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Zlatan Ibrahimovic BVB

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Ein Transfer-Gerücht hält sich: Zlatan Ibrahimovic zum BVB?

Die zlatanischen Verse zum Abschied aus Amerika sind schon veröffentlicht, jetzt rückt plötzlich ein Transfer zum BVB in den Fokus, der schon 2014 durch die Medien geisterte. Was ist dran?

Borussia Dortmund ist auf Stürmersuche – Das hat die ,,Elefantenrunde” am vergangenen Freitag als Ergebnis gebracht. 

Die Zeitung Westfälischer Anzeiger hat den Faden am Dienstag ein wenig weiter gesponnen – und den wohl prominentesten Kandidaten genannt, der als ,,Soforthilfe” für den BVB bzw. als Backup für Paco Alcacér im Winter infrage kommen könnte.

Es ist ,,Ein Gedankenspiel zu den News und Gerüchten rund um Ibrahimovic und Borussia Dortmund”, wie das Blatt schreibt.

Dass der am 3. Oktober 38 Jahre alt gewordene Schwede zum Vizemeister in die Bundesliga wechselt, ist unwahrscheinlich. Mit Ibrahimovics Berater Mino Raiola haben die Dortmunder Verantwortlichen im Sommer 2016, beim Tauziehen um Henrikh Mkhitaryan (jetzt vom FC Arsenal an AS Rom verliehen) und dessen Wechsel zu Manchester United alles andere als gute Erfahrungen gemacht.Fakt ist: Zlatan Ibrahimovic wird Los Angeles Galaxy und die nordamerikanische Major League Soccer (MLS) verlassen und wäre ablösefrei zu haben.

Dass der Schwede auch im biblischen Stürmeralter von 38 Jahren noch liefert, zeigen seine Werte aus der MLS-Saison 2019: In 29 Spielen kommt ,,Ibra” auf 37 Tor-Beteiligungen (30 Treffer). Insgesamt hat er seit 2018 in 58 Pflichtspielen für das Team aus Los Angeles 53-mal getroffen. Das sind mehr Treffer als auf seiner ersten Auslandsstation, Ajax Amsterdam (2001 bis 2004).

Wenn also im BVB-Stürmer-Roulette Namen genannt werden, sollte man den Erfinder des zlatanischen Fußballs nie außen vor lassen. Ebenfalls in der Verlosung: Weltmeister Olivier Giroud (33) vom FC Chelsea und Mario Mandzukic (33), der bei Juventus Turin vor dem Absprung steht.

Dass er nicht in Amerika bleiben will, hat Ibrahimovic längst mit Zlatan abgesprochen. Unlängst hat der schwedische Superstar in der ihm eigenen Art verkündet, dass er seinen zum 1. Januar 2020 auslaufenden Vertrag wohl nicht verlängern will.Im zlatanischen Versmaß klingt das Ganze dan so.

,,Ich kam, ich sah, ich eroberte. Danke L.A. Galaxy, durch euch habe ich mich wieder lebendig gefühlt. An die Galaxy-Fans – ihr wolltet Zlatan, ich habe euch Zlatan gegeben. Gern geschehen. Die Story wird fortgesetzt … Jetzt guckt euch weiter Baseball an”, schreibt er in seinen verschiedene Social-Media-Kanälen.

Der AC Mailand soll bereits Interesse an einer Rückkehr von Ibrahimovic gezeigt haben. Bei Milan hat Ibrahimovic von 2010 bis 2012 gewirkt, nachdem er sich beim FC Barcelona mit Coach Pep Guardiola überworfen hat. Gehen wir also rein nach dem zlatanischen Koordinaten-System, so müsste nach der niederländischen Eredivisie, der italienischen Serie A, Spaniens Primera Division, der französischen Ligue 1, Englands Premier League und Amerikas MLS nun wohl auch dringend die Bundesliga zlatanisiert werden.

Das Ibrahimovic-Gerücht in Dortmund ist zwar nicht neu, aber es ist plötzlich wieder heiß.  2014 soll es ein scherzhaftes Geplänkel zwischen dem damaligen Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, und Zlatan Ibrahimovic gegeben haben. Der schwedische Stürmerstar soll damals angeboten haben, umsonst und ohne Gehalt bei Borussia Dortmund zu spielen – weil ihm der Spielstil von Klopp so gefallen haben soll. Ob Ibrahimovic aber auch vom Safety-first-Stil des Schweizer Trainer-Hirnlis Lucien Favre (62) angetan ist, ist noch nicht heraus… Ebenfalls gegen eine Verpflichtung sprechen Ibrahimovics Gehaltsvorstellungen, die der BVB wohl nicht erfüllen wird. Aber: Träumen darf man ja, erst recht, wenn Zlatan Ibrahimovic im Spiel ist…


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