Bundesliga: Hertha BSC erhält Absage von Wunschtrainer Niko Kovac


Niko Kovac und Martin Schmidt (r.) nach dem packenden 2:2 zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München am 19. Oktober 2019.
Niko Kovac und Martin Schmidt (r.) nach dem packenden 2:2 zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München am 19. Oktober 2019. Foto: Imago Images

Das ,,spannendste Projekt im europäischen Fußball”, wie Hertha BSC von Aufsichtsrat Jürgen Klinsmann (55) genannt wird, erhält vorerst keine Unterstützung vom Ex-Profi Niko Kovac.

Der 48-jährige Berliner, am 3. November 2019 beim FC Bayern München nach einem 1:5 bei Eintracht Frankfurt entlassen, wird nicht neuer Coach beim 15. in der Tabelle.

Damit bricht den Berlinern ihr ,,Wunschtrainer” Niko Kovac, der zwischen 1991 und 1996 sowie von 2003 bis 2003 für Hertha BSC gespielt hat, weg.

Auch die Fans haben Niko Kovac gesehen. Der frühere Coach von Eintracht Frankfurt steht jedoch ,,kurzfristig nicht als Chefcoach der Berliner zur Verfügung”

Kovac möchte nach eigener Aussage ,,in dieser Saison kein Traineramt mehr übernehmen”, sodass der 83-fache kroatische Nationalspieler wohl auch keine Option für Borussia Dortmund ist, das die Auswärtspartie bei Hertha BSC am Sonntag zum ,,Schicksalsspiel” für Trainer Lucien Favre (62) ausgerufen hat.

Kovac Hertha BSC
Die Neuzugänge von Hertha BSC im Juli 2003: Von links Trainer Huub (Huub) Stevens, Niko (Niko) Kovac, Fredi (Fredi) Bobic und ,,König Artur" Wichniarek. Foto: Imago Images / Copyright: Olaf Wagner

Niko Kovac wird kein ,,Projektmanager" bei Hertha BSC!

Trainer Niko Kovac gewann mit Eintracht Frankfurt in seiner Heimatstadt Berlin den DFB-Pokal und wechselte dann zum FC Bayern München. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Damit ist es bei Hertha wie an vielen anderen Stellen in Berlin: Es ist ein Projekt da, aber kein Manager. Oder eben umgekehrt.

Das Portal Kicker.de hat am Dienstag über eine Kovac-Rückkehr zu seinem ersten Profi-Klub – der Mittelfeldspieler stand später auch bei Bayer Leverkusen, dem HSV, Bayern München und RB Salzburg unter Vertrag, spekuliert.

Angesichts der kräfte- und nervenzehrenden finalen Phase beim Rekordmeister will der 48-Jährige vorerst Abstand gewinnen, heißt es dort.

Der aktuelle Coach Ante Covic (44) ist zwar (noch) im Amt, gilt aber in Berlin nur noch als ,,Trainer auf Bewährung”, spätestens nach dem 0:4 am Sonntag in Augsburg (Ligalive.net berichtete), der 4. Niederlage in Serie.

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Hertha BSC: Jürgen Klinsmann als Interimslösung?

Hertha BSC Jürgen Klinsmann
Der Star sitzt (nicht mehr) auf der Tribüne: Hertha-Aufsichtsrat Jürgen Klinsmann (l.) mit Investor Lars Windhorst beim 2:4 gegen RB Leipzig am 9. November 2019. Foto: Imago Images / Engler

Ob der Profitrainer-Novize Covic, wie Kovac ebenfalls ein ehemaliger Spieler von Hertha BSC trotz des Absturzes auf Tabellenplatz 15 doch noch am Samstag gegen Borussia Dortmund auf der Trainerbank sitzen wird, ist noch offen.

Der Hauptstadt-KLub hat am Dienstag zur turnusmäßigen Pressekonferenz am Donnerstag mit Blick auf das Spiel eingeladen. Wer dabei mit den Medienvertretern sprechen wird, wird nicht genannt.

Das bietet zusätzlichen Raum für Spekulationen, etwa ein interimsmäßiges Engagement von Jürgen Klinsmann als Coach. Der frühere Bundestrainer fungiert in der Hauptstadt als Aufsichtsrat und als wichtigster Ansprechpartner des Hertha-Investors Lars Windhors (42), der dem Verein mit 250 Mio. Euro an frischem Geld endlich in die Erfolgsspur helfen will.

Wie der Kicker unter Berufung auf das Umfeld von Klinsmann berichtete, sei eine Kurzzeit-Bundesligarückkehr ,,nicht komplett ausgeschlossen”. Als Bevollmächtigter der Tennor Holding von Geldgeber Lars Windhorst wird der frühere Nationalspieler  im aktuellen Notfall einspringen und dem Verein den notwendigen Zeitgewinn für die Suche nach einer langfristigen Lösung ermöglichen. Damit hätte das Projekt wieder einen Manager! Als Kandidaten auf die Covic-Nachfolge geistern weiterhin die Namen Bruno Labbadia und Roger Schmidt durch Berlin.

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