Transfers: So kämpft Eintracht Frankfurt um Stürmerstar Luka Jovic

Eintracht Frankfurt hat den Wettlauf um die geplante Fest-Verpflichtung von Stürmer Luka Jovic (21) noch längst nicht aufgegeben. SGE-Sportvorstand Fredi Bobic (47) gibt sich in einem Interview kämpferisch.

Bobic stellt gegenüber dem Sender Sky klar, dass es „bislang keine einzige Anfrage“ für den Top-Torjäger der Bundesliga (14 Saisontreffer) gibt.

Deutsche und englische Medien haben in den vergangenen Wochen immer wieder den FC Barcelona, Real Madrid und den FC Chelsea ins Spiel gebracht, wenn es um eine Verpflichtung des von Benfica Lissabon lediglich an Frankfurt ausgeliehenen Serben geht.

„Das ist Fakt und auch Realität“, sagt Bobic. Gleichzeitig unterstreicht der Europameister von 1996, dass Eintracht Frankfurt alles tun wird, um Jovic zu halten.

Ein Kniefall für die Fans: Luka Jovic von Eintracht Frankfurt im Rekordspiel gegen Düsseldorf. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Die Kaufoption ist Frankfurts Ass im Ärmel

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat eine klare Meinung zum Verbleib von Luka Jovic. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Viele Frankfurter Fans befürchten, dass Jovic die „Adler“ verlässt, so der Verein sich nicht erneut für das internationale Geschäft qualifizieren sollte.

Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter (48) hat in der Bundesliga, aber auch in der Europa-League-Zwischenrunde alle Optionen.

Das gilt wohl auch im Fall Jovic. Die Eintracht-Verantwortlichen Bruno Hübner und Fredi Bobic, die den Kader im letzten Sommer nach den hochkarätigen Abgängen von Kevin-Prince Boateng (US Sassuolo / jetzt FC Barcelona), Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen), Omar Mascarell (FC Schalke 04) und Marius Wolf (BVB) erfolgreich umbauten, haben einen Trumpf im Ärmel.

Es ist die Kaufoption, die man sich bei Jovis Verpflichtung im Sommer 2017 von Benita Lissabon hat zusichern lassen.

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Bobic „wundert sich über die Diskussion“

Was für ein sehenswerter Treffer! Mit diesem Sprung gelingt Frankfurts Luka Jovic (m.) das 1:1 gegen Borussia Dortmund. Es ist der 14. Saisontreffer des Serben. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Diese Kaufoption liegt dem Vernehmen nach bei nicht mehr als 7 Mio. Euro. Damit wird Jovic, dessen Marktwert u. a. das Portal Transfermarkt.de auf 40 Mio. Euro beziffert, zum Schnapper.

„Eins ist klar“, sagt Bobic, „wir ziehen diese Option und geben alles, damit er bei uns bleibt.“

Jovic, als hochtalentierter Jungstürmer im serbischen Fußball gehandelt, ist schon seit Sommer 2016 als Leihspieler unterwegs. Benita hat ihn zunächst zum Eintracht-Gruppengegner in der Europa League, Apollo Limassol, verliehen. Im Sommer 2017 wechselt der Stürmer, der allein im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (7:1) 3 Rekordmarken gebrochen hat, dann an den Main. Pikante Note: Im EL-Rückspiel (3:2) schießt Jovic die Eintracht gegen seinen Ex-Klub aus Zypern mit einem Treffer bereits am 4. Gruppenspieltag in die nächste Runde…

Zuletzt hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung spekuliert, dass Jovic „sich mit dem FC Barcelona einig“ sei. Zum Unverständnis der Frankfurter. „Die ganze Diskussion jetzt im Februar verwundert mich etwas“, so der Bobic, „ich bin aber nicht wütend, ich kenne das Geschäft und muss schon schmunzeln drüber, weil ich da mittendrin bin und ich müsste eigentlich wissen, wenn irgendwas vorliegen würde.“

Ligalive Infografik: Player Profile: Luka Jovic, Eintracht Frankfurt, Bundesliga-Saison 2018/2019

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