Best Ever Barcelona XI


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Luis Suarez

Seit Juli 2014 steht der Stürmer beim spanischen Verein FC Barcelona in der Primera División unter Vertrag. Er trägt den Spitznamen El Pistolero („der Pistolenschütze“), an den seine Handbewegungen beim Torjubel erinnern.

Luis Suárez ist Rekordtorschütze der uruguayischen Nationalmannschaft, genießt in seinem Heimatland höchste Anerkennung und ist für seine herausragenden fußballerischen Leistungen international bereits mit zahlreichen renommierten Auszeichnungen bedacht worden.

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Debüt in der Primera División

Am 25. Oktober 2014 feierte er sein Debüt in der Primera División, als er bei der 1:3-Niederlage gegen Real Madrid in der Startelf stand und den einzigen Treffer Barcelonas vorbereitete. Insgesamt trug er in der Saison 2014/15 mit 16 Treffern in 27 bestrittenen Ligaspielen zum Gewinn der Spanischen Meisterschaft bei. Auch gewann er mit dem FC Barcelona die Copa del Rey der Saison 2014/15. Zudem lief er in zehn Partien (sieben Tore) der Champions League 2014/15 auf, die sein Verein dann auch gewann.

In der Spielzeit 2015/16 wurde er 35-mal (40 Tore) in der höchsten spanischen Spielklasse und neunmal (acht Tore) in der Champions League eingesetzt. Er verteidigte mit der Mannschaft den Meistertitel und die Copa del Rey. In der laufenden Saison 2016/17 kam er einschließlich seines vorläufig letzten Ligaeinsatzes am 29. April 2017 bislang 32-mal (25 Tore) in der Primera División und neunmal (drei Tore) in der Champions League zum Einsatz.

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Während diese Trefferzahl für die aktuell laufende Saison 2016/17 sowohl vom Kicker-Sportmagazin als auch in der Wertung des Goldenen Schuhs geführt wird, weist die spanische La Liga derzeit offiziell einen Treffer mehr für Suárez aus, da entgegen anderer Wertungen in der Partie vom 1. März 2017 gegen Sporting Gijón ein Eigentor von Juan Rodríguez Suárez als Tor gutgeschrieben wurde.

Im Dezember 2016 verlängerte Suárez nach Angaben seines Vereins den Vertrag beim FC Barcelona bis zum 30. Juni 2021. Im Vertrag wurde in einer Klausel festgehalten, dass er den Verein nur gegen Zahlung einer Ablösesumme von 200 Millionen Euro vor Vertragsablauf verlassen kann.

 

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Hans Krankl – Der Österreicher, der es schaffte

Hans Krankl ist der einzige Österreicher, der als Spieler bei Barca reüssierte. Im folgenden erzählen wir die Geschichte von Johann “Hans” Krankl beim FC Barcelona ziemlich chronologisch. Dafür fangen wir im Jahr 1978 an. In der Saison 1977/1978 machte Krankl international auf sich aufmerksam, als er im Trikot von Rapid Wien 41 Tore erzielte und damit als erster österreichischer Fußballer den Goldenen Schuh erhielt.

Darüber hinaus war Krankl mit vier Treffern bei der Weltmeisterschaft 1978 unter den fünf besten Torschützen des Turniers und steuerte zwei Tore zum legendären 3:2-Sieg Österreichs gegen Deutschland in Córdoba bei.

Ein Triumph der bis heute in Österreich als „Wunder von Córdoba“ gefeiert wird. Zudem traf Österreich in der Gruppenphase dieser Weltmeisterschaft auf die spanische Nationalmannschaft und auch in dieser Partie war Hans Krankl der entscheidende Torschütze (Endstand 2:1 für Österreich – yepp).

Nach der Weltmeisterschaft wollte Krankl eigentlich zum FC Valencia wechseln, unterschrieb dann schlussendlich aber doch beim FC Barcelona, die sich erst relativ spät um den Österreicher bemüht hatten.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Nachfolger von Johan Cruyff

Johan Cruyff, der bis heute von vielen Fußballfans und -experten als der beste Fußballer aller Zeiten betrachtet wird und der den FC Barcelona prägte wie kein Zweiter, verließ die Katalanen 1978.

Die Erwartung der katalanischen Anhänger und der Medien an die neue Nummer 9, Hans Krankl, war, Cruyff gleichwertig zu ersetzen – ein fast unmögliches Unterfangen angesichts dessen taktischer und fußballerischer Genialität.

Denn bis heute gilt Cruyff als einer der komplettesten Offensivspieler aller Zeiten und als der Spieler, der den „Totalen Fußball“ verkörperte.

Der Niederländer hatte eine ausgezeichnete Technik und Übersicht, war beidbeinig, kopfballstark und schnell; Cruyff war Torjäger, Spielgestalter und Führungspersönlichkeit in Personalunion.

Krankl hingegen war ein klassischer Mittelstürmer mit Stärken im Abschluss und einem ausgeprägten Torinstinkt.

Rein von der Palette der Fähigkeiten war Krankl Cruyff deutlich unterlegen, allerdings waren die Torjäger-Qualitäten des Österreichers herausragend und in jener Epoche fast einzigartig. In einer gut funktionierenden Mannschaft, wie sie Barça damals war, konnten Krankls Qualitäten als Vollstrecker also besonders gut zur Geltung kommen.

Krankl selbst betonte in einem seiner ersten Interviews in Spanien, dass die einzige Gemeinsamkeit mit Cruyff der Vorname sei und versprach gleichzeitig, mehr Tore als der Niederländer zu schießen. Und Krankl hielt sein Versprechen. Und wurde zum „Goleador“.

In seiner ersten Saison bei den Katalanen gelang Krankl das Kunststück, mit 29 Treffern Torschützenkönig („Pichichi“) in der spanischen Liga zu werden; außerdem gelang es ihm, fünf Tore in einem Spiel im Camp Nou zu erzielen (im Spiel gegen Rayo Vallecano, das 9:0 endete) – diese Leistung wurde erst mehr als dreißig Jahre später von Lionel Messi wiederholt.

Während die Katalanen in der spanischen Liga am Ende nur den fünften Platz belegten und Real Madrid zur Meisterschaft gratulieren mussten, konnte die Mannschaft den ersten Titel der Vereinsgeschichte auf internationaler Bühne einfahren.

Im Finale des Europapokals der Pokalsieger trafen die Katalanen in Basel auf Fortuna Düsseldorf. Die Partie endete 4:3 für den FC Barcelona und laut Aussagen Krankls war das Tor zum zwischenzeitlichen 4:2 der vielleicht wichtigste Treffer seiner Karriere.

Während sich Krankl mit Trainer Lucien Muller gut verstand, kam es mit dessen Nachfolger Joaquim Rifé zu Streitereien, die schlussendlich dazu führten, dass sich Krankl weigerte, unter Rifé zu spielen. Die Folge davon war, dass Krankl in der Saison 1980 zum First Vienna FC 1894 ausgeliehen wurde. Rifés Nachfolger war Helenio Herrera, der aber bereits nach wenigen Monaten vom ehemaligen Barça-Spieler Kubala abgelöst wurde.

Herrera bevorzugte ein System mit einem Mann mehr im Mittelfeld, Krankl war der Leidtragende, da er durch den 1980 verpflichteten Europameister Bernd Schuster ersetzt wurde. Krankl kam daraufhin nur zu sporadischen Einsätzen und entschied sich schlussendlich, zur Saison 1981 zu „seinem“ SK Rapid Wien zurückzukehren, wo er zahlreiche Tore und Erfolge feiern konnte.

Im Trikot des FC Barcelona erzielte Hans Krankl in 88 absolvierten Spielen 64 Tore, was einer Quote von 0,73 Toren pro Spiel entspricht.

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