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Bayern-Star als Co-Trainer: Lewandowski macht es in Katar wie einst CR7

Robert Lewandowski (32) gab für Bayern München in Katar im Finale der Klub-WM den Co-Trainer. Wie einst CR7 im EM-Finale 2016…

Bayern Lewandowski Katar

Robert Lewandowski (32) hat im Finale der Klub-WM in Katar nicht für den FC Bayern München getroffen. Das ,,goldene Tor” zum 6. Titel im Kalenderjahr 2020 erzielte Benjamin Pavard. ,,Lewy” riss das Team auf der letzten Etappe zum Rekord aber in einer anderen Weise mit…

Diese Bilder schrieben Fußball-Geschichte. Beim Finale der EURO 2016 in Paris St.-Denis coachte der verletzt ausgeschiedene Cristiano Ronaldo Portugal praktisch zum Titel. CR7 übernahm dabei den Job von Nationaltrainer Fernando Santos, was nicht überall gut ankam. Was aber im Erfolgsfall völlig wumpe ist.

Die Münchner Abendzeitung (az) berichtet Ähnliches jetzt vom Finale der Klub-WM in Katar. In Doha krönte der FC Bayern München am Donnerstag ein außergewöhnliches Jahr 2020 mit dem 6. Titel. Damit holten die Bayern den FC Barcelona ein, dem 2009 unter Pep Guardiola ein Titel-Sixpack geglückt war.

Lewandowski gab bei den Bayern in Katar auf dem Platz auch den ,,Co-Trainer.” Bei der Entstehung des goldenen Treffers von Monsieur Le Pavard hatte Lewandowski offenbar den richtigen Riecher.

,,In der 1. Halbzeit habe ich gemerkt: Flanken wir ein bisschen mehr, dann kann was passieren.” Das erklärte der Top-Torjäger der Bundesliga nach dem Spiel. ,,Dann haben wir in so einer Situation das Tor geschossen, weil die Innenverteidiger viel nach außen geschoben haben.”

Der Pole machte seine Mitspieler bereits in der Halbzeitpause auf seine Beobachtungen aufmerksam: ,,Das habe ich in der Halbzeit gemeint: Spielen wir einfachen Fußball und kreieren mehrere Optionen, kann das immer etwas bringen.” So kennen wir Lewandowski. Immer auf den Punkt. Ohne viel Schnickschack.

Hans-Dieter Flick nahm die Co-Trainer-Einlage von Lewandowski bei Bayern in Katar gelassen. ,,Wir Trainer hatten es nicht verboten zu flanken. Diese Dinge sprechen wir ganz klar an.” Das sagte der Erfolgscoach nach dem Spiel in Doha.

Dennoch freute sich Flick über den Impuls des Torjägers. ,,Ich mag Spieler, die vorangehen”, betonte der 55-Jährige. Deswegen sei die Aktion von Lewandowski ,,absolut in Ordnung” gewesen. Sie habe ,,zum Erfolg geführt und deswegen sind wir alle happy.” Das galt in einem noch spezielleren Fall 2016 wohl auch für Fernando Santos, Portugal und CR7.


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