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Joelinton: Rekord-Transfer auf dem Dorf?

War das 2:4 in Mainz am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 der letzte Einsatz von Joelinton für 1899 Hoffenheim?

Champions-League- und Copa-América-Sieger Roberto Fimino (27) ist der teuerste Abgang in der Vereinsgeschichte von 1899 Hoffenheim. Der Brasilianer wechselt 2015 für 41 Mio. Euro zum FC Liverpool.

Die Rekordmarke, die ,,Bobby” Firmino für die Kraichgauer einst gesetzt hat, könnte in diesem Sommer fallen.

Wie das Kicker-Sportmagazin am Donnerstag berichtet, buhlt Premier-League-Klub Wolverhampton Wanderers um den brasilianischen Stürmer Joelinton (22) von 1899 Hoffenheim. Bereits im Winter hat die TSG, die den internationalen Wettbewerb am letzten Spieltag beim 2:4 in Mainz verpasst hat, eine 50-Millionen-Offerte aus England von Newcastle United abgelehnt.

Geht auch Joelinton, würde Hoffenheim nach den Abgängen von Nico Schulz (zu Borussia Dortmund), Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen) und möglicherweise auch Andrej Kramaric einen großen Substanzverlust hinnehmen müssen.Wie der Kicker berichtet, bieten die ,,Wolves” 100 Mio. Euro für Joelinton, der bei den Kraichgauern noch einen Vertrag bis 30. Juni 2022 hat.

Die letzte Vertragsverlängerung bei dem Angreifer datiert erst vom 21. November 2018. Laut Transfermarkt.de  kommt der bullige Stürmer auf einen Marktwert von 35 Mio. Euro.

Joelinton erzielt in der Bundesliga-Saison 2018/2019 in 28 Bundesliga-Spielen 7 Tore für ,,Hoffe” und trifft auch ein Mal in der ersten Champions-League-Kampagne des Dorfklubs.

Die Wolverhampton Wanderers sind auf der Suche nach Verstärkungen in der Offensive.

Zuletzt blitzte der von einem chinesischen Investor mäzenierte Premier-League-Klub offenbar bei Stürmerstar Diego Costa von Atlético Madrid ab.

Mit Raúl Jiménez (28) von Benfica Lissabon haben die ,,Wolves” bereits für 38 Mio. Euro einen hochkarätigen Stürmer verpflichtet. Der Mexikaner hat bis 30. Juni auf Leihbasis im Molineux gespielt. Beim Bundesligisten aus dem beschaulichen Kraichgau weiß man, was ein solches Angebot bedeutet.

Hoffenheim Sportchef Alexander Rosen meinte im Frühjahr 2019, dass sich Hoffenheim „in der Nahrungskette“ ein Stück weit nach oben gearbeitet habe. „Aber ich weiß schon, dass wir nicht das Ende dieser Kette sind. Es gibt größere und reizvollere Klubs mit mehr Geld.“

Die TSG 1899 Hoffenheim hat durch die Verkäufe von Nico Schulz zum BVB und Kerem Demirbay zu Bayer 04 bereits mehr als 55 Mio. Euro eingenommen. Einziger namhafter Zugang ist jedoch bislang nur Ihlas Bebou (25), der für 8,5 Mio. Euro von Absteiger Hannover 96 kommt.


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