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Borussia Dortmund: Lucien Favre will ein besseres Team


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

Die Streichliste: Diese 10 Spieler sollen oder werden gehen (Spieler 10 - 6)

10. Marcel Schmelzer - Der Kapitän schwächelt

Wie geht es für Marcel Schmelzer in Dortmund weiter? (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Marcel Schmelzer (Vertrag bis 2021) gehört zu den letzten Recken der Klopp-Ära. Doch ,,Schmelle“ ist in die Jahre gekommen. 

Der Linksverteidiger ist verletzungsanfällig und hat seinen Stammplatz an den 10 Jahre jüngeren Achraf Hakimi verloren.

Dass der nominelle Kapitän deshalb immer wieder aus dem Kader gestrichen wird, ist für BVB-Manager Michael Zorc ein normaler Vorgang. „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler und wird diese Nicht-Nominierungen professionell aufnehmen“, sagt Zorc.

Die Frage ist, wie lange er dies tun wird. Schmelzer ist in der Torvorbereitung Lichtjahre von seinen besten Leistungsdaten entfernt. Dazu kommen läuferische Defizite. „Local Player“ hin, Publikumsliebling her, Schmelzer steht beim BVB sicher für vieles, aber nicht für die geplante Verjüngung und Verbesserung des Kaders.

Player Profile Marcel Schmelzer - Bundesliga 2018/19

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

9. Ömer Toprak - Immer gut für einen "Bock"

Ömer Toprak im Spiel BVB gegen Gladbach (2:1) am 21. Dezember 2018. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Ömer Toprak (Vertrag bis 2021) hat Borussia Dortmund 2017 insgesamt 12 Mio. € Ablöse gekostet, die an Bayer Leverkusen überwiesen wurden. Mit dem Brasilianer Evanilson war bis dahin nur ein Abwehrspieler der BVB-Geschichte teurer als Toprak. 

Mit seiner Verpflichtung wollte man die Lücke füllen, die der griechische Koloss Sokratis (jetzt FC Arsenal) in der Dortmunder Defensive hinterlassen hatte.

Der ehemalige türkische Nationalspieler hat sich jedoch nicht als Abwehrchef und Stabilitätsfaktor erwiesen. Er leistet sich zu viele Stellungsfehler, ist – enorm wichtig in der Favre-Welt – wirkungslos und unsicher im Spielaufbau und ungefährlich in der Tor-Vorbereitung.

Lucien Favre hat mit den Einsatzzeiten von Toprak in der Spielzeit 2018/19 klargestellt, dass Toprak für ihn nicht erste Wahl ist. Als mögliche Interessenten werden immer wieder die Istanbuler Klubs Galatasaray und Fenerbahce genannt.

Player Profile Ömer Toprak - Bundesliga 2018/19

8. Lukasz Piszczek - Das Alter macht sich bemerkbar

Lukas Pisczek ist auch Co-Kapitän von Borussia Dormund. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)
Oldie but Goldie! Lukasz Pisczek (Vertrag bis 2020) ist das letzte verbliebene Mitglied des polnischen BVB Erfolgstrios mit Robert Lewandowski und Jakub ,,Kuba“ Blaszczykowski. 

Der Außenverteidiger ist Publikumsliebling und besticht durch hohe Laufbereitschaft, unbedingten Einsatz und Stärken in der Tor-Vorbereitung.

Mit einer Vielzahl von Assists ist ,,Piszczu“ immer noch der effektivste Abwehrspieler im Kader. Das Alter macht jedoch auch vor dem auf allen defensiven Positionen einsetzbaren Polen nicht halt.

Tendenz: Der BVB wird dem verdienten, zweifachen Meisterspieler einen ,,weichen“ Abschied in Form von Zurücknahme in die zweite Reihe bereiten.

Player Profile Lukasz Piszczek - Bundesliga 2018/19

7. Marvin Hitz - Immer nur 2. Mann?

Marwin Hitz bei einem Testspiel gegen den FC Liverpool in Charlotte, USA. (Photo by Bob Leverone/Getty Images)

Borussia Dortmund hat den Schweizer Marwin Hitz (Vertrag bis 2021) als Nummer 2 und Back-up für seinen Landsmann Roman Bürki geholt.

Der ablösefrei vom FC Augsburg geholte Keeper hatte in dieser Saison selten Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Als Bürki wie vor dem Pokalspiel gegen Werder Bremen (5:7 n. E.) krankheitsbedingt ausfällt, erwischt es auch Hitz…

Hitz steckt im Dilemma: Unter Favre, der gern mit seinen Schweizer Landsleuten im Team arbeitet, wird er die Nummer 2 bleiben.

Trotz seiner unbestrittenen Loyalität und Integrität: Kein Spieler will auf der Bank sitzen. Will es Hitz noch einmal irgendwo als Stammkeeper wissen, muss er den BVB wohl verlassen.

Player Profile Marvin Hitz - Bundesliga 2018/19

6. Julian Weigl - Thomas Tuchel ruft immer noch

Julian Weigl ist nicht gerade ein Torjäger vor dem Herrn... (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
Julian Weigl (Vertrag bis 2021) war im Sommer 2018 eigentlich schon weg. Unmittelbar vor Schließung des Transferfensters ist es nur eine Frage der Ablöse, die Paris St.-Germain für den Mittelfeldspieler abrufen wird. 

Dortmund hält Weigl.  Und das auch beim 2. Versuch. Im Januar 2019 wird wieder nichts aus dem Wechsel in die französische Hauptstadt – trotz lediglich 4 Bundesliga-Einsätzen von Weigl in der Hinrunde. Sein ehemaliger Trainer und Mentor beim BVB, Thomas Tuchel, hat ihn sogar persönlich angerufen, um ihn nach Paris zu locken. Doch Michael Zorc und Lucien Favre bleiben stur. Weigl muss bleiben.

Thomas Tuchel wird spätestens nach dem blamablen Champions-League-Aus für PSG im Achtelfinale gegen Manchester United (2:0 / 1:3) wieder in ein Ferngespräch investieren. Dass Weigl seit Ende Dezember 2018 und auf der ungewohnten Position des Innenverteidigers viele Bundesliga-Spiele über die komplette Distanz gemacht hat, wird im Sommer 2019 kein Argument mehr sein.

Der Nationalspieler ist mehr als nur eine Notlösung und dass Tuchel und PSG auf seiner Position handeln müssen, hat das Rückspiel gegen Manchester gezeigt…

Player Profile Julian Weigl - Bundesliga 2018/19

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