6:1 ! Werder schafft wieder ein Wunder von der Weser


Bremen schlägt 1. FC Köln 6:1

Es konnte nur noch eines der legendären “Wunder von der Weser” helfen, und es kam tatsächlich zustande am 34. Spieltag der Saison 2019/2020! Nach dem sensationellen und völlig verdienten 6:1-Sieg gegen harmlose Kölner darf Werder Bremen doch noch in die Relegation.

Genau 40 Jahre nach dem letzten Abstieg ist der SV Werder Bremen auf dem Relegations-Rang 16, somit noch nicht gerettet. Der Traditionsverein kann immer noch in die 2. Bundesliga absteigen. Der Gegner in der Relegation wird am Sonntag ermittelt: Tabellendritter der 2. Liga wird entweder der 1.FC Heidenheim oder der Bremer Erzrivale im Norden, der Hamburger SV.

Bremen hatte in der Saison 2019/20 bereits 12 Heimspiele verloren, zuhause nur einen Sieg und sechs Punkte insgesamt geholt. Somit war die Angst groß.

Am Samstag kam jedoch alles anders. Die Bremer schossen besonders schön herausgespielte Tore und entfernten sich zunächst vom Abgrund.

Nach 22 Minuten traf Yuya Oasko erstmals für Bremen, es war eine echte Befreiung! Die Stürmer-Kollegen Niclas Füllkrug und Milot Rashica legten noch in der ersten Hälfte nach. Rashica hatte in bester Messi-Manier Gegenspieler ausgetanzt und mit einer perfekten Einzelaktion präzise in die Maschen getroffen. Hätte er in den letzten Wochen öfter mal zeigen müssen!

Werder wie im Rausch, alles klappte, Köln zeigte kaum Gegenwehr. Am Ende hieß es 6:1 und zur Feier des Tages wurde Sturm-Legende Claudio Pizarro noch eingewechselt.

Der mit 41 Jahren aktuell älteste Bundesligaspieler könnte in der Relegation noch wichtig werden – vor allem, wenn es gegen seinen Lieblingsgegner HSV gehen sollte, gegen den er in seiner Karriere besonders häufig einnetzte.

Fußball Bundesliga, Saison 2019 / 2020
Rafael Czichos (1. FC Köln) und Niclas Füllkrug (SV Werder Bremen). Foto: imago images / Joachim Sielski / Sielski-Press / Pool

Top News 2: Fortuna Düsseldorf steigt in die 2. Bundesliga ab!

Rösler, Fortuna, Düsseldorf, Fußball-Bundesliga, Saison 2019 / 2020
Trainer Uwe Rösler, Fortuna Düsseldorf. Foto: imago images / Contrast

Wichtigste Entscheidung am 34. Spieltag: Fortuna Düsseldorf hat nach der 0:3-Klatsche bei Union Berlin den Klassenerhalt verpasst. Abstieg in die 2. Bundesliga! Denn Bremen gewann gegen Köln und zog doch noch an den Rheinländern vorbei.

Fortuna Düsseldorf hatte die deutlich bessere Ausgangsposition als der SV Werder: Zwei Punkte Vorsprung und auch die Tordifferenz war um vier Treffer besser. Bremen musste also unbedingt gewinnen und auf eine Niederlage der Fortuna hoffen. Und genauso kam es! Nach zwei Jahren in der 1. Liga muss Fortuna wieder ins Unterhaus.

Bei der Begegnung am Samstag Nachmittag agierte Düsseldorf zunächst zu vorsichtig. Ujah brachte Union nach einer Standardsituation in Führung (25.). Der abgefälschte Ball trudelte über die Torlinie.

Da Bremen schon führte, versuchte Düsseldorf nun endlich verstärkt, die Partie zu drehen. Fortuna wurde deutlich aktiver, spielte mehr nach vorn.

Doch die Tore schoss Union: Nach 55 Minuten traf Christian Gentner völlig freistehend aus 16 Metern. Fortuna rannte an, setzte alles auf eine Karte. Kurz vor Schluss war das Spiel mit dem 3:0 dann entschieden und der Abstieg besiegelt. Tränen und riesige Enttäuschung bei den Rheinländern!

Drei Gründe für den Abstieg: Düsseldorf holte in 17 Saison-Heimspielen nur 18 Punkte, schoss dabei nur 18 Tore. Zu oft verspielte man eine Führung, kassierte oft kurz vor Schluss noch Gegentore. Zu wenig Dreier: Seitdem Uwe Rösler Trainer in Düsseldorf ist, gingen 9 von 15 Spielen Remis aus.

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Top News 3: Gladbach erreicht nach 2:1-Erfolg die Champions League!

“Endspiele” gab es auch im Kampf um die begehrten Champions League Plätze. Meister FC Bayern, RB Leipzig und Dortmund waren bereits sicher für die Champions League qualifiziert. Die große Frage war: Wer holt sich den vierten CL-Platz?

Gladbach brauchte gegen Hertha BSC nur noch einen Punkt, um Rang 4 zu sichern und gewann mit 2:1. Jonas Hofmann traf schon nach fünf Minuten, nach hervorragender Vorarbeit von Breel Embolo. Dieser erzielte das 2:0 selbst (78.). Es war überfällig und der Sieg völlig verdient.

Leverkusen gewann 1:0 gegen Lieblingsgegner Mainz (nun 5 Siege in Folge), spielt somit “nur” in der Europa League. Der Erfolg kam zu spät, denn Leverkusen schwächelte in den Wochen zuvor, holte in 6 Spielen nur 7 Punkte.

Weitere Europa-Entscheidungen am 34. Spieltag: Die TSG Hoffenheim gewann bei Borussia Dortmund 4:0 und ist sicher in der Europa League. Platz 6! Andrej Kramaric traf gleich viermal beim BVB, der eine indiskutable Leistung zeigte.

Der VfL Wolfsburg (Platz 7) spielt die Europa League Qualifikation. Die Wölfe verloren am Samstag 0:4 gegen den FC Bayern München, der die Meisterschale überreicht bekam.

Robert Lewandowski traf wieder gegen seinen Lieblingsgegner, hat damit 34 Saisontore erzielt! Bayern kommt insgesamt auf sensationelle 100 Tore, verpasst somit nur knapp den vereinseigenen Bundesliga-Rekord aus der Saison 1971 / 1972 (101 Tore). Gerd Müller traf in der Spielzeit 40 Mal. Er ist der einzige Spieler, der die 40-Tore-Marke in einer Saison knackte.

Sein Namensvetter Thomas Müller ist seit Samstag allerdings bester Torvorlagengeber (21 Mal in dieser Saison) der Liga-Geschichte.

Timo Werner traf zum 17. Mal in dieser Saison auswärts, Bundesliga-Rekord von Jupp Heynckes aus dem Jahr 1973/1974 eingestellt! Bei Werners letztem Spiel für RB Leipzig gab einen 2:1-Erfolg beim FC Augsburg.

Die anderen Spiele am 34. Spieltag hatten keinen entscheidenden Charakter mehr. Hier ging es um die Endplatzierung. Alle Ergebnisse auf einen Blick:

Borussia Dortmund – TSG Hoffenheim 0:4

Bayer 04 Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 1:0

Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC 2:1

VfL Wolfsburg – Bayern München 0:4

Eintracht Frankfurt – SC Paderborn 07 3:2

Werder Bremen – 1. FC Köln 6:1

SC Freiburg – FC Schalke 04 4:0

FC Augsburg – RB Leipzig 1:2

1. FC Union Berlin – Fortuna Düsseldorf 3:0

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