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Holt der BVB Frankreich-Juwel Marcus Thuram?

Sein Vater Lilian Thuram (47) ist eine lebende Legende des französischen Fußballs.

Weltmeister 1998, Europameister 2000, Confed-Cup-Sieger 2003 und 142 Länderspiele für die ,,Equipe tricolore”, das alles hat Thuram senior auf der Visitenkarte.

Nun drängt sein Sohn Marcus Thuram in den europäischen Spitzenfußball. Der 21-jährige Linksaußen von EA Guingamp steht angeblich auf der Wunschliste von Borussia Dortmund.

Der BVB sucht für die neue Saison dringend einen variablen Außenstürmer. Insofern würde Thuram in das Anforderungsprofil des gestrengen Monsieur Favre (61) passen.Marcus Thuram kann in der Spitze auf allen Positionen eingesetzt werden. Der 1,92 m-Mann wäre auch eine Lösung für den BVB, wenn es gegen tief stehende Gegner nur mit der Brechstange oder über Standards geht.

Zuletzt hat Dortmund so den mit der Mannschaftsbus-Taktik agierenden VfB Stuttgart (3:1) spät geknackt.

Thuram würde sich mit derzeit 8 Tor-Beteiligungen (7 Treffer) in der Ligue 1 in jedem Fall für den Revierklub empfehlen. Der im italienischen Parma, von 1996 bis 2001 erste Auslandsstation seines berühmten Vaters Lilian, geborene Stürmer kämpft mit EA Guingamp aktuell gegen den Abstieg aus der Ligue 1.

Bei 7 Zählern Rückstand auf Amiens ist für die Mannschaft aus der 7.000-Einwohner-Gemeinde in der Bretagne nur noch der Relegationsplatz drin.Auf sein Länderspiel-Debüt für Frankreich wartet der ehemalige Teamkollege von Weltmeister Kylian Mbappé noch.

Marcus Thuram hat seit 2014 alle französischen Nachwuchs-Nationalteams durchlaufen. Sein Vertrag in Guingamp läuft noch bis zum 30. Juni 2020.

Steigen ,,Die Bauern”, wie das Team ein wenig uncharmant in Frankreich genannt wird, am Saisonende ab, könnte der Sohn des Weltmeisters bei einem Marktwert von 9 Mio. € ein Schnäppchen werden.

Wie das Portal Ruhr24.de am Dienstag berichtet, hat der BVB Interesse an dem Frankreich-Juwel. ,,Nach Informationen von le10sport.com habe der BVB vor allen Dingen aufgrund des vergleichsweise niedrigen Marktwertes ein Auge auf Thuram geworfen”, heißt es dort. Aus der Ligue 1 holte man 2016 von Stade Rennes auch Ousmane Dembélé, der dann für 117 Mio. € zum FC Barcelona transferiert wurde. Dazu kommen weitere Ligue-1-Transfers wie 2013 Pierre-Emerick Aubameyang (AS St. Etienne) und 2016 Raphael Guerreiro, der vom FC Lorient nach Dortmund kam.

 


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