BORUSSIA M’GLADBACH – VEREINSPROFIL UND TEAMSTATISTIKEN



VEREINSPROFIL

Der vollständige Name von Borussia Mönchengladbach ist Borussia Verein für Leibesübungen 1900 e.V. Die Gründung als Verein erfolgte am 1. August 1900 (Unter dem Namen FK Borussia 1900). Die Borussia spielt im Stadion im Borussia-Park (54.067 Plätze), es gibt per 31. Juli 2019 keinen Namenssponsor. Der Verein hat die Klubfarben Schwarz, Weiß und Grün und mehr als 85.000 Mitglieder (Stand: Sommer 2019). Er ist der achtgrößte Verein in Deutschland und weltweit auf Rang 20.

Borussia Mönchengladbach hat mehr als 1000 Fanklubs in Deutschland. Die erste Fußball-Mannschaft stieg 1965 in die Bundesliga auf und errang bis heute fünf nationale Meistertitel, drei DFB-Pokalsiege und zwei UEFA-Pokalsiege. In der Ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der Verein den sechsten Platz.

Die offensive Spielweise, mit der die Mannschaft in den späten 1960er und 70er Jahren die Bundesliga mit vorwiegend jungen Spielern dominierte, brachte ihr den Spitznamen „Fohlenelf“  oder „die Fohlen“ ein.

Die Profifußballabteilung des Vereins wird von der Kapitalgesellschaft Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH betrieben, die sich zu 100 % im Besitz des Vereins befindet. Borussia ist der lateinische Begriff für Preußen, zu dem das niederrheinische Mönchengladbach (damals: München Gladbach oder m.Gladbach) gehörte.

GOOD TO KNOW

Jupp Heynckes, Horst Wohlers und Allan Simonsen (alle Gladbach) Europapokal der Landesmeister EC 1 1976/1977 / Borussia Mönchengladbach (Gladbach) - AC Turin (FC Torino Calcio) 0:0.
Jupp Heynckes, Horst Wohlers und Allan Simonsen (alle Gladbach) Europapokal der Landesmeister EC 1 1976/1977 / Borussia Mönchengladbach (Gladbach) - AC Turin (FC Torino Calcio) 0:0. Foto: Imago

Die Gründung von Borussia Mönchengladbach verlief chaotisch. Eine Gruppe von jungen Spielern war kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem örtlichen Sportverein mehr als unzufrieden, trat aus diesem aus und gründete eine eigene Spielvereinigung – FK Borussia 1900.

Um auf einem ordentlichen Fußballplatz spielen zu können, schloss sich die Spielvereinigung im ersten Jahr der Gründung einer kirchlichen Organisation an. Nach ersten lokalen und regionalen Fußballerfolgen wollten sich die Verantwortlichen offiziell als Verein registrieren, um für den Ligabetrieb zugelassen zu werden. Es folgte die Trennung von der Kirche. Im August 1900 wurde der Verein erstmals im Vereinsregister erfasst, unter dem Namen „Borussia 1900 M.gladbach“.

Als nach dem 2. Weltkrieg das Bökelbergstadion, mit Hilfe der Alliierten wieder zu einem Fußballplatz umgestaltet wurde, zuvor diente es als Panzerwerkstatt, wurde der regelmäßige Spielbetrieb wieder aufgenommen. Im Bökelbergstadion verbrachte der Verein zwei Spielzeiten in der Landesliga, danach schwankte man ab der Saison 49/50 zwischen der 2. Liga West und der damals höchsten Liga Oberliga West. Der Verein war eine regionale Größe und weit von der bundesdeutschen Fußball-Spitze entfernt.

Die Borussia gehörte nicht zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, schaffte aber unter dem neuen Trainer Hennes Weisweiler in der Saison 1964/65 den Aufstieg – zeitgleich mit dem FC Bayern München. Damals etablierte sich auch der neue Spitzname – die Fohlen. Dieser hatte eine doppelte Bedeutung. Er wies auf die „jungen Fohlen“ hin, denn Weisweiler liess mit einem Durchschnittsalter von 21,5 Jahren die bei weitem jüngste Mannschaft der Liga auflaufen. Ein Team, welchhes man in der Mehrzahl aus der Region oder sogar der eigenen Nachwuchsförderung rekrutiert hatte. Zum anderen war er ein Synonym für die offensive, angriffslustige und schnelle Spielweise der Gladbacher mit Pressingelementen, langen Pässen  und Umschaltspiel – damals einfach „Gladbacher Konterfußball“ genannt.

GRÖßTE ERFOLGE, GRÖßTE PEINLICHKEITEN

Frühjahr 1965: Gladbach bejubelt den Aufstieg in die Bundesliga.
Frühjahr 1965: Gladbach bejubelt den Aufstieg in die Bundesliga. Foto: Imago

Sechs größten Erfolge

Borussia Mönchengladbach war bis Sommer 2019 5 Mal Deutscher Meister (1969/70, 1970/71, 1974/75, 1975/76, 1976/77), 3 Mal DFB Pokalsieger (1960, 1973, 1995) und 2 Mal UEFA Pokalsieger (1975, 1979).

  1. 1960 gelang dem Verein der erste nationale Erfolg. Das Team gewann sensationell den DFB Pokal und schlug den Karlsruher SC im Endspiel mit mit 3:2. Das Finale fand am 5. Oktober 1960 im Rheinstadion in Düsseldorf statt. Im Halbfinale hatte die Borussia den damals übermächtigen Hambuerger SV mit 2:0 geschlagen. Das entscheidende Tor zum 3:2 im Finale schoss der Gladbacher Nationalspieler Albert Brülls.
  2. Dreimal reichte es nicht ganz, doch die internationalen Endspielteilnahmen im UEFA Pokal 1973, 1980 und im Cup der Landesmeister 1977 gehören zu den größten Erfolgen der Gladbacher.  Im Jahr 1977 verlor das Team das Endspiel im Europacup der Landesmeister mit 3:1 gegen den FC Liverpool. Kevin Keegan und Co. waren zu stark für Allan Simonsen und seine Mitstreiter.
  3. Die Borussia war der erste Verein in der Bundesliga, der seinen Meistertitel verteidigen konnte. In der Saison 1970/71 fing das Team durch ein 4:1 bei Eintracht Frankfurt den FC Bayern München am letzten Spieltag noch ab. Die Bayern verloren beim MSV Duisburg mit 2:0 und so konnte die Weisweiler-Elf ihren in der Vorsaison gewonnenen Titel verteidigen.
  4. Als Günter Netzer den Verein in Richtung Real Madrid verlassen hatte, setzte die erfolgreichste Phase der Gladbacher in den späten 70er Jahren ein. Mit den Trainern Weisweiler und Lattek gewannen die Fohlen 3 Mal hintereinander die deutsche Meisterschaft und 2 Mal den UEFA Cup.
  5. Am 23. Mai 1979 gewann Borussia gegen Roter Stern Belgrad das Finale des Uefa-Pokals. Mit 1:0 (Hinspiel 1:1) hatte sich das Team von Trainer Udo Lattek durchgekämpft. Ein glücklicher Elfmeter, verwandelt durch Allan Simonsen, ermöglichte das einzige Tor. Nachdem Berti Vogts die Trophäe in den Händen hielt, sagte er: „Schaut euch diesen Pokal an. Es wird der Letzte sein, den Borussia für lange Zeit gewinnen wird.“ Zum Leid der Fans sollte der Mannschaftskapitän recht behalten. Erst 1995 gewann das Team wieder einen nationalen Titel, den DFB Pokal. International war der Pokalsieg 1979 der bis dato letzte Triumph (Stand Sommer 2019).
  6. Im Jahr 1973 schlug Borussia Mönchengladbach den 1. Fc Köln mit 2:1 nach Verlängerung im Finale des DFB Pokals im wohl besten Endspiel der deutschen Cup-Geschichte. Den entscheidenden Treffer erzielte Günter Netzer nach Selbsteinwechselung im seinem letzten Spiel für Gladbach in der Verlängerung.

Sechs größten Peinlichkeiten

  1. Im Europapokal der Pokalsieger gab es für die Gladbacher im Jahr 1961 eine herbe Klatsche. Das Team verlor zu Hause gegen die Glasgow Rangers mit 3:0, in Glasgow setzte es dann eine 8:0 Niederlage.
  2. In der Saison 1985/86 trafen Borussia Mönchengladbach und Real Madrid im Achtelfinale des UEFA Cup aufeinander. Die Borussen machten im Hinspiel kurzen Prozess und gewannen mit 5:1. Dennoch schieden sie aus. Im Rückspiel traf Santillana in der 89. Minute für Real Madrid zum 4:0. Einer der grauenvollsten und hasenfüssigsten Auftritte von Borussia im Europapokal und wohl das Ende der Hoffnungen von Jupp Henyckes, mit dem Team jemals einen Titel holen zu können.
  3. Nach einem gewonnenen Elfmterkrimi im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen traf BMG im DFB-Pokal Endspiel im Jahr 1992 auf den damaligen Zweitligisten Hannover 96. Man verlor nach einem 0:0 nach Verlängerung im Elfmeterschießen.
  4. 2 Mal stieg Gladbach aus der Bundesliga ab. In der Saison 1998/99 siegte die Borussia am ersten Spieltag mit 3:0 gegen den FC Schalke 04 und stand damit für 13 Jahre letztmals für eine Woche an der Tabellenspitze. In der Folge verlor die Mannschaft sechs Begegnungen und holte zwei Remis. Am neunten Spieltag stand das Team bereits am Tabellenende, am zehnten und elften Spieltag folgten mit einem 2:8 gegen Bayer 04 Leverkusen und einem 1:7 beim Vfl Wolfsburg zwei hohe Niederlagen in Folge. Die Mannschaft blieb bis zum Saisonende auf Tabellenplatz 18. 21 Spiele gingen in der Saison verloren. Mehrere Leistungsträger, u.a. Torwart Robert Enke, Verteidiger Patrik Andersson sowie die Mittelfeldspieler Karlheinz Pflipsen und Sebastian Deisler verließen den Verein.
  5. In der Spielzeit 2006/07 schied die Borussia im DFB-Pokal beim Regionalligisten VfL Osnabrück bereits in der zweiten Runde aus. Nach einer enttäuschenden Hinrunde fand sich die Mannschaft mit nur 15 Punkten auf einem Abstiegsplatz wieder. Jupp Heynckes, mit hohen Erwartungen zum Saisonbeginn verpflichtet, trat am 31. Januar 2007 wegen des sportlichen Misserfolges und wegen erhaltener Morddrohungen zurück. Nachfolger wurde der bisherige Co-Trainer Jos Luhukay. Dieser schaffte zwei Siege und vier Unentschieden aus den letzten 15 Spielen. BMG stieg wieder als Tabellenletzter ab.
  6. Die ganze Phase vom Jahr 2004 bis zum Jahr 2010 war eine Phase von peinichen Managementfehlern der Clubführung. Der Verein liess jedwedes Konzept bei der Auswahl des Kaders, des sportlich verantwortlichen Managers und des Trainers vermissen. Es drohte in der Saison 2010/11 der dritte Abstieg. Bis Lucien Favre im Frühjahr 2011 zur Borussia kam, den Verein sensationell in die Relegation gegen den VfL Bochum führte und die Erstklassigkeit rettete. In der folgenden Saison gelang die Qualifikation für die Ausscheidungsspiele zur Teilnahme an der Champions-League. BMG verlor gegen Dynamo Kiew und spielte in der Europa-League.
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OMG

Günter Netzer (Borussia Mönchengladbach) in seinem Jaguar E Type .
Günter Netzer (Borussia Mönchengladbach) in seinem Jaguar E Type . Foto: Imago

Borussia Mönchengladbach wurde 2 Mal international betrogen.

Landesmeister-Pokal 1971/72

In der Saison 1971/72 schied der Verein im Europacup der Landesmeister gegen Inter Mailand aus. In Mailand verlor das Team um Günter Netzer mit 2:4, im Rückspiel in Berlin trennte man sich 0:0. Die Borusia verschoss einen Elfmeter. Das Spiel in Berlin war bereits das dritte Spiel, denn das eigentliche Hinspiel in Mönchengladbach wiurde von der UEFA annuliert.

Am 20.10.1971 schoss Borussia Mönchengladbach im Achtelfinal-Hinspiel des Landesmeister-Pokals Inter Mailand mit 7:1 aus dem Bökelbergstadion. Eine Cola-Dose und eine schauspielerische Glanzleistung von Roberto Boninsegna machte die beste fußballerische Leistung der Gladbacher Vereinsgeschichte zunichte.

Borussia Mönchengladbach führt im Europapokal der Landesmeister vor 28.000 Zuschauern mit 2:1 gegen Inter Mailand. In der 29. Spielminute kommt es im Vorfeld eines Einwurfs an der Seitenlinie zur Rangelei zwischen Gladbachs Ludwig „Luggi“ Müller und Inter-Star Roberto Boninsegna. Plötzlich fliegt eine Getränkedose von den Rängen in Richtung Boninsegna. Der Italiener sinkt zu Boden. Minutenlang wälzt er sich auf dem Rasen.

Die Betreuer behandeln den Stürmer auf dem Platz, schließlich tragen sie ihn in die Gästekabine, wo sich der Torschützenkönig der Serie A versteckt. Nur unter Protest nimmt Inter nach einigen Minuten Unterbrechung die Partie wieder auf. Gegen völlig überforderte Italiener spielt sich die Elf vom Niederrhein in einen Rausch. Fünf weitere Treffer schenken Günter Netzer, Jupp Heynckes und Co. dem italienischen Meister ein.

Nach der Partie schlug der Dosen-Eklat hohe Wellen. Inter legte bei der UEFA Widerspruch gegen die Spielwertung ein. Die Disziplinarkommission entschied, das Spiel zu annullieren und auf neutralem Platz zu wiederholen. Zunächst gewann Inter das eigene Heimspiel in Mailand mit 4:2. Das Wiederholungsspiel im Berliner Olympiastadion endete torlos. 

Bis heute umstritten bleibt, ob Boninsegna wirklich von der Blechdose ausgeknockt wurde. Dem „Opfer“ zufolge sei die Dose voll gewesen und habe ihn am Kopf getroffen. „Der Büchsenwurf war wie ein K.o.-Schlag für mich. Ich war für 15 bis 20 Sekunden bewusstlos“, sagte Boninsegna später dem „WDR“.

„Luggi“ Müller widerspricht. „Plötzlich kam eine Büchse geflogen und traf Boninsegna an der Schulter“, erinnerte sich der Verteidiger. „Ich habe gegen die auf dem Rasen liegende Dose getreten, dabei gemerkt, dass sie leer war.“ Erst auf Zuruf der Mitspieler habe sich Boninsegna fallen lassen. Als er wieder aufstehen wollte, hätten die Inter-Betreuer ihren Schützling wieder auf den Boden gedrückt und vom Platz getragen.

Schiedsrichter Jef Dorpmans gab dem Gladbacher Recht. „Ich habe immer geglaubt, dass Boninsegna die Verletzung nur gespielt hat“, verriet der Niederländer gegenüber „FohlenTV“. „Mein Linienrichter hat gesehen, dass die Dose geöffnet war, und dass die Cola im Flug aus der Dose spritzte, sodass sie beim Aufprall halb leer war.“

Die Aufklärung des Falles erwies sich auch für die Mönchengladbacher Polizei als schwierig. Den Werfer konnte die Polizei nicht ermitteln. Ein noch im Stadion festgenommener Verdächtiger erwies sich als unschuldig. Laut Polizeibericht und einigen Zeugenaussagen könnte sogar ein italienischen Fan als Täter in Frage kommen. Abgesehen von den Gladbacher Toren gibt es keine Fernsehbilder von der Partie. Mittlerweile steht die Cola-Dose im Gladbacher Vereinsmuseum, Boninsegna hat als Schauspieler in einem Terence-Hill-Film mitgewirkt und das 7:1 ist tief in der Vereinsidentität der Borussia verankert.

Europacup der Landesmeister 1975/76

Im März 1976 schied die Borussia unter dubiosen Umständen bei Real Madrid aus. Der Schuldige: Leonardus van der Kroft und das gesamte holländische Schiedsrichtergespann.

Am 17. März 1976 gastierte Borussia Mönchengladbach im Viertelfinal-Rückspiel des Landesmeister-Cups beim spanischen Renommierclub Real Madrid. „Im Hinspiel in Düsseldorf hatten wir nach einer 2:0-Führung noch 2:2 gespielt, deshalb fuhren wir als krasser Außenseiter nach Madrid“, erinnert sich Herbert Wimmer. Ein besonderer Reiz: Bei Real Madrid spielten Günter Netzer und Paul Breitner. Schiedsrichter ist Leonardus van der Kroft, ein erfahrener Referee aus Holland, die Linienrichter sind dessen Landsleute Gerrit Berrevoets und Ben Hoppenbrouwer.

In den ersten 15 Minuten bekommen Berti Vogts, Dietmar Danner und Uli Stielike die Gelbe Karte von Schiedsrichter van der Kroft. In der 28. Minute werden 120.000 fanatische Zuschauer im Bernabeu totenstill. Jupp Heynckes trifft per Kopf zur Führung der Gladbacher. Zur Halbzeit steht es immer noch 1:0.

Als Schiedsrichter van der Kroft die zweiten 45 Minuten anpfeift, ahnt noch niemand, dass das Duell zu einem der umstrittensten Spiele in der Geschichte des Landesmeistercups werden wird. Ein umstrittener Freistoß für Real (52.) macht den Anfang, Santillana ist mit dem Kopf zur Stelle und erzielt das 1:1. Jetzt ist Madrid wieder qualifiziert für das Halbfinale.

17 Minuten später spielt Mönchengladbachs Hans Klinkhammer einen langen Pass auf Henning Jensen, der die Gäste wieder in Führung schießt. 2:1 für den Bundesligisten. Linienrichter Hoppenbrouwer, der eine sehr gute Sicht auf die Szene hatte, gibt das Tor, aber Schiedsrichter van der Kroft entscheidet auf Abseits.

Acht Minuten vor dem Ende werden die Gladbacher zum zweiten Mal „betrogen“. Diesmal hat Verteidiger Hans-Jürgen Wittkamp das 2:1 erzielt und Referee van der Kroft das Tor anerkannt. „Er lief sogar schon zur Mittellinie“, erinnert sich „Hacki“ Wimmer. Aber nun hat Linienrichter Hoppenbrouwer etwas einzuwenden. Er teilt van der Kroft mit, dass der Torschütze ein Foul begangen habe.

Das Spiel endet 1:1 und Real Madird ist aufgrund des 2:2 im Hinspiels im Halbfinale des Europacups. Van der Kroft hat 30 Jahre später nur noch unvollständige Erinnerungen. „Es handelte sich um zwei aberkannte Tore. Beim ersten hat der Linienrichter gegen mich entschieden, was beim zweiten war, weiß ich nicht mehr“, sagte der Holländer dem „Spiegel“.

 

Real Madrid – Borussia M’gladbach 1:1 (0:1)
(Hinspiel 2:2, Madrid ereichte das Halbfinale)
0:1 Heynckes (28.)
1:1 Santillana (52.)
Real Madrid: Miguel Angel – Benito, Pirri, Sol, Camacho – Breitner (15. Vitoria), Velazquez, Netzer, Amancio (77. del Bosque) – Santillia, Martinez
M’gladbach: Kleff – Vogts, Klinkhammer, Wittkamp, Stielike – Bonhof, Danner (76. Hannes), Wimmer, Simonson – Jensen, Heynckes. Trainer: Lattek
Schiedsrichter: van der Kroft
Zuschauer: 120.000
Besondere Vorkommnisse: van der Kroft annulliert Treffer von Jensen (M’gladbach, 67.), Linienrichter Hoppenbrouwer verweigert Tor von Wittkamp (M’gladbach, 82.) die Anerkennung

Hans Meyer: „Wir stehen jetzt ganz oben und werden uns dort auch festkrallen. Sollen die anderen doch mal versuchen, diese Weltklasse-Mannschaft von dort wieder wegzuholen.“

FUN FACTS

DFB Pokal 1995 - der bis heute letzte Titel für Borussia Mönchengladbach.
DFB Pokal 1995 - der bis heute letzte Titel für Borussia Mönchengladbach. (Photo by Bongarts/Getty Images)

2 Spiele sind für die Gladbacher Fans fast genauso wichtig wie für Dortmunder oder Schalker Fans das Revier-Derby – die Spiele gegen den 1. FC Köln und die Spiele gegen Bayern München.

 

Gladbach gegen den FC Bayern 

1965 stiegen Borussia Mönchengladbach und der FC Bayern München gemeinsam in die Bundesliga auf. Erst 1999 trennten sich nach dem ersten Abstieg der Borussia wieder die Wege.

Im legendären Bökelberg-Stadion schlug die Fohlen-Elf zahlreiche Schlachten gegen den FC Bayern. 16 der 37 Bundesliga-Duelle am Bökelberg gewann die Borussia, was einer Quote von 43 Prozent entspricht. 13 Partien endeten Remis und nur acht Mal konnten die Münchner am Bökelberg gewinnen.

Stefan Effenberg ist der einzige Spieler der Bundesliga-Geschichte, der gleich zwei Mal von Mönchengladbach nach München gewechselt ist. Der „Tiger“ begann seine Bundesliga-Karriere 1987 am Niederrhein und wechselte 1990 an die Isar. Nach einem eher unerfreulichen Gastspiel in Florenz schloss sich Effenberg 1994 erneute den Gladbachern an, bevor es ihn 1998 wieder zu den Bayern zog. Mit dem FC Bayern (160 Bundesliga-Spiele) wurde Effenberg drei Mal Deutscher Meister (1999, 2000, 2001), DFB-Pokal- (2000) und Champions-League-Sieger (2001). Ein Titel gewann er mit den Fohlen (191 Bundesliga-Spiele) – den DFB-Pokal im Jahr 1995.

102 Begegnungen zwischen Mönchengladbach und dem FC Bayern gab es bislang in der Bundesliga. 49 Partien gewannen die Münchner, 24 die Borussia. 29 Mal gab es keinen Sieger. Es fielen insgesamt 323 Tore (195 für Bayern, 128 für Mönchengladbach), was einem Schnitt von mehr als 3,1 Treffern pro Partie entspricht.

28 Mal stand Sepp Maier für die Münchner gegen Gladbach zwischen den Pfosten. So oft wie kein anderer Spieler. Klaus Augenthaler, Gerd Müller und Georg „Katsche“ Schwarzenbeck teilen sich mit 25 Partien den Spitzenplatz unter den Feldspielern. Für Mönchengladbach kommt Berti Vogts auf die meisten Bundesliga-Partien gegen den Rekordmeister.

In den 50 Duellen beider Teams in Mönchengladbach flogen nur zwei Spieler vom Platz, beide Male traf es den FC Bayern. 2004 musste Lucio früher duschen und 1982 war die Partie für Wolfgang Dremmler früher beendet.

Die Bayern kassierten in ihrer Bundesliga-Geschichte gegen keinen anderen Verein so viele Gegentore wie gegen die Borussia (128). 82 davon fielen in Mönchengladbach. Nirgendwo sonst mussten die Münchner Torhüter so oft hinter sich greifen. Auch die Tordifferenz der Duelle am Niederrhein ist für den FC Bayern so schlecht wie bei keinem anderen Club (-11).

Am 18. Mai 2013 kam es zwischen BMG und dem FC Bayern zur spektakulärsten Anfangsphase der Bundesliga-Geschichte. Nach 18 Minuten stand es 3:2 für Mönchengladbach. In keiner anderen Begegnung fielen so schnell fünf Treffer. Es war die einzige Bundesliga-Partie, in der die Münchner in den ersten zehn Minuten drei Gegentreffer hinnehmen mussten. Am Ende gewann der Rekordmeister mit 4:3.

Die Stadt Mönchengladbach erhielt ihren Namen erst im Jahr 1960. Zuvor hieß der Heimatort der Fohlen München Gladbach, abgekürzt M.Gladbach. Die Namensänderung wurde aufgrund der Verwechslungsgefahr mit der Großstadt München durchgeführt.

822 Bundesliga-Partien absolvierte Jupp Heynckes als Spieler und Trainer für Borussia Mönchengladbach und den FC Bayern München. Während er als Aktiver nie für den FC Bayern auflief, kommt er als Trainer für beide Teams auf weit über 200 Bundesliga-Partien (291 für Mönchengladbach, 248 für Bayern). Bei den Münchnern holte er in seinen vier Amtszeiten vier Meisterschaften (1989, 1990, 2013 & 2018) und gewann 2012/13 als bislang einziger Bundesliga-Trainer das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Als Spieler gewann er mit der Borussia vier Mal die Meisterschaft (1971, 1975, 1976, 1977) sowie je ein Mal den DFB-Pokal (1973) und den UEFA-Cup (1975). Im UEFA-Cup triumphierte Heynckes mit Mönchengladbach 1979 noch ein Mal als Trainer.

Am 18. Mai 1974 musste der FC Bayern München bei Borussia Mönchengladbach antreten. So weit, so normal. Die Münchner hatten allerdings am Tag zuvor durch ein 4:0 im Wiederholungsspiel gegen Atletico Madrid erstmals den Europapokal der Landesmeister gewonnen und liefen alkoholisiert am Bökelberg auf. Die Borussia feierte ein 5:0-Schützenfest – bis heute der höchste Gladbacher Sieg in diesem Duell.

Robert Lewandowski ist in der Bundesliga mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München gegen diverse Clubs angetreten. Nur gegen Borussia Mönchengladbach hat er keine positive Bilanz. Gegen die Fohlen konnte der Torjäger sechs Siege feiern, ging aber sieben Mal als Verlierer vom Feld. Zwei Partien endeten Remis. Mit den Münchnern trat er in der Bundesliga zehn Mal gegen Mönchengladbach an (vier Siege, zwei Remis, vier Niederlagen).

Von 1969 bis 1977 wurden nur die Bayern (1969, 1972, 1973, 1974) und Mönchengladbach (1970, 1971, 1975, 1976, 1977) Deutscher Meister.

So viele Auswärtsniederlagen wie in Mönchengladbach kassierten die Bayern bei keinem anderen Verein (20). Zudem hat kein anderer aktueller Bundesligist zu Hause so einen guten Punkteschnitt gegen die Münchner. Umgerechnet auf die Drei-Punkte-Regel holte die Fohlenelf 1,5 Zähler pro Partie.

Am 25. Spieltag der Saison 2016/17 standen für den FC Bayern gegen die Fohlen mit Manuel Neuer, Philipp Lahm, Franck Ribery, Arjen Robben und Xabi Alonso gleich fünf Ü30-Spieler beim Anpfiff auf dem Feld und sorgten für den bis heute höchsten Altersschnitt in diesem Duell.

Beim ersten Bundesliga-Spiel des FC Bayern in der Allianz Arena war Borussia Mönchengladbach zu Gast. Die Münchner machten keine Gefangenen und gewannen dank der Treffer von Owen Hargreaves und Roy Makaay (2) mit 3:0.

Trotz der Bayern-Dominanz der letzten Jahre kann sich die Bilanz der Borussia gegen den Rekordmeister sehen lassen. Seit der Saison 2014/15 holten die Fohlen in zehn Partien 14 Zähler gegen die Münchner und damit mehr als jeder andere Bundesliga-Club in diesem Zeitraum.

Zum Start der Saison 2001/02 empfing Borussia Mönchengladbach zum ersten Spiel nach dem Aufstieg den FC Bayern München und gewann gegen den amtierenden Meister und Champions-League-Sieger durch ein Tor von Arie van Lent sensationell mit 1:0.

Gleich 19 Spieler spielten in der Bundesliga-Historie sowohl für die Fohlen als auch die Münchner. Auf die meisten Partien für beide Clubs bringt es dabei Lothar Matthäus, der in der Bundesliga 302 Mal für den FC Bayern und 162 für die Borussia auf dem Feld stand. Der Rekordnationalspieler lief von allen Seitenwechslern auch am häufigsten bei Begegnungen zwischen Mönchengladbach und dem FCB auf (23 Mal) und erzielte dabei sieben Treffer.

Durch ein 2:2 beim FC Bayern München sicherte sich Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1976/77 die bis heute letzte Meisterschaft des Clubs. Bei einer Niederlage hätte der FC Schalke 04 den Titel geholt. Es war übrigens auch die letzte Bundesliga-Partie von Franz Beckenbauer für den FC Bayern.

Elf Mal trat Martin Demichelis mit dem FC Bayern gegen die Borussia an – und nie ging der Argentinier als Verlierer vom Feld (fünf Siege, sechs Remis). Kein anderer Spieler trat in diesem Duell so oft an, ohne mindestens eine Niederlage hinnehmen zu müssen. Auf Seiten der Borussia sind Igor de Camargo und Ulrik le Fevre die Unbesiegbaren. Beide spielten allerdings auch nur vier Mal gegen den FCB (jeweils zwei Siege und zwei Remis).

14 Treffer erzielte Gerd Müller gegen Mönchengladbach. Der Bomber ist damit der erfolgreichste Torschütze in diesem Duell. Karl-Heinz Rummenigge folgt mit elf Torerfolgen auf Rang zwei. Dritter ist Jupp Heynckes, der neun Mal für die Fohlen gegen die Münchner in Schwarze traf und damit bis der mit Abstand gefährlichste Gladbacher gegen den Rekordmeister ist.

Eines der großen Duelle der beiden Teams fand nicht in der Bundesliga und weder in Mönchengladbach noch in München statt: Am 31. Mai 1984 standen sich die Fohlen und der FC Bayern im Finale des DFB-Pokals im Frankfurter Waldstadion gegenüber. Nach 120 Minuten stand es nach Toren von Frank Mill und Wolfgang Dremmler 1:1 und es ging ins Elfmeterschießen. Besonders pikant damals: Lothar Matthäus hatte seinen Wechsel nach München zum Saisonende schon verkündet, trat als zweiter Schütze für die Fohlenelf an, setzte den Ball über das Tor und Bayern holte den Pott. Michael Rummenigge verwandelte den entscheidenden Elfmeter.

Immer wieder erwies sich der Heimvorteil in dieser Partie als der „X-Faktor“, der den Unterschied ausmachte. Am Niederrhein hat Mönchengladbach eine deutlich positive Bilanz (20 Siege, 18 Remis, 13 Niederlagen). In München gab es hingegen selten etwas zu holen und die Bayern hatten häufig das bessere Ende für sich (36 Siege, elf Remis, vier Niederlagen).

Am 5. Spieltag der Saison 1966/67 schickte der damalige Bayern-Trainer Zlatko „Tschik“ Cajkovski gegen Borussia Mönchengladbach elf Spieler ins Rennen, die im Schnitt gerade einmal 22,8 Jahre alt waren. Bis heute ist es die jüngste Startelf in diesem ewigen Duell. Unter anderem der 20-jährige Gerd Müller (erzielte einen Doppelpack) und der 21-jährige Franz Beckenbauer halfen beim 4:3-Sieg tatkräftig mit. Kurioser Weise lief auch die Borussia an diesem Tag mit ihrer jüngsten Startformation gegen die Bayern auf. Dort standen unter anderem der 19-jährige Berti Vogts, der 21-jährige Jupp Heynckes und der 22-jährige Günter Netzer auf dem Feld und sorgten für einen Altersschnitt von 23,2 Jahren. Der jüngste jemals eingesetzte Spieler in diesem Duell ist Marko Marin, der mit 18 Jahren und 53 Tagen erstmals gegen den FC Bayern auflief.

Am 24. März 1979 lief einfach alles beim FC Bayern München. Die von Pal Csernai trainierte Mannschaft führte die Borussia im eigenen Stadion vor und gewann mit 7:1. Bis heute ist es der höchste Sieg in diesem Duell. Karl-Heinz Rummenigge war mit drei Treffern der Mann des Spiels.

 

Gladbach gegen den 1. FC Köln

Spektakuläre und torreiche Ergebnisse hat es zwischen den rheinischen Rivalen oft gegeben, auch hohe Siege.

So gewann der FC Köln in der Oberliga 1952/53 beide Duelle gegen Borussia 6:0. Später in der Bundesliga sorgten eher die Gladbacher für die klaren Erfolge, vor allem in Köln- Müngersdorf. Dort erzielte Borussia aber auch das höchste Unentschieden ihrer Bundesliga-Geschichte. Das 4:4 am 20. Oktober 1979 ist zudem bemerkenswert, weil es bislang die einzige Bundesliga-Partie ist, in der Gladbach nach einem Drei- Tore-Rückstand punktete: Aus einem 0:3 wurde binnen 13 Minuten ein 4:3, doch Kölns Dieter Müller glich noch aus.

Es ist das berühmteste Derby-Tor: Günter Netzer wechselt sich zur Verlängerung selbst ein und erzielt den 2:1-Siegtreffer im DFB-Pokalfinale 1973. Es ist zugleich das erste Derby-Tor, das die Zuschauer der ARD-Sportschau zum ?Tor des Monats? wählen. Ihm folgen noch drei Treffer, deren Schützen eine Medaille erhalten. Borussias Harald Nickel trifft im April 1981 mit einem Volleyschuss, Thomas Häßler für Köln im Oktober 1987 mit einem Freistoß und Lukas Podolski im Januar 2004 mit einem Schlenzer aus der Distanz.

Helmut Laaser war am 10. September 1950 der Erste. Borussias Stürmer schoss bei der Derby-Premiere, dem Oberliga-Spiel beim 1. FC Köln, den ersten Derby-Treffer. Sein 1:0 in der 24. Minute bewahrte Borussia indes nicht vor einer klaren Niederlage, Köln gewann auf eigenem Platz 6:2. Zweieinhalb Jahre später trug sich ein weiterer Borusse in das Derby-Geschichtsbuch ein: Spielertrainer Fritz Pliska wurde beim 0:6 in Köln am 22. Februar 1953 als erster Spieler im rheinischen Duell vom Platz gestellt. Und noch eine Premiere blieb einem Borussen bei einem Auswärtsspiel vorbehalten. Am 10. Oktober 1987 unterlief Gladbachs Thomas Herbst beim 1:4 das erste von mittlerweile sieben Derby-Eigentoren.

Es gibteinige Kicker, die sich das Unerlaubte trauten und direkt zum rheinischen Rivalen wechselten. Den Anfang machte Dr. Franz Wichelhaus, der 1952 von Köln nach Gladbach ging. Denselben Weg schlugen zu Oberliga-Zeiten noch vier weitere FCSpieler ein. Der erste Gladbacher, der sich Köln anschloss, war Uwe Rahn 1988, der bislang letzte Thomas Broich im Jahr 2006. Eine Sonderstellung nimmt Hans-Georg Dreßen ein, der ab 1989 zwischen Gladbach und Köln hin- und herwechselte.

Borussia hat die ersten sieben Duelle gegen Köln in der Oberliga verloren. Doch kaum waren die Fohlen in die Bundesliga aufgestiegen, revanchierten sie sich zwischen 1966 und 1970 mit acht Siegen gegen den FC in Folge (siehe Maßband). Eine längere Erfolgsserie hat Borussia gegen keinen Klub im Oberhaus. Damals blieb Borussia übrigens in insgesamt neun Derbys am Stück ungeschlagen.

Diese Bestmarke wird ihm wohl niemals mehr jemand wegnehmen: Hennes Weisweiler war an 41 Derbys als Trainer beteiligt. Für Köln, wo er in seiner ersten von drei Amtszeiten (1949 bis 1952) noch als Spielertrainer fungierte, kam er auf sechs Siege und vier Niederlagen in 14 Spielen. Die Borussia betreute er 27-mal, gewann dabei 16 und verlor nur sechs Partien. Sehr gute Erfolgsquoten bei mindestens vier Derbys auf der Trainerbank haben auch seine Gladbacher Nachfolger Hans Meyer (2,6 Punkte pro Spiel), Lucien Favre (2,5) und Bernd Krauss (2,4).

14 Tore und damit die meisten in einem Derby schoss ein Weltmeister: Hans Schäfer, Mitglied jener Elf, der 1954 das Wunder von Bern gelang, ist der Rekordtorschütze im rheinischen Derby. Der langjährige Kapitän der Kölner erzielte seine Treffer allesamt in der Oberliga. Ihm folgt mit Christian Müller (zwölf Tore) ein weiterer FC-Spieler jener Zeit, ehe Borussias beste Derby-Schützen in der Torjägerliste auftauchen: Jupp Heynckes (elf), Günter Netzer und Uwe Rahn (je zehn).

TEAM-STATS, INFOGRAFIKEN, EXTERNE QUELLEN

TEAM-STATISTIKEN

Infos umfassen: Alter der Spieler, Einsätze, Gespielte Minuten, Gegentore, Zu Null gespielt, Einwechselungen, Auswechselungen, Gelbe Karten, Rote Karten, Ampelkarten. 

EXTERNE QUELLEN

MOENCHENGLADBACH, DEUTSCHLAND - APRIL 07: Florian Neuhaus von Borussia Mönchengladbach feiert mit seinen Teamkollegen, nachdem er am 7. April 2019 im Borussia-Park zwischen Borussia Mönchengladbach und dem SV Werder Bremen im Borussia-Park seinen ersten Treffer erzielt hatte. (Foto von Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

AKTUELLES (INKL. SPIELE, STATS ZU TORSCHÜTZEN, FORMÜBERSICHT, HANDICAP, ÜBER/UNTER)

Lucien Favre rettet BMG am 25.05.2011 den Klassenerhalt.
Lucien Favre rettet BMG am 25.05.2011 den Klassenerhalt. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)