Bundesliga: BVB bleibt König der Schluss-Viertelstunde!


Borussia Dortmund drehte die Partie beim 1. FC Köln am 23. August 2019 mit 3 Toren ab der 70. Minute
Borussia Dortmund drehte die Partie beim 1. FC Köln am 23. August 2019 mit 3 Toren ab der 70. Minute. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Es sieht am Freitagabend im RheinEnergie-Stadion zu Köln lange so aus, als würde der selbst ernannte Titelfavorit und Vizemeister Borussia Dortmund im 2. Spiel die erste Niederlage kassieren.

Tore von Jadon Sancho (70.), Achraf Hakimi (86.) und Paco Alcácer (90. + 4) drehen das 0:1 aus Dortmunder Sicht durch Dominick Drexler (29.) spät, aber klar noch um.

Damit haben die Dortmunder die Stärke bewiesen, die sie schon im letzten Jahr ausgezeichnet hat. Sie sind in der Schlussviertelstunde immer in Tor-Laune und können noch zusetzen.

Die Statistik ist in jedem Fall Saison übergreifend beeindruckend.

Achraf Hakimi drehte die Partie beim 1. FC Köln mit seinem Kopfballtor zum 2:1 zugunsten von Borussia Dortmund.
Achraf Hakimi drehte die Partie beim 1. FC Köln mit seinem Kopfballtor zum 2:1 zugunsten von Borussia Dortmund. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

2018/2019: Kein Top-Team erzielte mehr Late-Goals als der BVB!

Drin das Ding, wieder Tabellenführer! Borussia Dortmund bejubelt den 1:0-Freistoßstreffer von Paco Alcácer (nicht im Bild) gegen den VfL Wolfsburg. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Borussia Dortmund – Der ,,König” der Schlussviertelstunde!

In der vergangenen Saison trafen Paco Alcácer und Co. ab der 75. Minute 15-mal und 10-mal in der Nachspielzeit – das ist der beste Wert unter den Top-5-Teams der letzten Saison!

Zum Vergleich: Der FC Bayern, der die Dortmunder im Titel-Endspurt ab dem 28. Spieltag noch abfängt, kommt nur auf 18 Late Goals, zwischen der 76. Minute und der Crunch-Time.

Borussia Mönchengladbach, am Ende auf Rang 5 in der Europa League, erzielt ab der 75. Minute und bis Abpfiff 16 Tore, Bayer Leverkusen nur 10. Keine Flügel wachsen RB Leipzig in der Schluss-Viertelstunde. Die ,,Roten Bullen” treffen 2018/2019 nur 9-mal ab der 75. Minute.

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Paco Alcacér ist und bleibt beim BVB der Mann der späten Tore

Paco Alcacer und Borussia Dortmund stürmten mit einem 5:1 gegen den FC Augsburg wie im Vorjahr zum Saisonstart an die Tabellenspitze.
Paco Alcacer und Borussia Dortmund stürmten mit einem 5:1 gegen den FC Augsburg wie im Vorjahr zum Saisonstart an die Tabellenspitze. (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Der Blick auf die Ligalive-Infografik zeigt: Kein Spieler trifft 2018/2019 im ,,Last Gasp”, im buchstäblich letzten Atemzug, häufiger als BVB-Stürmer Paco Alcácer.

Der Spanier trifft 8-mal nach der 85. Minute (!) und damit doppelt so häufig wie Bayern-Tormaschine Robert Lewandowski (30 / 4 Treffer). In Köln hat Alcácer dieser überragenden Statistik einen weiteren Treffer hinzugefügt.

Gemeinsam mit Hakimi, den BVB-Coach Lucien Favre (61) in Köln in der 62. Minute für den schwachen Nico Schulz (BILD-Note: 5) bringt, steht Alcacér auch in diesem Jahr direkt wieder vorn in der Liste der späten Vollstrecker.

,,Man hat gesehen, dass es wichtig ist, dass man hinten raus gute Kräfte auf der Bank hat”, sagt Nationalspieler und BVB-Neuzugang Julian Brandt am Freitag nach dem Spiel in Köln bei DAZN, ,,und die haben wir definitiv.” Kein Zweifel.

Ligalive-Infografik: Die Last-Gasp-Goals in der Fußball-Bundesliga 2018/2019

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Ligalive-Infografik: Tore Borussia Dortmund ab der 85. Minute, Bundesliga 2019/2020

Ligalive TV: BVB-Coach Lucien Favre nach dem Spiel in Köln

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