Boateng will bleiben! Flick bringt Motivation zurück


Jerome Boateng wechselte 2011 von Manchester City zum FC Bayern München. Seit mehreren Jahren gilt der Abwehrspieler immer wieder als potenzieller Wechselkandidat. Der neue Bayern-Trainer Hansi Flick könnte diese Gerüchte nun beenden.

Nachdem Boateng die Meisterfeier auf dem Marienplatz im Mai 2019 schwänzte, gab ihm der ehemalige Präsident Uli Hoeneß deutlich zu verstehen, sich einen neuen Verein zu suchen. „Ich glaube für ihn wäre es besser, wenn er mal andere Luft genießen könnte. Ich glaube, er muss eine neue Herausforderung suchen, das ist besser für ihn. Er wirkt wie ein Fremdkörper.“

Ein Sommerwechsel platzte und mit dem Trainerwechsel von Niko Kovac zu Hansi Flick änderte sich einiges für den 31-Jährigen. Der ehemalige Nationalspieler stand bei 14 von 21 Partien in der Startelf und überzeugte mit seiner Leistung auf ganzer Linie.

Nicht nur im Spiel sondern auch auf dem Trainingsplatz merkt man dem gebürtigen Berliner seine wiedergewonnene Freude an. Boateng scheint sich in München wieder wohl zu fühlen und könnte sich durch den Trainerwechsel auch einen Verbleib beim FC Bayern vorstellen. „Ich verdanke Hansi Flick sehr viel. Wäre er nicht jetzt Trainer, wäre ich vielleicht nicht mehr beim FC Bayern“, äußerte Boateng gegenüber SportBild. „Mein Vertrag in München läuft noch bis 2021. Unter Trainer Hansi Flick kann ich mir vorstellen, ihn zu erfüllen.“

Die ansteigende Formkurve des Verteidigers blieb auch dem Rekordmeister nicht verborgen, so dass ein Abgang Boatengs im Sommer nicht mehr notwendig zu sein scheint. Aus diesem Grund stellten die Bayern wohl auch das Werben um Leipziger Dayot Upamecano ein. Wenn Boateng also weiterhin mit Leistung überzeugt, ist sein Verbleib in München über 2021 hinaus nicht unwahrscheinlich.

Flick, Boateng, Bayern
Trainer Hansi Flick könnte der Grund sein, warum Jerome Boateng dem FC Bayern doch nicht den Rücken kehrt. Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Grünes Licht für Ligastart?

Merkel, Bundesliga, Corona
Die Politik will grünes Licht für einen Bundesliga-Restart geben. Voraussetzung ist eine zweiwöchige Quarantäne aller Mannschaften. Copyright: imago images / osnapix

Offenbar möchte die Politik den erhofften Neustart der Fußball-Bundesliga im Mai genehmigen.

Dies geht aus einer Beschlussvorlage, die am Mittwoch im Rahmen einer Videoschalte von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten abgesegnet werden soll, hervor.

Eine Fortführung der Bundesliga in Form von Geisterspielen sei ab Ende Mai “akzeptabel”, um “den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen”, zitiert die französische Nachrichtenagentur AFP die Aussagen des Dokuments. Ein genauer Termin wird darin aber noch nicht genannt.

Die Voraussetzung für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs sei eine zweiwöchige Quarantäne der Mannschaften, wodurch der erhoffte Starttermin des 15. Mai hinfällig sein dürfte.

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Top News 3: Upamecano-Wechsel für 40 Millionen Euro?

Upamecano, RB Leipzig
RB Leipzig wäre bereit Dayot Upamecano für 40 Millionen Euro ziehen zu lassen - wenn auch ungern! Copyright: imago images / VI Images

Seit Wochen halten sich die Gerüchte um einen Wechsel von Dayot Upamecano hartnäckig. Sofern der Franzose seinen Vertrag bei RB Leipzig nicht verlängern möchte, haben die Verantwortlichen bereits klare Vorstellungen von einer Ablösesumme.

Der Vertrag des 21-Jährigen läuft noch bis 2021, doch Upamecano beeindruckte zahlreiche Clubs in der aktuell pausierten Saison mit Zweikampfstärke und Schnelligkeit. Neben Real Madrid und Bayern München, hat auch der FC Arsenal Interesse angemeldet. Die Ausstiegsklausel des Verteidigers schreibt eine Ablöse von 60 Millionen Euro vor.

Ein Betrag, der aufgrund der aktuellen Corona-Krise und den damit verbundenen finanziellen Schwierigkeiten der Vereine, sehr unrealistisch ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Upamecano in diesem Sommer nicht wechseln könnte, denn ein Abgang im kommenden Jahr ist für die Bullen überhaupt keine Option, wie Manager Markus Krösche mitteilte: „Uns ist wichtig, dass kein Spieler RB Leipzig ablösefrei verlässt.“

Laut SportBild, wäre der französische U21-Nationalspieler in diesem Sommer daher unterhalb der vertraglich fixierten Ausstiegsklausel zu haben. Die angestrebte Ablösesumme läge bei „nur“ 40 Millionen Euro.

Dennoch favorisiert der Verein eine Verlängerung ihres Top-Verteidigers. Sogar eine Verdopplung des aktuellen Gehaltes von 2,4 Millionen Euro pro Saison würde RB anbieten, um Upamecano zu behalten. Bisher ist aber noch keine Entscheidung, betonte Krösche.  „Stand jetzt steht weder bei uns noch anderswo eine Unterschrift von Dayot bevor.“

Die kommenden Wochen werden zeigen, wohin der Weg von Upamecano führt.

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