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Schlaf und gutes Essen: Gladbach-Trainer Rose mit Erfolgsplan gegen Real Madrid

Borussia Mönchengladbach trifft in der Champions League auf Real Madrid und trainer Marco Rose verfolgt einen besonderen Erfolgsplan.

Elvedi, Ramos, Gladbach, Real

Borussia Mönchengladbach bereitet sich nach dem durchwachsenen Ligaspiel gegen den SC auf den bevorstehenden Showdown in der Champions League gegen Real Madrid vor.

Den Erfolgsplan zur Mammutaufgabe bei den Königlichen am kommenden Mittwoch, schmiedete Cheftrainer Marco Rose im ungeliebten Breisgau.
“Ausschlafen, gut essen, ein bisschen trainieren und wieder hinlegen”, fasste der Gladbach-Coach die kommenden Abläufe seiner Mannschaft zusammen.
Der Fokus der Fohlen liegt längst auf dem “Endspiel” gegen das königliche Starensemble um das Erreichen der K.o.-Phase in der Champions League.

Das eigentlich unzureichende 2:2-Remis gegen den SC geriet, angesichts der kommenden Herkulesaufgabe in Spanien, in den Hintergrund. Denn, dass die Borussia dadurch weiterhin auf den ersten Ligaerfolg seit März 2002 in Freiburg warten muss, war Rose vollkommen egal. “Wir haben am Mittwoch ein Endspiel vor der Brust, auf das wir uns alle freuen und das auch eine große Herausforderung ist”, erklärte er die Prioritäten.

Deutlich mehr ärgerte sich der aktuell überragende Florian Neuhaus über die verspielten Punkte in der Schlussphase. “Bitter” sei es, “dass wir die Serie nicht beendet haben”, fasste der deutsche Nationalspieler in der ARD zusammen. Das Siegtor “hätte uns gutgetan”. Und sicherlich noch etwas Selbstvertrauen für das entscheidende Duell mit der Zidane-Elf geliefert.

 

Rose: „Herausforderung macht Spaß“

 

Dass Gladbach nicht alle Chancen nutzen konnte, sei “in den aktuellen Wochen ein Stück weit normal”, analysierte Neuhaus die hohe Belastung durch den engen Spielplan.
“Es zeichnet sich ab, und das haben alle vorhergesagt, dass es eine unfassbare Herausforderung ist”, bestätigte auch Rose und ergänzte, dass sich der Klub dieser aber “sehr, sehr gerne“ stelle. „Es macht Spaß”.

Weniger Spaß machte ihm aber die Fragen nach seinen Kaderplänen. Über das “Thema Rotation” diskutiere er nicht, stellte Rose klar, der auf eine Schonung seiner Topspieler verzichtet hatte.  “Wir haben die Mannschaft aufs Feld geschickt, bei der wir das Gefühl hatten, dass es gut funktionieren kann.”

Besonders in der Abwehr gehen Rose aktuell die Alternativen aus. Tony Jantschke, Nico Elvedi und Ramy Bensebaini fehlten allesamt in Freiburg. Christoph Kramer musste aus diesem Grund als Aushilfs-Innenverteidiger einspringen.

Dass sich die Personalsituation bis zum königlichen Duell entspannt, ist offen.
Vielleicht geht Roses Erfolgsplan am Ende ja auf.


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