Die wahren Gründe, wieso er nicht da steht, wo er stehen müsste, sind mir ein Rätsel.“ Und was sagt Özil selbst zu der verfahrenen Situation bei Arsenal? „Ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung. Ich will nicht gehen, damit hat sich das“, stellte der einstige Stammspieler klar.

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Top News 3: Champions League: Messi-Treffer lässt Barca aufblühen, PSG-Stars wirkungslos

Leipzig Liverpool Spielabsage
Dani Olmo (r.) schoss RB Leipzig 2020 in Lissabon ins Champions-League-Halbfinale. Glänzt Leipzig auch gegen Liverpool auf neutralem Platz? Foto: Imago Images / Poolfoto

Die Mitfavoriten auf den diesjährigen Champions-League-Titel, FC Barcelona und Juventus Turin, sind siegreich in die neue Saison gestartet.

Barca ging in der Gruppe G, durch Superstar Lionel Messi (27.) per Strafstoß, gegen Ferencvaros Budapest in Führung. Toptalent Ansu Fati erhöhte in der 42. Minute beim Champions-League-Debüt von Trainer Ronald Koeman noch vor der Halbzeit. Nach der Pause schraubten der ehemalige Münchner Philippe Coutinho (52.), Pedri (82.) und der frühere BVBler Ousmane Dembele (89.) das Ergebnis für die Katalanen weiter in die Höhe.
Für die Magyaren verwandelte Igor Charatin (70.) einen Strafstoß zum Ehrentreffer.

Juventus musste derweil ohne seinen mit dem Coronavirus infizierten Ex-Weltfußballer Cristiano Ronaldo bei Dynamo Kiew ran. Turins Matchwinner in der Ukraine war Neuzugang Alvaro Morata: Der Spanier vertrat Ronaldo durch einen Doppelpack in der 46. und 84. Minute glänzend und führte die Italiener zum sicheren 2:0-Sieg.

Für Paris Saint-Germain und Trainer Thomas Tuchel hingegen begann der nächste Anlauf – gut zwei Monate nach der Finalniederlage gegen Bayern München – gleich mit einer weiteren Niederlage. In Gruppe H mussten sich die Franzosen Englands Rekordmeister Manchester United mit 1:2 geschlagen geben.

Das Traumduo mit Superstar Neymar und Weltmeister Kylian Mbappe blieb gegen die Engländer vollkommen wirkungslos. Nach der Führung der Red Devils durch Bruno Fernandes (23.) schien die Tuchel-Elf ausgerechnet durch ein Eigentor des Franzosen Anthony Martial einer Heimpleite entgehen zu können. In der 87. Minute sorgte jedoch Marcus Rashford für Manchesters sicheren Sieg.

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