BORUSSIA DORTMUND – PROFIL UND TEAMSTATISTIKEN



VEREINSPROFIL

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund (Borussia Dortmund, BVB) ist einer der erfolgreichsten Fußballvereine Deutschlands. Der Verein gewann bis zum Ende des Jahres 2018 8 deutsche Meisterschaften und 4-mal den DFB-Pokal.

Borussia ist der neulateinische Name für Preußen. Im Jahr 1966 holte der BVB den Europapokal der Pokalsieger und  war damit der erste deutsche Europacup-Sieger. 1997 gewann der Verein die Champions League und im gleichen Jahr den Weltpokal. Der BVB belegt in der ewigen Tabelle der Bundesliga den 2. Platz auf Basis von tatsächlich erzielten Punkte. Seit der Spielzeit 1976/77 spielt Borussia Dortmund ununterbrochen in der deutschen Fußball-Eliteliga.

Der Signal Iduna Park (Westfalenstadion) mit einer Zuschauerkapazität von 81.360 Plätzen das größte Fußballstadion in Deutschland. Die 25.000 Zuschauern Platz bietende Südtribüne ist die größte Stehplatz-Tribüne Europas. In der Champions League dürfen nur 66.000 Zuschauer (nur Sitzplätze) den Spielen beiwohnen. Mit 155.244 Mitgliedern (Stand: 1. Dezember 2018) ist Borussia Dortmund der drittgrößte deutsche Sportverein und der fünftgrößte Sportverein weltweit. Seit November 1999 sind die Lizenzspielerabteilung, die zweite Profimannschaft und die A-Jugend in die Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien ausgelagert.

Am 31. Oktober 2000 ging Borussia Dortmund als erster deutscher Fußballverein an die Börse. Mit Hilfe der Deutschen Bank wurde die Aktie zum Ausgabepreis von 11,00 Euro herausgegeben. Dieses war auch der absolute Höchstkurs (Stand 11. November 2018). Schon am ersten Tag schloss das Papier mit erheblichen Verlusten, zum Ende des ersten Handelstages notierte die Aktie bei 9,52 Euro. Der Tiefstkurs wurde im Jahr 2009 mit 0,85 Euro notiert. Mittlerweile liegt der Kurs (Stand 10. Juli 2019) bei knapp 9,00 Euro. Präsident des Ballspielvereins Borussia 09 ist Dr. Reinhard Rauball. Vorsitzender der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH ist Hans-Joachim Watzke. Der verantwortliche Sportmanager ist Michael Zorc, Coach ist seit Sommer 2018 Lucien Favre.

GOOD TO KNOW

Europapokalfinale der Pokalsieger: Borussia Dortmund - FC Liverpool (2:1 n.V.) am 5.5.1966 in Glasgow. Trainer Multhaup und Stan Libuda.
Europapokalfinale der Pokalsieger: Borussia Dortmund - FC Liverpool (2:1 n.V.) am 5.5.1966 in Glasgow. Trainer Multhaup und Stan Libuda. Foto: Imago

Was nur wenige wissen (5 BVB-Katastrophen und 5 BVB-Triumphe)

Für die Dortmund-Hater

  1. Eine aberwitzige Pleiten-Saison legte das für 30 Mio. Euro aufgerüstete Star-Ensemble von Borussia Dortmund in der Saison 1999/2000 hin. Unter anderem wurden der Nigerianer Victor Ikpeba und die deutschen Nationalspieler Fredi Bobic und Christian Wörns verpflichtet. Als Titel-Favorit und zwischenzeitlicher Tabellenführer entging Dortmund nach 2 Trainer-Wechseln nur knapp dem Abstieg! Trainer-Novize Matthias Sammer und Oldie Udo Lattek (damals 65), zuvor 7 Jahre aus dem Geschäft, mussten den taumelnden Revierklub retten. Am Ende sprang noch Platz 11 raus.
  2. Vom 18. bis zum 32. Spieltag der Pleiten-Saison 1999/2000 blieb Dortmund ohne Sieg und stellte mit 6 Niederlagen in Serie den Pleiten-Rekord aus seiner Abstiegs-Saison 1971/72 ein.
  3. In der Champions-League-Saison 2017/2018 stellte Borussia Dortmund einen neuen deutschen Negativ-Rekord auf: Mit nur 2 Punkten aus 6 Gruppenspielen gegen Real Madrid, Tottenham Hotspur und APOEL Nikosia kam die Mannschaft von Trainer Peter Bosz noch in die Europa League. Im europäischen ,,Fußball-Unterhaus“ ging die Blamage weiter. Das nun von Peter Stöger trainierte Team kam in 4 weiteren Partien nur zu einem Sieg – 3:2 gegen Atalanta Bergamo.
  4. Die Abstiegs-Saison 1971/72 sah eine weitere, 2-stellige Niederlage von Borussia Dortmund. Am 27. November 1971 kassiert der BVB im Stadion an der Grünwalder Straße beim FC Bayern München ein 1:11. ,,Bomber“ Gerd Müller trifft 4-mal, der Ex-Pirmasenser Dieter Weinkauff verkürzte für den BVB auf 1:6.
  5. Der größte BVB-Schreck aller Zeiten heißt Klaus Allofs!  Der Europameister von 1980 erzielte in 25 Pflichtspielen zwischen 1976 und 1987 bzw. von 1990 bis 1993 gegen die Borussia 21 Tore – davon 18 in der Bundesliga. Allein im BL-Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB am 29. September 1984 (6:1) traf Allofs 4-mal. Bei seinem Wechsel zu Olympique Marseille soll man in Dortmund nicht traurig gewesen sein…

Dortmund-Hater werden sich vor allem an diesen Spielzeiten weiden. Platz 17 bedeutet 1971/72 den bis heute einzigen Abstieg des BVB aus der Bundesliga. Schlechteste Saison seit der Einführung der 3-Punkte-Regelung im Jahr 1995 ist die Spielzeit 2007/2008. Unter Trainer Thomas Doll erreicht Dortmund zwar das DFB-Pokalfinale, doch Platz 13 in der Bundesliga führt zur Ablösung von ,,Dolly“ zum Saisonende. 28 Zähler bedeuten 1985/86 nur Platz 16 und damit den Gang in die Relegationsspiele gegen Fortuna Köln (0:2, 3:1 und 8:0 in Düsseldorf).

Die Saison 1971/72 wird für Borussia Dortmund aber wohl auf ewig die Spielzeit mit den meisten Negativ-Werten sein. Es sind dies die…

Schlechteste Platzierung in der Abschluss-Tabelle:
1971/1972 war der BVB auf Rang 17 Absteiger neben Arminia Bielefeld.

Wenigsten erzielte Tore:
1971/1972 erzielten Jürgen ,,Charlie“ Schütz, Dieter ,,Steps“ Weinkauff und Co. in 34 BL-Spielen nur 20 Tore. Trotz des Stürmerduos Frank Mill & Norbert Dickel kam man 1987/88 nur auf 29 eigene Treffer aus 34 Partien.

Höchste Heimniederlage:
1971/1972 kassierte der BVB ein 1:5 gegen Werder Bremen. Dieses Ergebnis musste man auch 2009/2010 gegen Bayern München hinnehmen.

Wenigsten erzielte Punkte:
1971/1972 bedeuteten 20 Punkte den Bundesliga-Negativrekord des BVB. Mit 28 Zählern rettete man sich 1985/86 in die Relegation.

Wenigsten erzielten Siege:
1971/1972 durfte Borussia nur 5-mal einen Sieg feiern. 1999/2000 und 1987/88 gab es 9 Siege aus jeweils 34 Bundesliga-Spielen.

Meiste Niederlagen:

1971/72 musste der BVB 20 Saison-Niederlagen hinnehmen. 1984/85 sind es 17.

Schlechteste Tor-Differenz:

Minus 49 betrug 1971/72 das Torverhältnis der Schwarz-Gelben. Einsamer Rekord, denn selbst auf Rang 16 (1985/86) war es ,,nur“ eine Differenz von Minus 16.

Nicht zu vergessen:

Die schwache, letzte Saison unter Jürgen Klopp 2014/2015 – ein Fest für Hater! Mit Platz 17 und 15 Punkten legte Dortmund die schlechteste Hinrunde aller Zeiten hin. Unter Jürgen Klopp gab es 2008/2009 auch die Rekord-Zahl an Unentschieden: 14 Remis verhindern beim BVB eine bessere Platzierung als Rang 6.

Für die Dortmund-Liebhaber

  1. Wichtich is‘ auffem Flugplatz: Auf dem Flughafen Düsseldorf wurde am 14. März 2005 die drohende Insolvenz von Borussia Dortmund in letzter Minute abgewendet. Die Haupteigentümer des Dortmunder Westfalenstadions stimmten dem Sanierungskonzept des Fußball-Bundesligisten zu. Auf einer außerordentlichen Versammlung des Stadionsfonds Molsiris in Düsseldorf votierten mehr als 94 Prozent des vertretenen Kapitals für den BVB-Antrag.
  2. Die Kobra rettet den BVB: Dass die Borussia nach  dem DFB-Pokal-Erfolg von 1989 einen großen Aufschwung nehmen konnte, ist einem Spieler zu verdanken, der sich beim FC Bayern die Karriere ruinierte. Es war Jürgen ,,Kobra“ Wegmann (,,Wenn ich spiele, wenn ich treffe, dann sind das überirdische Verhältnisse, 1991), der im Relegations-Rückspiel am 19. Mai 1986 gegen den Zweitligisten Fortuna Köln den BVB mit dem 3:1 in der Nachspielzeit vor dem sicheren Abstieg bewahrte. Im 3. Spiel in Düsseldorf überrannte die Borussia die Kölner mit 8:0 – und blieb drin!
  3. Tor-Rekord: In der Saison 1982/83 gelangen Borussia Dortmund beim 11:1-Rekordsieg gegen Arminia Bielefeld 10 Tore in einer Halbzeit.
  4. Die Bundesliga ist schwarz-gelb:  7 Siege in Folge – diese Bilanz legten die Borussen in der Rekord-Saison 2011/2012 vor. Vom 17. bis zum 24. Spieltag blieben sie ohne einen einzigen Punktverlust und stellten am Saisonende mit 25 Siegen, der besten Tor-Differenz (plus 55) und 81 Punkten die Titelverteidigung sicher.
  5. Vier Mal zu Hause Meister: 1995, 2002, 2011 und 2012 machten die Borussen die Deutsche Meisterschaft jeweils im Westfalenstadion perfekt. Nur 1996 feierte man fremd – 2:2 bei 1860 München im ,,Wohnzimmer“ des FC Bayern, dem Olympiastadion…

GRÖßTE ERFOLGE, GRÖßTE PEINLICHKEITEN

München 28.05.97, Lars RICKEN mit Pokal/DORTMUND EUROPAPOKALSIEGER
München 28.05.97, Lars RICKEN mit Pokal/DORTMUND EUROPAPOKALSIEGER (Photo by Bongarts/Getty Images)

Der größte Erfolg gelang dem Verein unter Trainer Ottmar Hitzfeld im Jahr 1997. Am 28. Mai 1997 wurde Borussia Dortmund durch ein 3:1 (2:0) im Finale gegen Juventus Turin im Olympiastadion München erster deutscher Sieger in der Champions League. 2-mal Karl-Heinz ,,Air“ Riedle und Klub-Eigengewächs Lars Ricken trafen gegen die favorisierten ,,Bianconeri“.

In der Bundesliga stellt die Saison 2011/2012 mit dem ersten ,,Double“ der Vereinsgeschichte den größten Erfolg für den BVB dar. Unter der Regie von Trainer Jürgen Klopp verteidigte Borussia Dortmund im Fernduell gegen den FC Bayern München den deutschen Meistertitel und stellte mit 81 Punkten einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Im Pokalfinale am 12. Mai 2012 demütigt der BVB die Bayern mit 5:2 (3:1). Robert Lewandowski trifft 3-mal für die Borussia, ebenso Mats Hummels und Shinji Kagawa. Eine Übersicht über die 5 größten Duelle zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München gibt es hier.

Die größte Aufholjagd in der Meisterschaft legten die Borussen 2001/2002 unter Trainer Matthias Sammer hin. In den letzten 3 Spielen gegen Köln (2:1), in Hamburg (4:3) und gegen Werder Bremen (2:1) machten sie 5 Zähler auf Tabellenführer Bayer Leverkusen gut und holten sich am 34. Spieltag doch noch die Meisterschale.

Die größte fußballerische Peinlichkeit leistete sich Borussia Dortmund am 29. April 1978. Am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 1977/78 wurde die Mannschaft von Trainer Otto Rehhagel im Düsseldorfer Rheinstadion von Borussia Mönchengladbach mit 0:12 abgeschossen. Es ist bis heute das höchste Ergebnis in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Coach Rehhagel (,,Otto Torhagel“) musste seinen Posten räumen.

OMG - OH MY GOD

Bor. Dortmund-Schalke O4 5.1.58 Addi Preißler (BVB) unten, oben Guenter Karnhof (Schalke).
Bor. Dortmund-Schalke O4 5.1.58 Addi Preißler (BVB) unten, oben Guenter Karnhof (Schalke). Foto: Imago

Der BVB hat die liebsten Feinde…

,,Schalke und Bayern haben Dortmund gerettet“, sagen viele BVB-Hater. Und es stimmt, auch wenn mancher Schwarzgelbe das nur zähneknirschend zugeben mag. Die Blau-Weißen vom Schalker Markt und die Großkopferten aus München sind also die ,,liebsten Feinde“ der Dortmunder…. 

  1. Der BVB erhielt vom FC Schalke 04 eine kräftige Anschubhilfe. Anfang 1974 krebst der Revierklub in der 2. Bundesliga Nord herum. Präsident Heinz Günter hat dem Verein einen rigiden Sparkurs verordnet. Das Eröffnungsspiel des neuen Westfalenstadions lockt am 2. April 1974 gegen den Revier-Rivalen FC Schalke 04 50.000 Zuschauer an – und beschert dem BVB einen warmen Regen in die Kassen.
  2. 2004 steht der BVB nach der verschwenderischen Politik von Präsident Dr. Gerd Niebaum (,,Dr. Gott“) vor der Insolvenz. Im Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Portugal wird zur EURO sogar über einen Lizenzentzug für den Ex-Meister getagt. Hilfe kommt ausgerechnet aus München Als die Dortmunder nicht mehr weiter wussten und Gehälter nicht mehr zahlen konnten, gibt der FC Bayern ,,ohne Sicherheiten“, wie es Macher Uli Hoeneß später formulierte, 2 Millionen für einige Monate. Es soll sich um eine Zahlung aus dem Jahr 2005 handeln. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bestätigte später den Wahrheitsgehalt der Hoeneß-Aussage.
  3. Sportlich gesehen wären die Deutschen Meisterschaften des BVB 1995 und 1996 ohne den Revier-Rivalen FC Schalke 04 wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Schalke – auf Platz 10 jenseits von Gut und Böse – hält Dortmund am 32. Spieltag im Rennen und bezwingt Tabellenführer Werder Bremen mit 4:2. Bremen-Star Mario Basler rastet anschließend aus und geht in den Katakomben des Gelsenkirchener Parkstadions auf einen Kameramann los. Ein Jahr später half Schalke erneut: 2:1 gegen den Titel-Rivalen FC Bayern München am 33. Spieltag und der BVB durfte feiern – dank ,,Königsblau“!

,,Wenn ich am Ende oben stehe, können mich die Leute auch Arschloch nennen. Das ist mir egal." - BVB-Star Matthias Sammer über seinen Spitznamen ,,Motzki".

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Borussia Dortmund - Fun Facts

Der BVB ist wieder ein Anwärter auf die deutsche Meisterschaft.
Der BVB ist wieder ein Anwärter auf die deutsche Meisterschaft. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Borussia Dortmund ist erster deutscher Europapokalsieger (1966). Das weiß jeder. Hier kommen 20 Fun Facts zum BVB mit ,,Wow“-Effekt.

Der erste Nationalspieler: August Lenz (1910 – 1988) war 1935 der erste Nationalspieler des BVB. Er lief bis 1938 in insgesamt 14 Länderspielen für Deutschland auf. ach seiner aktiven Laufbahn betrieb Lenz 33 Jahre lang eine Kneipe am Borsigplatz in Dortmund. Das Gesicht von August Lenz ist heute neben dem Stadtadler mit BVB-Emblem das Logo der Dortmunder Ultra-Fangruppierung The Unity.

Schwacher Titelverteidiger: In der Saison 1966/67 war für Borussia Dortmund als Europapokalsieger der Pokalsieger schon in der 2. Runde Schluss: 1:2 und 0:0 gegen die Glasgow Rangers aus Schottland.

In der Kneipe: Der BVB wurde am 4. Advent 1909 von 18 Personen im Wirtshaus „Zum Wildschütz“ gegründet.

Bierussia: So heißt nicht nur ein bekannter BVB-Fanclub aus Niedersachsen! Der Vereinsname „Borussia“ geht auf die Borussia-Brauerei in der Nähe des Borsigplatzes zurück.

Erstes Spiel, erster Sieg: Die erste Partie des BVB fand am 15. Januar 1910 statt: Ein 9:3 gegen den VfB Dortmund.

Das erste Zuhause: Der erste BVB-Sportplatz hieß „Weiße Wiese“, weil am Rand stehende Pappeln den Rasen mit weißen Blüten bedeckten.

Die Farben des Rivalen: Gut, dass es das nur auf Schwarz-Weiß-Fotos gibt! Das erste BVB-Trikot war blau-weiß gestreift und hatte einen roten Diagonalstreifen.

Der BVB macht in Werbung: Mit dem Bundesliga-Aufstieg 1976 wurde dem Logo für zwei Jahre wegen Tabak-Sponsor Samson ein gelber Löwenkopf auf schwarzem Hintergrund hinzugefügt.

Keine ,,regionale Geschichte“: So hat Bayern-Boss Uli Hoeneß den BVB noch 2012 abgekanzelt. Stimmt aber nicht. Der BVB hat 130.000 Mitglieder sowie 700 Fanclubs mit 45.000 Mitgliedern. BVB-Fanclubs gibt es auch in Israel und in den USA.

Herr Lehmann: Torhüter Jens Lehmann führt mit vier Platzverweisen die interne Rot-Rangliste des BVB an.

Kein Derbysieger: Der 1:0-Derby-Sieg gegen VfB Dortmund 1913 wurde annulliert. Das Tor war 22 Zentimeter zu breit. Der Schiri besorgte das Maßband von einem Bauernhof.

Trainer-Schleuder: Bis 1986 und zur Amts-Übernahme durch Reinhard Saftig, der Borussia von Rang 16 in den UEFA-Cup führte (1987), galten der Verein als unseriös geführt und das Westfalenstadion als Trainer-Katapult.  Allein im Kalenderjahr 1983 gaben sich mit Karlheinz Feldkamp, 2-mal Helmut Witte, Uli Maslo, und Hans-Dieter Tippenhauer 5 BVB-Trainer die Klinke in die Hand.

Europas Bester: Matthias Sammer von Borussia Dortmund war 1996 der bis heute letzte deutsche Spieler, der die Auszeichnung ,,Fußballer Europas“ (Ballon d‘ Or) erhielt.

Diese Trainer coachten den BVB 2-mal: Uli Maslo (1978/79 und 1983), Udo Lattek (1979-1981 und 2000), und Helmut Witte (1983 / 2- mal).

Westfalenstadion ohne BVB: Auch das gab es in der Bundesliga – Heimspiele in Dortmund ohne die Borussia! In der Saison 1975/76 musste der VfL Bochum nach Dortmund ausweichen, da das heimische Ruhrstadion zu dieser Zeit umgebaut wurde.

Die gleiche Meisterelf: Einmalig in der Historie der Deutschen Meisterschafts-Endspiele (1948 bis 1963) – der BVB holt sich 2-mal in Folge mit der gleichen Aufstellung den Titel. Heinrich Kwiatkowski; Wilhelm Burgsmüller, Herbert Sandmann; Elwin Schlebrowski, Max Michallek, Helmut Bracht; Wolfgang Peters, Alfred Preißler, Alfred Kelbassa, Alfred Niepieklo (,,Die 3 Alfredos“) und Helmut Kapitulski – das sind die 11 Meisterhelden für die Ewigkeit.

Dortmunder Junge: Lars Ricken, geboren am 10. Juli 1976 in Dortmund, erzielt die 2 wichtigsten Tore der jüngeren BVB-Vereinsgeschichte. Er köpft Borussia Dortmund 1995 mit dem 2:0 gegen Hamburg zur Deutschen Meisterschaft und lupft sich mit dem 3:1 gegen Juventus Turin im CL-Finale von 1997 (,,Ricken… Lupfen jetzt!“) in die Geschichtsbücher.

Der jüngste Bundesliga-Spieler: Nuri Sahin von Borussia Dortmund ist nicht nur jüngster Akteur in der Vereinsgeschichte, sondern auch in der Historie der deutschen Fußball-Eliteliga. Bei seinem Profi-Debüt am 16. Juli 2005 gegen Sigma Olmütz im UI-Cup ist der Deutsch-Türke 16 Jahre, 10 Monate und 18 Tage alt.

Der Tor-Sturz: 1. April 1998, Estadio Santiago Bernabeu, Madrid. Alle freuen sich auf das Champions-League-Halbfinale Real Madrid gegen Borussia Dortmund. Nur die Ultras der ,,Königlichen“ gehen zu weit. Sie reißen das Tor ein. Bis ein Ersatz herbeigeschafft wird, vergehen 76 Minuten. Der ,,Tor-Fall“ von Madrid beflügelt RTL-Moderator und Reporter Marcel Reif zu Höchstleistungen. Sie erhalten für Kalauer wie ,,Das erste Tor fiel in der 0. Minute“ oder ,,Ein Tor würde dem Spiel gut tun“ 1998 den Grimme-Preis.

Pokal-Fluch: 1989 holt die Borussia nach 23 Jahren mit dem DFB-Pokal (4:1 gegen Werder Bremen in Berlin) endlich wieder einen Titel. Es folgt: Der Fluch der guten Tat. Zwischen 1989/90 und 2008 (Finale gegen die Bayern) erreicht der Klub nie wieder das Endspiel, sondern leistet sich 4-mal ein ,,Aus“ in der 1. Runde) und 5-mal in Runde 2.

TEAM-STATS, INFOGRAFIKEN, EXTERNE QUELLEN

TEAM-STATISTIKEN

Infos umfassen: Alter der Spieler, Einsätze, Gespielte Minuten, Gegentore, Zu Null gespielt, Einwechselungen, Auswechselungen, Gelbe Karten, Rote Karten, Ampelkarten. 

 

EXTERNE QUELLEN

Die Mutter aller Fanfeindschaften in Deutschland ist noch gar nicht so alt.
Die Mutter aller Fanfeindschaften in Deutschland ist noch gar nicht so alt. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Offizielle Website von Borussia Dortmund

https://www.bvb.de/

Wikipedia-Eintrag von Borussia Dortmund

https://de.wikipedia.org/wiki/Borussia_Dortmund

Borussia Dortmund Zahlen und Fakten

https://de.wikipedia.org/wiki/Borussia_Dortmund/Zahlen_und_Fakten

AKTUELLES (INKL. SPIELE, STATS ZU TORSCHÜTZEN, FORMÜBERSICHT, HANDICAP, ÜBER/UNTER)

Der BVB spielt regelmäßig in der Champions League.
Der BVB spielt regelmäßig in der Champions League. (Photo by Harold Cunningham/Getty Images for UEFA)