Rekordhalter gegen ewigen Zweiten! Bayer(n) im Pokalfinale


Am Samstag, den 4. Juli findet das langersehnte Finale des DFB-Pokals 2020 statt.
Ursprünglich war die Partie für den 23. Mai angesetzt, musste aufgrund der Corona-Krise aber verschoben werden.

Zum 36. Mal treffen die Finalisten im Berliner Olympiastadion aufeinander – allerdings ohne Zuschauer. Obwohl sich Bayern-Trainer Hansi Flick und Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler für den Fan-Einlass aussprachen, wird das Pokalfinale zum ersten Mal in der Geschichte im Stillen ausgetragen.

Der DFB-Pokal ist die zweitwichtigste Trophäe im deutschen Vereinsfussball, das Endspiel findet seit 1985 traditionell in Berlin statt.
Rekordpokalsieger FC Bayern München, der den Henkelpott satte 19 Mal mit nach Hause nehmen durfte – zum Vergleich: Werder Bremen auf Rang zwei gewann den Pokal nur sechs Mal – trifft in diesem Jahr auf den ewigen Zweiten Bayer Leverkusen.

Die wichtigste Figur von „Vizekusen“ ist ohne Zweifel Rudi Völler. Als der 1994 nach Leverkusen kam, war der Verein im Jahr zuvor gerade erst Pokalsieger geworden. Nach insgesamt 21 Jahren mit Völler als Torjäger und Funktionär – unterbrochen von knapp fünf Trainer-Jahren bei der Nationalmannschaft sowie der AS Rom – ist kein weiterer Titel dazugekommen. „Etwas in der Hand zu halten, würde uns gut tun“, sagte Völler vor dem Endspiel: „Das gilt für alle hier.“

Auch als Spieler gewann „Tante Käthe“ den DFB-Pokal nie.
Dass es Bayer bisher nicht auf die Reihe bekam, liegt, so Völler, an den Erlebnissen der Jahre 2000 und 2002: „Wir leiden noch unter der Vergangenheit“, meinte er: „Da hätte man was gewinnen müssen. Das rennt uns hinterher, das tut auch heute noch ein bisschen weh.“
Bayer verspielte, unter anderem durch ein Eigentor von Michael Ballack, den sicher gelaubte Meistertitel im Jahr 2000. Zwei Jahre später wurde Leverkusen sogar „Triple-Vize“ in Meisterschaft, Pokal und Champions League.

Mit Bayern München steht auf der gegnerischen Seite ein frischgebackener deutscher Meister und Titelverteidiger ohne Altlasten, der vor Selbstbewusstsein nur so strotzt.

Falls es mit dem Sieg auch im 27. Jahr in Folge nicht klappen sollte, hat die Werkself jedenfalls vorgesorgt: Der Klub ließ in dieser Woche sein „Vizekusen“-Patent für weitere zehn Jahre verlängern.

Hansi Flick, Peter Bosz, Bayern München, Bayer Leverkusen
Flick vs. Bosz! Der Rekordsieger Bayern trifft im DFB-Pokalfinale auf den ewigen Zweiten Leverkusen. Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Messi-Flucht nach Barca-Krise?

Messi, FC Barcelona
Begeisterung sieht anders aus! Lionel Messi ist über die aktuelle Situation in Barcelona mehr als unzufrieden. Copyright: imago images / ZUMA Wire

Weltfußballer Lionel Messi könnte den spanischen Meister FC Barcelona womöglich schon nach der kommenden Saison verlassen.

Laut des Radiosenders Cadena Ser, hat der Argentinier die Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung über 2021 hinaus zunächst abgebrochen.

Messi, der seit 2004 für den Spitzenklub aufläuft, sei unter anderem verärgert, dass immer wieder Vereinsinterna an die Öffentlichkeit gelangten und er für Entscheidungen verantwortlich gemacht werde, mit denen er angeblich nichts zu tun habe. Laut des Senders habe Messi Vereinsmitarbeitern anvertraut, dass er nicht vorhabe ein Problem für den Verein zu werden.

Zudem stößt sich der 33-Jährige gewaltig an der aktuellen Ergebniskrise. Barca leistete sich am Dienstag mit einem weiteres Remis, diesmal gegen Atletico Madrid, bereits seinen dritten Ausrutscher nach dem Restart. Währendessen konnte Erzrivale Real Madrid seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Punkte ausbauen.

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Top News 3: Genter bleibt Union treu!

Christian Gentner bleibt auch in Zukunft “eisern”.

Der 34-Jährige einigte sich mit Bundesligist Union Berlin auf eine Verlängerung seines Ende Juni ausgelaufenen Vertrages.

Über die genaue Laufzeit des neuen Arbeitspapiers machte der Klub allerdings keine Angaben. In der Vorsaison war der Mittelfeldspieler vom VfB Stuttgart zu Union gewechselt und hatte sich souverän einen Stammplatz beim Bundesliga-Neuling erkämpft.

“Für mich war klar, dass ich weiterhin professionell Fußball spielen möchte und ich freue mich, dass auch weiterhin für den 1. FC Union Berlin zu tun”, teilte Gentner mit. Es sei für ihn “eine enorme Motivation” mit Union erneut den Klassenerhalt geschafft zu haben.

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