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Trainerentlassung? Nein! Gladbach spielte nicht gegen Rose

Trainerentlassung bei Gladbach im Falle einer Pleite auf Schalke? Nein! Die Borussia spielte zu keinem Zeitpunkt gegen Marco Rose.

Gladbach Trainerentlassung Rose

Borussia Mönchengladbach hat den freien Fall gestoppt. Mit dem 3:0 (1:0) auf Schalke dürfte die Frage nach der Trainerentlassung von 2 (44) in Gladbach vom Tisch sein. Vorläufig zumindest.

Der Druck war hoch bei Borussia Mönchengladbach. Die Trainerentlassung von Marco Rosse (44) wurde vor dem Spiel auf Schalke 04 (3:0) offen diskutiert. Diese Frage sollte sich nach dem Ende der Negativ-Serie von 9 Pflichtspielen in Folge ohne Sieg nicht mehr stellen.

Gladbach vermied mit dem 3:0 gegen den dem Abstieg entgegen taumelnden FC Schalke 04 (11. Liga-Spiel in Folge ohne Sieg), die Rekord-Negativserie. 8 Pleiten in Serie stammen aus der Saison 1989/90 mit Trainer Wolf Werner. Rose bleibt jedoch die Egalisierung der zweitlängsten Niederlagen-Serie der Klubhistorie. Diese hält er gemeinsam mit einem gewissen Jupp Heynckes (75 / ,,Daum hat die Bundesliga PR-mäßig angeheizt”), 1981/82.

Eine Trainerentlassung von Marco Rose, nach dessen Abschied-Verkündung zum BVB Gladbach kein Spiel mehr gewonnen hatte, wäre bei einem Misserfolg Thema geblieben. Gladbach-Macher Max Eberl hatte sich unter der Woche vehement gegen eine Trainerentlassung von Rose gewehrt. ,,Ich wüsste nicht, was dazu führen könnte, dass er nicht bis zum 30.06. unser Trainer ist.” Das sagte Eberl im ZDF-Sportstudio.

Bundesliga-Manager-Legende Heribert Bruchhagen glaubte nicht an eine Trainerentlassung von Rose in Gladbach. Auch, dass das Team gegen den Coach spielen würde, verwies der ehemalige Frankfurt-Manager ins Reich der Fabel. ,,Stindl verschießt doch keinen Elfmeter, weil der Trainer zum BVB wechselt.” So Bruchhagen in einer Kicker-Kolumne (Donnerstag). ,,Das ist doch Blödsinn! Und glaubt ernsthaft jemand, dass ein Spieler wie Plea seine Form verliert, weil der Trainer nach Dortmund wechseln wird?”

Eines aber bemängelte Bruchhagen in seiner Kolumne. ,,Der Fortgang von Rose ist meines Erachtens zu früh veröffentlicht worden.” Bruchhagen sicher: ,,Das hat natürlich eine lebhafte und zum Teil aggressive Diskussion ausgelöst.” Es gab wüste Fan-Plakate und Beschimpfungen von Marco Rose. Oft weit unter der Gürtellinie.

Umso erleichterter war Marco Rose am Samstagabend. ,,Die Jungs waren von Anfang an sehr fokussiert und konsequent.” So Marco Rose in der Pressekonferenz nach dem Spiel in Gelsenkirchen.


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