Bundesliga zum Start: Diese Rekorde fielen, diese wackeln


Robert Lewandowski vom FC Bayern (r.) begibt sich mit 2 Toren zum Start gegen Hertha BSC direkt auf die Spuren von Rekord-Torjäger Gerd Müller.
MUNICH, GERMANY - AUGUST 16: Robert Lewandowski of Bayern Muenchen gestures during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and Hertha BSC at Allianz Arena on August 16, 2019 in Munich, Germany. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Die Bundesliga ist wieder da – und die Bayern-Jäger von Borussia Dortmund setzen sich wie im Vorjahr (4:1 gegen RB Leipzig) mit 5:1 (1:1) gegen den FC Augsburg direkt wieder an die Tabellenspitze.

Der erste Spieltag – er bietet eine Reihe von Rekorden und in der neuen Saison können einige Bestmarken noch fallen-

Tabellenführer am ersten Spieltag – das ist durchaus ein gutes Omen für den BVB! Denn 11-mal seit 1963/64 holt der Tabellenführer am ersten Spieltag am Ende auch den Meistertitel – und nur dieser kann die Zielsetzung für die ambitionierten Dortmunder sein. Aber: Dortmund hat in einer Meistersaison nur ein Mal auch direkt am ersten Spieltag vorn gestanden – und das war in der Saison 1994/95, als die Dortmunder nach 32 Jahren die Meisterschale ins Revier zurückholen. Damals ist es ein 4:0 über 1860 München, das die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld an die Spitze führt.

Der FC Schalke 04 hat mit dem 0:0 bei Borussia Mönchengladbach am Samstagabend die 22. Niederlage in einem Saison-Auftaktspiel vermieden. Wären die ,,Knappen” als Verlierer vom Platz gegangen, hätten sie mit dem Erzrivalen Borussia Dortmund gleichgezogen. Kein Team hat mehr Auftaktniederlagen kassiert als der BVB!

Paco Alcacer und Borussia Dortmund stürmten mit einem 5:1 gegen den FC Augsburg wie im Vorjahr zum Saisonstart an die Tabellenspitze.
Paco Alcacer und Borussia Dortmund stürmten mit einem 5:1 gegen den FC Augsburg wie im Vorjahr zum Saisonstart an die Tabellenspitze. (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Bundesliga: So viele Trainer-Rookies wie noch nie!

Oliver Glasner (m.) feierte mit dem VfL Wolfsburg zum Einstand einen 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln.
Oliver Glasner (m.) feierte mit dem VfL Wolfsburg zum Einstand einen 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Am 2. Spieltag der Saison 1995/96 sorgt der 1. FC Köln – zum Start dieses Mal mit 1:2 beim VfL Wolfsburg unterlegen – für die früheste Trainerentlassung aller Zeiten.

Morten Olsen muss nach einem 0:1 zum Start gegen den FC Schalke 04 und einem 1:1 beim rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf seinen Platz räumen. Am kommenden Freitag geht es für den neuen FC-Trainer Achim Beierlorzer (51) wieder gegen den BVB…

Aber Spaß beiseite: So schnell schießen die Kölner nicht! Dafür steht ein anderer Trainer nach dem ersten Spieltag und nach dem Pokal-Aus beim Regionalligisten SC Verl (1:2) gehörig unter Druck: Martin Schmidt (52) vom FC Augsburg. Der Schweizer ist in der Puppenkiste der Liga Saison- und Wettbewerb übergreifend seit 6 Spielen und seit dem legendären 6:0 am 20. April 2019 gegen den VfB Stuttgart ohne Sieg – und nun geht es gegen ,,Die Eisernen” von Union Berlin… knifflig!

Apropos Trainer! Sieht man mal von der Premieren-Saison 1963/64 ab, so sind noch nie so viele neue Trainer an den Start gegangen wie am 1. Spieltag der neuen Saison! 8 neue Übungsleiter versuchen sich ab sofort im ,,Oberhaus”. Gewinnen kann aber nur der Österreicher Oliver Glasner mit dem VfL Wolfsburg. Die höchste Niederlage unter den Novizen kassiert der Schweizer Urs Fischer mit Union Berlin – 0:4 gegen RB Leipzig!

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Erster Spieltag: Hamburg verliert die letzten Rekorde...

Kein Trainer flog früher als Morten Olsen vom 1. FC Köln, 1995. (Photo by Andreas Rentz/Bongarts/Getty Images)

Der ehemalige ,,Bundesliga-Dino” Hamburger SV steht in der 2. Liga zwar auf Rang eins, in der deutschen Fußball-Eliteliga gilt jedoch mit dem ersten Anpfiff: ,,Hamburg ist abgelöst”.

Dies gleich in zweierlei Hinsicht. Die Hamburger verloren ihren Rekord als das Team mit den meisten Bundesliga-Spielzeiten mit Saisonstart an den nordischen Erzrivalen Werder Bremen. Die Hanseaten spielen ihr 56. Jahr in der Bundesliga und sind damit neuer Rekordhalter.

Abgelöst wird Hamburg am Sonntagabend mit dem Eingreifen des 56. Bundesligisten seit 1963, Union Berlin. Erstmals seit 2010/2011 mit dem HSV und dem FC St. Pauli stellt mit der Bundes-Hauptstadt Berlin wieder eine deutsche Metropole 2 Erstligisten.

Eine andere Serie hält am Freitagabend beim 2:2 zwischen dem FC Bayern und Hertha BSC. Noch nie seit der offiziellen Einführung 2002 hat ein amtierender Meister sein Eröffnungsspiel verloren. Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski (30) trifft 2-mal für den Rekordmeister und rückt mit nunmehr 9 Treffern in Auftaktspielen bis auf ein Tor an den ,,Bomber der Nation”, Gerd Müller, heran. Der legendäre Bayern-Stürmer hat insgesamt 10-mal am ersten Spieltag getroffen. Weiter die souveräne Nummer 1 bleibt Klaus Fischer, der für den FC Schalke (10), Bochum (2) und den 1. FC Köln (1 Tor) insgesamt 13-mal zum Saisonstart einnetzt. ,,Lewy” kann, so er seine Torjägerkrone verteidigt, in dieser Saison aber in einer anderen Rubrik mit Gerd Müller gleichziehen: Der Weltmeister von 1974 (365 Bundesliga-Tore) ist der einzige Bundesliga-Spieler, der 3-mal in Folge bester Torschütze geworden ist.

Ligalive-Infografik: Tore von Robert Lewandowski, FC Bayern München, 2019/2020

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Ligalive-Infografik: Action Zones im Spiel Borussia Dortmund - FC Augsburg (5:1), Bundesliga 2019/2020

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