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Leon Goretzka war gegen 1899 Hoffenheim mit 2 Toren der überragende Mann beim FC Bayern.

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Bayern München: 200 Mio. € reichen nicht, 500 Mio.€ kostet der Umbau

Die Hinrunde der Spielzeit 2018/19 endet für den FC Bayern München durchaus versöhnlich. Die Rückrunde startet mit 2 Siegen in 2 Spielen ordentlich. Erster Dortmund-Jäger und die Qualifikation für die K.O.-Runde der Champions-League ist genauso geschafft wie das Weiterkommen im DFB-Pokal.

Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der erfolgreichste deutsche Fußballklub einen strukturellen Umbruch benötigt, eine Rundumerneuerung. Der Kader ist mit mehr als 27 Jahren im Schnitt überaltert. Und einen Weltklassespieler hat man mit Ausnahme von Manuel Neuer und Robert Lewandowski auch nicht in seinen Reihen.

Das langt für gehobenes europäisches Mittelmaß aber nicht für den Gewinn der Champions-League. Im Vergleich zu Teams wie Liverpool, Manchester City, FC Barcelona oder Real Madrid ist der FC Bayern nur noch 2. Liga. Das ist nicht der Anspruch des FC Bayern, und das soll sich möglichst schnell ändern.

Das Mittel: 6 – 7 neue Spieler sollen her. Im Januar 2019 und im Sommer 2019. Dafür will der Verein bis zu 200 Millionen Euro ausgeben. Das klingt viel, ist es aber nicht. Mit dem Budget wird der Umbruch nicht gelingen. Wenn der Verein seinem Beuteschema treu bleibt und auf etablierte Spieler setzt und nicht auf Talente. 2007, 2009 und 2012 konnte man mit dem Bayern-Festgeldkonto den Umschwung einleiten. In 2019 ist das deutlich schwerer. Die Transfermärkte haben sich geändert. Es ist deutlich mehr Geld im Spiel. Geld, das auch der FC Bayern im Vergleich zu den Top-Teams aus Spanien und England nicht mal so einfach hat.  Die folgende Analyse zeigt das eindeutig.Die Verantwortung für den Umbruch soll Sportdirektor Hasan Salihamidzic übernehmen. Als er 2017 anfing, hatte er keine große Erfahrung. Seine Vergangenheit als Bayern-Spieler war das entscheidende Einstellungskriterium.

Brazzo ist der „dritte Mann“, im Entscheidungsmittelpunkt stehen die „alten Männer“ – Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Der FC Bayern ist weiterhin abhängig von den etablierten Machern. Uli Hoeneß entscheidet alsbald, ob er sich trotz der harschen Kritik auf der letzten Jahreshauptversammlung Ende 2019 ein weiteres Mal aufstellen lässt. Karl-Heinz Rummenigge hat seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender bereits bis Ende 2021 verlängert.

Salihamidzic soll in der Öffentlichkeit mehr Profil gewinnen. Die wichtigen Entscheidungen treffen aber weiterhin die beiden Alpha-Tiere und nicht der Manager. Trainer Niko Kovac hat nicht das Standing eines Jupp Heynckes oder Pep Guardiolas.

Und jetzt soll er mit „Brazzo“ den größten Strukturwandel in der Geschichte des Vereins einleiten. Das ist riskant. Es kann durchaus sein, dass die Bayern-Oberen ihm das nicht zutrauen und im Sommer einen Trainerwechsel vornehmen werden.Immer wenn der FC Bayern mal eine Zeit lang Misserfolge hatte, erfolgte ein erfolgreicher Umbruch.

Das war 2007 – 2009 so, als Vereine wie der VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg mal deutscher Fußballmeister wurden. Das war 2012 so, als die Bayern das besondere Tripple schafften und sowohl die deutsche Meisterschaft als auch den DFB-Pokal und das Finale der Champions-League im eigenen Stadion „versemmelten“. Und das soll auch jetzt wieder gelingen.

In der Zeit nach 2009 war es Louis van Gaal, der den Verein durchaus erfolgreich führte. Nach 2012 durfte Jupp Heynckes weitermachen und führte den Verein zum richtigen Triple im Jahr 2013. Und dieses Mal stünde mit Oliver Kahn auch eine Führungsfigur bereit, der man ein solches Unterfangen zutrauen könnte. Doch Oliver Kahn soll auf Rummenigge folgen, Anfang 2022.

Bis dahin müsse man sich Kahn laut Hoeneß “warmhalten” – ein fatales Signal in sämtliche Richtungen. Verschiebt der FC Bayern den dringend benötigten Umbruch an der Vereinsspitze um einige Jahre? Leiden die alten Männer am „Helmut Kohl Syndrom“ und können sich nicht rechtzeitig von der Macht lösen, weil sie sich für unverzichtbar halten?In den vergangenen zwölf Jahren sahen sich die Bayern 2.5 Mal zu massiven Investitionen auf dem Transfermarkt genötigt, um die nationale Konkurrenz abzuhängen.

Im Jahr 2007 wurden Franck Ribéry, Miroslav Klose und Luca Toni verpflichtet, die Bayern gaben hierfür knapp 100 Mio. € aus. Zwei Jahre später legte der Verein mit Arjen Robben und Mario Gomez noch einen drauf. Als Borussia Dortmund 2012 den zweiten Meistertitel in Folge gewann und eine fortgesetzte Dominaz der Schwarz-Gelben drohte, griffen die Bayern zur bewährten Taktik. Erst verpflichteten sie Javi Martínez für die damalige Rekordablöse von 40 Millionen Euro, etwas später holten sie Robert Lewandowski von den Schwarz-Gelben an die Isar.

Doch seit dem Jahr 2013 hat sich der Transfermarkt extrem gewandelt. Klubs wie Paris Saint-Germain, FC Barcelona, Real Madrid, Liverpool oder Manchester City setzen in Sachen Ablösesummen ganz andere Maßstäbe. Die 100 Mio. € Schallgrenze ist international schon längst weit überschritten. In der Bundesliga wurde noch kein Spieler für einen Betrag verpflichtet, der auch nur annähernd in der Nähe der 100 Mio. € sich bewegte.

Und jetzt wollen die Bayern den Kader umbauen und 200 Mio. € dafür in die Hand nehmen. Doch wird das reichen. Für 6 – 7 Neuzugänge, die die Münchener nach vorne bringen, wenn ein Spieler wie Lucas Hernandez bereits 85 Mio. € kosten soll? Was wie ein Großangriff klingt, wird angesichts der vielen neu zu besetzenden Positionen schnell zu einer Mini-Attacke.Arjen Robben steht als erster Abgang bereits fest. Es erscheint logisch, wenn auch Franck Ribéry ginge. Für beide Profis muss der FC Bayern Ersatzspieler holen, denn er braucht 4 erstklassige Flügelstürmer. Vor allem weil Kingsley Coman und Serge Gnabry extrem verletzungsanfällig sind.

Für Robert Lewandowski bedarf es eines Back-ups. Sandro Wagner will weg und ist auch schon deutlich über 30 Jahre alt. Das gleiche gilt auf der defensiven Außenbahn für Rafinha, der zudem in der Champions League regelmäßig zeigt, dass er höchsten Ansprüchen nicht genügt.

In der Innenverteidigung müsste entweder Jérôme Boateng oder Mats Hummels gehen, eventuell sogar beide. Als Alternative für einen der beiden Javi Martínez. Alle sind um die 30 Jahre alt und würden noch eine ordentliche Transfersumme erbringen. James Rodríguez zieht es wieder zurück nach Spanien und Renato Sanches müsste aufgrund des Überangebots an guten Spielern im zentralen Mittelfeld ebenfalls den Verein verlassen.

In der Summe sind das 8 Abgänge, von denen 7 durch neue neue Spieler ersetzt werde müssten (ein Innenverteidiger, zwei Außenverteidiger – wenn Kimmich in die Mitte wechselt, ein Sechser, zwei Außenbahnspieler, ein Stürmer).Mit einem Budget von 200 Millionen Euro lassen sich keine sieben Superstars an die Isar locken. Innen/Linksverteidiger Lucas Hernández würde den Rekordmeister bereits eine festgeschriebene Ablöse von etwa 85 Millionen Euro kosten.

Übrig wären dann noch 120 Millionen Euro, plus erzielte Transfererlöse aus dem Verkauf der oben genannten Spieler von maximal 100 Millionen Euro. Das ist zu wenig, um etwa zwei Weltklassespieler auf den Außenpositionen, einen Top-Angreifer und einen Außenverteidiger zu verpflichten. Die Bayern müssten ihr Beuteschema ändern und verstärkt auf junge Spieler setzen. Das ist bisher selten gut gelungen.

Neben der Ablöse wäre das Gehalt das nächste Problem. Was ein Spieler beim FC Bayern brutto verdient, kann er in England oder Spanien netto verdienen. Die besten Spieler der Welt zieht es vermehrt in die Premier League, nach Spanien zu Real Madrid oder zum FC Barcelona, nicht in die Bundesliga. Auch hier muss man realistisch bleiben.

Was kann der FC Bayern also erreichen? Laut Spiegel steht im Jahresabschluss 2017 der Münchener ein Eigenkapital von 445 Millionen Euro, Einnahmen von 100 Euro, die durch Spielerverkäufe erzielbar wären, könnten reinvestiert werden. Dann wäre der ganze Bayern-Bimbes weg. Aber es gäbe wohl ein international konkurrenzfähiges Team auf höchsten Niveau. Schlagen die Superstars aber nicht ein, dann ist das Festgeldkonto leer und einen zweiten Versuch gibt es nicht mehr. Die Neuzugänge müssen also einschlagen. Können das die beiden “alten Männer” immer noch und die beiden “Frischlinge” schon/überhaupt?Will sich der FC Bayern also nicht nur mit Talenten oder mit Spielern aus gewohnten Gefilden verstärken, sondern den Kader für den insgesamt sechsten Champions League-Titel bereitmachen, muss ein ganz anderes Investitionsvolumen her.

Der FC Bayern muss Anfang 2019 entscheiden, wohin die Reise geht und was das Ziel des Umbruchs ist. Geht es nur um die Vormachtstellung in der Bundesliga, dann können 200 Millionen Euro ausreichen. Die Champions League gewinnt man mit dem Kader dann aber nicht.

Dafür müsste der FC Bayern 500 Mio. € lockermachen und die Reinvestition der erzielten Transfererlöse vornehmen. Für so einen Umbau erscheinen die letzten Amtsjahre der „alten Garde“ nicht passend. Vor allem wenn sie von 2 relativen Novizen im sportlichen Bereich flankiert werden – Hasan Salihamidzic und Niko Kovac.

Da sieht die Situation bei Borussia Dortmund insgesamt deutlich besser aus. Übrigens: Jürgen Klopp baute den FC Liverpool seit 2015 auch komplett um und gab hierfür ca. 500 Mio. € aus.Mit den folgenden Spielern beschäftigen sich Brazzo und die alten Männer. Sie haben Begehrlichkeiten beim Bayern-Management geweckt.

Das heißt nicht, dass alle auf einmal kommen sollen. Zum Teil sind es entweder oder Sachverhalte. Kommt der eine, ist der andere out. Will das Wunschobjekt nicht, ist der Ersatz eine Möglichkeit.

5-6 Transfers wird der FC Bayern aber in jedem Fall im Winter 2018/19 und im Sommer 2019 tätigen. Dabei dürfte er weit mehr als 150 Mio Euro ausgeben.Nach Informationen der spanischen Zeitung Marca sollen die Bayern unmittelbar vor der Verpflichtung des französischen Weltmeisters Lucas Hernandez von Atletico Madrid stehen – und für den Abwehrspieler angeblich die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 80 Millionen Euro bezahlen.

Laut Marca soll der Transfer bereits im Winter 2018/19 über die Bühne gehen. In München soll Hernandez einen Vierjahresvertrag erhalten. Mittlerweile scheint klar, dass Hernandez – wenn überhaupt – nur im Sommer 2019 an die Isar wechseln wird.

Der 22-jährige kann in der Verteidigung zentral und links eingesetzt werden. Hernandez spielt seit 2014 für Atletico und wurde 2018 Europa-League-Sieger. Im Finale der Fußball-WM in Russland spielte er gegen Kroatien (4:2) durch.

Zu zahlende Ablösesumme: 80 – 90 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Der FC Bayern will den Weltmeister. Der will offenbar zum FC Bayern. Atletico ziert sich noch.  Der Wechsel kann noch daneben gehen.

Dass der französische Weltmeister Benjamin Pavard im Sommer 2019 vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München wechselt, ist mittlerweile besiegelt. Laut Sky soll der 2 Jahre alte Verteidiger nun sogar einen Transfer im Winter  2018/19 forcieren.

Der Grund ist die gammelige Gesamtsituation beim VfB Stuttgart. Demnach hat der Spieler große Sorge, dass das Umfeld für seine weitere Karriere abträglich sein könnte.

Der Haken an der Sache: Die Ausstiegsklausel von 35 Millionen Euro gilt erst ab dem Sommer 2019, bei einem vorzeitigen Wechsel wäre die Ablösesumme frei zu verhandeln. Das würde dann 40 – 50 Mio Euro bedeuten.

Zu zahlende Ablösesumme: 35 – 50 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Der Wechsel scheint sicher. Unsicher ist der Zeitpunkt. Winter 2018/19 oder Sommer 2019.

Immer wieder genannt wird auch ein Transfer von Nabil Fekir (Olympique Lyon). Der FC Bayern könnte also nach Tolisso bald den nächsten französischen Weltmeister im Kader haben.

Laut „L’Equipe“ ist Bayern München mehr als nur interessiert. Der 25-Jährige soll sogar ein Kandidat für einen Wintertransfer sein, Lyon schließt angeblich einen Abgang im Januar nicht aus. Hilfreich könnten Franck Ribery und Kingsley Coman beim Transfer sein.

„Wenn Nabil Fekir gern zu uns kommen würde, würde ich das begrüßen. Aber das entscheidet unser Management“, sagte Coman gegenüber der „AZ“. Für Fekir müsste die Bayern mindestens 60 Millionen Euro zahlen.

Zu zahlende Ablösesumme: Deutlich mehr als 70 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Ein Transfer wird schwierig. Wenn einer der Top-Klubs aus Europa den Franzosen will, hat der FC Bayern keine Chance mehr.

Ein alter Bekannter aus der Bundesliga hat das Interesse der Bayern-Oberen gedeckt. Die Rede ist von Ivan Perisic, kroatischer Vizeweltmeister in Diensten des italienischen Traditionsvereins Inter. Der Offensivmann wurde bereits häufiger beim FCB gehandelt, nun erhalten die Gerüchte neue Nahrung.

So sollen die Münchner nach Informationen des klubnahen Portals “FCInterNews” über Berater Fali Ramadani ein Angebot für Perisic (Vertrag bis 2022) abgegeben haben. Kostenpunkt: Rund 50 Millionen Euro!

Der Linksaußen schnürt seit Sommer 2015 die Schuhe für die Nerazzurri – mit einer beeindruckenden Quote: In 135 Pflichtspielen traf er 33 Mal und bereitete zudem 31 Tore vor. Neben den Bayern sollen auch Manchester United und Atlético Madrid zu den Interessenten für Perisic zählen. Der deutsche Branchenprimus befinde sich allerdings in der Pole Position, heißt es. Ivan Perisic liebäugelte im Sommer mit einem Transfer zum FC Bayern.

Im Sommer hatte der Edeltechniker selbst mit einem Wechsel nach München, wo sein ehemaliger Nationalmannschaftstrainer Niko Kovac das Sagen hat, geliebäugelt. Im August sagte er im Interview mit “Sportske Novosti”: “Wenn sie mich wollen, wissen sie ja, wo sie mich finden.” Kovac habe “großen Einfluss” auf ihn gehabt. “Unter ihm habe ich immer gut gespielt”, so Perisic damals. Für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg absolvierte der Kroate zwischen 2011 und 2015 insgesamt 112 Partien (27 Tore/16 Assists) in der Bundesliga.

Zu zahlende Ablösesumme: 40 – 50 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Der Transfer ist machbar. Ob es Perisic aber in die Bundesliga zurückzieht, ist zweifelhaft.

Deutlich teurer wäre wohl eine Rückkehr von Ivan Rakitic in die Bundesliga. Aber unmöglich wäre es nicht.

Denn Ivan Rakitic hat eine Rückkehr in die Bundesliga nicht ausgeschlossen. Laut „goal“ äußerte sich der Mittelfeldspieler vom FC Barcelona bei einer Sponsorenveranstaltung, dass für ihn die Bundesliga immer noch eine der besten Ligen in Europa sei.

Dabei erwähnte er explizit den FC Bayern. „Man müsse mit Niko (Kovac) reden, oder eventuell kann Manu (Neuer) bei Uli Hoeneß was erreichen.

Zu zahlende Ablösesumme: Nördlich von 65 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Rakitic ist 30 Jahre alt und kostet dennoch mehr als 60 Mio €. Wenn er kommt, dann nur als eine Art Xabi Alonso Transfer. Ein erfahrener Spieler, der das neue Gebilde zusammenhält. Aber warum sollte Rakitic Barca gegen den FC Bayern eintauschen?

Cengiz Ünder ist beim FC Bayern München ein Thema. Ein Weggang des Spielers aus Rom scheint sicher. 

Die Verhandlungen über eine Verlängerung des Vertrages von Cengiz Ünder bei der AS Rom liegen aktuell auf Eis.

Bei Sky Sport Italia sagte Roma-Sportdirektor Monchi dazu: “Er ist noch jung, er verbessert sich, aber es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um über einen neuen Vertrag zu sprechen.”

Doch ob es den Spieler ausgerechnet zum FCB zieht, ist fraglich.

Zu zahlende Ablösesumme: Nördlich von 35 Mio. €

 

Wahrscheinlichkeit: Der Transfer ist machbar. Ünder ist ein Kandidat für die offensive Außenbahn. Für den Posten gibt es aber auch noch andere Kandidaten.

Thorgan Hatard wird über kurz oder lang Borussia Mönchengladbach verlassen.

Aber wohl eher nicht zum FC Bayern. Denn die Bayern bevorzugen Timo Werner. Und der jüngere Hazrad scheint sich mit dem BVB bereits einig zu sein.

Immer wieder geistert auch ein Transfer von Eden Hazard durch die Medien.

Zusätzlich hat der FC Chelsea eine Art Matching Right auf Thorgan Hazard, kann ihn also verpflichten, wenn er das gleiche zahlt wie der höchstbietende andere Verein. Das geht finanziell bei den “Blues” immer.

Zu zahlende Ablösesumme: ca. 50 Mio. €

 

Wahrscheinlichkeit: Thorgan Hazard steht auf dem Zettel der großen Vereine in Europa. Wenn der FC Bayern ihn haben will, wird er entsprechend zahlen müssen. Max Eberl wird es sich etwas kosten lassen, einen Bundesligisten zu stärken. Und Chelsea hat wohl eine Art Matching Right. das wird schwer.

Fußball-Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig sieht den deutschen Meister FC Bayern München bei einem möglichen Vereinswechsel für sich als erste Option.

„Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, hat man eigentlich nur einen Verein, wohin man wechseln kann“, sagt der Sturmbulle im Anschluss an die Partie in der Allianz Arena dem TV-Sender Sky.

Das klingt fast wie ein Bekenntnis durch die Blume. Bleibt Werner in Leipzig, müsste RB seine Bezüge stark aufstocken. Ein Signal in dieser Richtung ist bisher von Seiten des Red-Bull-Klubs nicht gekommen.

Werners Vertrag beim Vizemeister von 2017 läuft noch bis zum 30. Juni 2020, aber wirklich Bewegung in Sachen Vertragsverlängerung hat es bislang nicht gegeben.

RB bemüht sich seit einem Jahr intensiv um den Nationalspieler, anders als andere Leistungsträger im Team wie Emil Forsberg (27) oder Yussuf Poulsen (24) hat Werner aber noch kein neues Arbeitspapier unterschrieben.

Zu zahlende Ablösesumme: Mehr als 65 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Timo Werner will in der Bundesliga bleiben. Die Bayern wollen ihn, er will zu den Bayern. Der Transfer ist wahrscheinlich

FC Bayern München, FC Barcelona, Paris St. Germain – wenige Spieler zogen im Winter 2018/19 mehr Aufmerksamkeit europäischer Top-Klubs auf sich als Frenkie de Jong.

Nun hat der FC Barcelona das Rennen gemacht. Und sich gegen Paris Saint Germain und ManCity durchgesetzt.

Guardiola gilt als großer Bewunderer von de Jong und hätte den Mittelfeldspieler nur zu gerne in seiner Mannschaft gesehen.

Der FC Bayern war wohl gar nicht mehr in der Endausscheidung, was bezeichnend ist.

Zu zahlende Ablösesumme: ca. 40 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Das Ajax-Juwel steht auf dem Zettel vieler Vereine in Europa. Und ob sich de Jong beim FCB durchsetzen würde, ist zweifelhaft.  

Im Kampf um Talent Matthijs de Ligt hat der angeblich interessierte FC Bayern München nun offenbar etwas mehr Klarheit in Sachen einer möglichen Ablösesumme.

Laut der Zeitung “Mundo Deportivo”, die auch über ein weiterhin bestehendes Interesse von Manchester City und Juventus Turin am Innenverteidiger von Ajax Amsterdam berichtet, sollen die Niederländer dem Eigengewächs ein Preisschild umgehängt haben.

Demnach erhofft sich Ajax für Bayerns angeblichen Wunschspieler eine Ablösesumme zwischen 60 und 65 Millionen Euro. Beide Summen wären mit Abstand Rekord für den amtierenden deutschen Meister.

Bislang ist Corentin Tolisso mit einer Ablösesumme von 41,5 Millionen Euro Bayerns Rekord-Einkauf.

Zu zahlende Ablösesumme: Mehr als 50 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Für de Ligt gilt das gleiche wie für Frenkie de Jong

Macht es der FC Bayern dem BVB nach und schnappt sich ein vielversprechendes Talent aus England? Der Rekordmeister hat Interesse an Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi, doch der Transfer stockt.

Der Vertrag des 18-Jährigen Flügelspielers bei Chelsea läuft noch bis Juni 2020. Der Youngster bekommt in London aber kaum Spielzeit, weshalb die Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung stocken.

Hudson-Odoi ist zusammen mit Jadon Sancho vom BVB U17-Weltmeister geworden. Auch Sancho galt in England als großes Talent, das bei Manchester City aber nicht an den Topstars vorbeikam. Nach seinem Wechsel nach Dortmund wurde er zum A-Nationalspieler. Wegen dieser Erfolgsgeschichte soll Hudson-Odoi laut “Sun” einen Wechsel in die Bundesliga favorisieren.

Auch Barcelona, Juventus und Arsenal sollen Interesse am Youngster zeigen. Chelsea will den Mann aus dem eigenen Nachwuchs aber nur ungern ziehen lassen. Ein Transfer dürfte dementsprechend teuer werden. Und der FC Bayern hat durch seine Transferansprache die Londoner “vergnatzt”.

Zu zahlende Ablösesumme: Mehr als 30 Mio €

 

Wahrscheinlichkeit: Der Kauf wäre eine Abkehr vom traditionellen Beuteschema des FCB. Aber der BVB hat es vorgemacht. Vielleicht machen die Bayern auf Copycat.

Luka Jovic gehört zu den Top-Torjägern der Bundesliga. Bayern Münchens Innenverteidiger Niklas Süle hat sich beeindruckt von Luka Jovic gezeigt.

Mit dem Stürmer von Eintracht Frankfurt lieferte sich der Nationalspieler beim 3:0-Sieg des FCB am Samstag einige packende Duelle und war anschließend voll des Lobes.

Gemäß tz sagte Süle: “Jovic hat schon die komplette Hinrunde und auch vergangene Saison gezeigt, was er für ein Stürmer ist. Im Zusammenspiel mit Haller ist er mit das Beste, was es in der Bundesliga gibt.”

Zu Süles Aussagen passt zudem, dass die Münchner mit Ex-SGE-Coach Niko Koac ein Auge auf Jovic geworfen haben sollten. Sportdirektor Hasan Salihamidzic wollte ein Interesse an dem serbischen Nationalspieler allerdings vor Journalisten nicht bestätigen: “Der Trainer hat den Jungen letztes Jahr trainiert. Was ihr da reininterpretiert habt, das sind Spekulationen.”

Zu zahlende Ablösesumme: Nördlich von 40 Mio. €

 

Wahrscheinlichkeit: Für Jovic gilt das gleiche wie für Thorgan Hazard. Kommt Timo Werner, kommt Jovic nicht.

Der FC Bayern München soll an einem Transfer von Bayer Leverkusens Spielmacher Kai Havertz arbeiten. Das berichtet der deutsche Journalist Raphael Honigstein bei ESPN FC.

Demnach habe Havertz BVB-Talent Christian Pulisic als erster Wunschwechselkandidat der Münchner abgelöst.

Laut Honigstein wollen die Bayern bei Havertz zuschlagen, bevor sich der 19-Jährige in der Rückrunde noch weiter ins Rampenlicht und damit in den Fokus großer europäischer Klubs spielt.

Zu zahlende Ablösesumme: Mehr als 65 Mio. €

 

Wahrscheinlichkeit: Der Transfer macht Sinn. Von Bayer Leverkusen zum FC Bayern – das ist geübte Praxis. Unser Tip – Kai Havertz spielt nächste Saison beim FCB.

 


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