Transfer-Ticker: Konkurrenz für Sané? Bayern beobachtet Premier-League-Ass


Vor wenigen Wochen versprach Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic einen „internationalen Star“ sowie ein „Toptalent aus Europa“.
Mit Leroy Sané und Tanguy Kouassi wurden die entsprechenden Spieler verpflichtet und das Versprechen gehalten.

Zusätzlich verstärken Alexander Nübel und Leihrückkehrer Adrian Fein die Münchner zur neuen Saison.

Für den Rekordmeister bedeutet das aber noch lange nicht das Ende der Transferplanungen, erklärte Karl-Heinz Rummenigge kürzlich. Stattdessen hat der FCB offenbar ein Auge auf einen Offensivspieler aus der Premier League geworfen: Wilfried Zaha.

Die Münchner sollen den Ivorer aufmerksam verfolgen, der seit 2014 für Crystal Palace aufläuft und dort seit Jahren als Leistungsträger gilt. Auch Arsenal London oder der FC Everton galten in der Vergangenheit als mögliche Transferziele, wobei ein Wechsel stets an der gewaltigen Ablösesumme von 88 Millionen Euro scheiterte.

Da sich der Transfermarkt aufgrund der Corona-Pandemie nun aber verändert, hoffen einige Vereine Zaha billiger verpflichten zu können. Zu diesen Klubs soll neben Atletico Madrid oder Newcastle United auch der FC Bayern München gehören, wie die britische Daily Mail berichtet.

Dabei hat der Rekordmeister keinen dringenden Bedarf! Die Außenpositionen sind aktuell mit Leroy Sané, Serge Gnabry und Kingsley Coman hervorragend besetzt. Zudem steht Noch-Leihspieler Ivan Perisic, bei dem in naher Zukunft darüber entschieden wird, ob er fest verpflichtet wird, zur Verfügung. Zaha würde somit erst dann zum Thema werden, wenn einer der genannten Spieler den Verein verlässt. Abgesehen von Perisic ist dies auch bei Kingsley Coman möglich.

Deshalb ist ein Transfer des sprintstarken 27-Jährigen noch kein fait accompli, wenngleich er sinnvoll wäre: Zaha stand bisher in allen 35 Premier-League-Partien auf dem Platz und war an neun Toren beteiligt. Und Zaha ist richtig gut.

Der FC Bayern ist angeblich an Crystal Palace’ Wilfried Zaha interessiert. Copyright: imago images / PA Images

Bayer Leverkusen: Interesse an Real-Youngster!

Reinier, Real Madrid
Reinier Jesus von Real Madrid hat das Interesse von Bayer Leverkusen geweckt. Copyright: imago images / Alterphotos

Die ersten Gerüchte kamen bereits vor einigen Monaten auf, dass Bayer Leverkusen Gefallen an einem Youngster von Real Madrid gefunden haben soll.

Nun scheint die Personalie Reinier Jesus beim Bundesligisten konkret zu werden.
Laut eines Berichts von Goal.com, laufen bereits Verhandlungen über ein mögliches Leihgeschäft mit dem Brasilianer. Grund für das zielstrebige Vorgehen sei der sich abzeichnende Abgang von Topscorer Kai Havertz, der sich mit dem englischen FC Chelsea über einen Wechsel einig sein soll.

Dem Bericht zufolge stehen die Königlichen einem Gastspiel des 18-Jährigen in der Bundesliga grundsätzlich positiv gegenüber. Mit Dani Carvajal haben die Beteiligten einst sehr gute Erfahrungen mit diesem Vorgehen gemacht. Die Real-Bosse seien der Meinung, dass Reinier in Deutschland sehr gute taktische und technische Erfahrungen sammeln könnte.

Zum Problem könnte allerdings die Bürokratie werden: Der gebürtige Brasilianer müsste bei einer Leihe nach Deutschland ein Jahr länger auf seinen spanischen Pass warten, der erst nach zwei ununterbrochenen Jahren auf der iberischen Halbinsel beantragt werden kann.

Sollte sich Leverkusen in Geduld üben, könnte Reinier in der nächsten Saison eine große Bereicherung für den Kader darstellen.
Der U23-Nationalspieler ist technisch stark, kann sich körperlich durchsetzen und bringt viel Tempo mit. Bei Real ist die Konkurrenz im offensiven Mittelfeld hingegen aktuell noch zu groß.

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Hertha BSC: Zeefuik drängt auf Transfer!

Thomas Kraft, Hertha BSC
Copyright: imago images / Matthias Koch

Seit mehreren Wochen sind die Verhandlungen über den geplante Wechsel von Deyovaisio Zeefuik ins Stocken geraten. Nun verliert der Abwehrspieler die Geduld.

Im Rahmen des Auftakttrainings bei Arbeitgeber FC Groning zeigte sich der 22-Jährige gegenüber Voetbal International wenig begeistert von den andauernden Verhandlungen: „Ich gebe mein Bestes auf dem Feld beim FC Groningen, aber in Gedanken bin ich nicht mehr hier.“

Im TV trat er bei RTV Noord noch einmal nach und betonte, er wolle „so schnell wie möglich nach Deutschland, zu Hertha BSC.“ Mit den Hauptstädtern ist sich der Rechtsverteidiger offenbar schon lange einig, lediglich die Ablösesumme sorgt noch für Probleme.
Denn Groningens Technischer Direktor Mark-Jan Fledderus stellt sich quer: „Solange es keinen Verein gibt, der den richtigen Betrag auf den Tisch legt, wird nichts passieren.“

Fledderus forderte zuletzt sechs Millionen Euro für Zeefuik, die Berliner nicht bereit sind zu zahlen. Dem Verteidiger geht die Finanzdiskussion derweil gehörig auf die Nerven, so dass er auch vor indirekter Kritik am Sportdirektor nicht zurückschreckt: „Ich fühle mich zurückgehalten. Ich werde keine Namen nennen. Sie wissen wer.“

Ob Groningen den unzufriedenen Zeefuik mit diesem Geduldsspiel auf Dauer halten kann, ist fraglich.

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