Transfer-Ticker: Macht Boa die Biege? FCB beobachtet spanisches Abwehr-Ass


Jérôme Boateng erlebte in der vergangenen Bundesliga-Saison eine Renaissance wie kaum ein Spieler zuvor.

Mit dem Vertrauen von Cheftrainer Hansi Flick und in Folge von Verletzungen der Abwehrkollegen stieg der 31-Jährige nicht nur erneut zum Stammspieler auf, sondern entwickelte sich auch zum Stützpfeiler der Bayern-Defensive.

Trotz seiner positiven Entwicklung sei, so der Kicker, noch nicht sicher, dass Boateng auch in der kommenden Spielzeit für die Münchner aufläuft.

Dabei würde ein Spieler der Erfahrung und Klasse Boatengs dem Rekordmeister auch in der nächsten Saison einige Vorteile bringen. Sollten sich die Wege dennoch trennen, haben Flick und sein Team, laut des Kicker, bereits einen Ersatzkandidaten im Blick: Der Brasilianer Diego Carlos vom FC Sevilla soll das Interesse der Bayern geweckt haben.

Der 27-Jährige wechselte erst vor einem Jahr für 15 Millionen Euro vom FC Nantes nach Andalusien und hat einen Vertrag bis 2024. Carlos, der zu den stärksten Abwehrspielern dieser LaLiga-Saison zählt, wurde von der spanische Tageszeitung La Razón erst kürzlich als möglicher Hernández-Ersatz gehandelt, nachdem auch um den Franzosen Wechsel-Gerüchte aufkamen.

Günstig wäre ein Transfer des Verteidigers aber nicht: Die Ausstiegsklausel liegt bei 75 Millionen Euro und Sevilla ist bekanntlich kein leichter Verhandlungspartner.

Diego Carlos, Sevilla
Diego Carlos vom FC Sevilla. Copyright: imago images / ZUMA Press

Top News 2: Havertz-Entscheidung gefallen?

Havertz, Bayer Leverkusen
Kai Havertz hat sich offenbar für einen Wechsel zum FC Chelsea entschieden. Copyright: Imago images

Kai Havertz hat nun offenbar eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Laut eines Berichts des Kicker, hat der 21-Jährige vor Bundesligist Bayer Leverkusen noch in diesem Sommer zu verlassen.

Der deutsche Nationalspieler soll im englischen Erstligisten FC Chelsea einen neuen Arbeitgeber gefunden haben. Bei der Entscheidung für die Blues beruft sich das Fachmagazin auf verschiedene Quellen.

Schon in den vergangenen Wochen wurden die Londoner, nach Informationen von SPOX und Goal, als wahrscheinlichstes Transferziel des Mittelfeldspielers gehandelt. Der Klub um Trainer Frank Lampard hat, im Gegensatz zu anderen Kandidaten, zumindest die finanziellen Voraussetzungen, um den Mega-Transfer zu stemmen.

Denn nach wie vor beharrt Bayer auf seiner Ablöseförderung von 100 Millionen Euro. Nur wenn ein Verein bereit ist diese Summe auf den Tisch zu legen, seien die Verantwortlichen bereit Havertz, der eigentlich noch bis 2022 ohne Ausstiegsklausel bei der Werkself unter Vertrag steht, freizugeben.

Bisher liegt dem Verein laut Sportdirektor Simon Rolfes aber noch kein konkretes Angebot vor, wobei mit einem Wechsel ohnehin erst spät im Sommer zu rechnen wäre.
Bayer-Boss Rudi Völler kündigte bereits an, dass Leverkusen keinen Spieler vor Ende der Europa-League-Saison abgeben werde – dies gilt auch für Havertz.

Lange Zeit galt auch Rekordmeister Bayern München als mögliches Transferziel, doch die Verantwortlichen zogen sich bereits Anfang Juli aus dem Poker zurück: “Ein Transfer von Havertz wird uns finanziell in diesem Jahr nicht möglich sein”, hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge final mitgeteilt.

Bei Chelsea würde Havertz auf Nationalmannschaftskollegen Timo Werner treffen. Der Stürmer wechselte im Juli von RB Leipzig in die britische Hauptstadt. Mit Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam haben die Blues einen weiteren Offensiv-Star verpflichtet.

Nach einer durchwachsenen Vorrunde spielte Havertz eine starke Rückrunde und traf in acht Bundesliga-Partien nach dem Restart sechs Mal.

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Werder Bremen: Abgang des Ersatzkeepers?

Der Ersatztorwart des SV Werder Bremen, Stefanos Kapino, hat das Interesse zahlreicher Klubs geweckt.

Laut eines Berichts des Kicker, sollen neben dem SC Freiburg auch Hannover 96 und der Hamburger SV ein Auge auf den 26-Jährigen geworfen haben.
Konkrete Bemühungen um den neunfachen griechischen Nationalkeeper fanden bisher aber noch nicht statt.

2018 kam Kapino von Nottingham Forest an die Weser und sollte ursprünglich die Nachfolge von Jiri Pavlenka antreten, sofern der Tscheche den Klub verlassen sollte. Momentan ist aber kein Abnehmer für Bremens Nummer eins in Sicht, dessen Verpflichtung deutlich kostspieliger als ein Kapino-Transfer sein würde, mutmaßt das Fachmagazin.

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