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Transfers: Frankfurts ,,Büffelherde” stürmt nach Madrid – Ante Rebic vor Atlético-Deal

Ante Rebic nach dem WM-Finale 2018 mit Kroatien gegen Frankreich in Moskau. Ist der Frankfurter wirklich ein One-Hit-Wonder?

Am Samstagabend feiert Eintracht Frankfurt mit mehr als 22.000 Fans und einer großen Gala bei sengender Hitze in der Commerzbank Arena sein 120-jähriges Jubiläum.

Ein Mann und sein Kultspruch dürfen dabei im Einspieler auf der musikalischen Zeitreise durch die Geschichte der SGE nicht fehlen. Es ist Ante Rebic (25) mit seinem ,,Bruder, schlag die Ball lang” vor dem legendären DFB-Pokalfinale 2018 gegen den FC Bayern München (3:1). Der Kroate wird mit 2 Toren zum Matchwinner für die Hessen, die damit eine 30-jährige Titel-Flaute beenden.

Ins Finale schießt Frankfurt damals Luka Jovic, beim 1:0 auf Schalke. Der Serbe hat sich in diesem Sommer und nach dem formidablen Run bis ins Europa-League-Halbfinale für mehr als 60 Mio. Euro Real Madrid angeschlossen.

Die ,,Büffelherde”, wie Frankfurts Sturm-Trio mit Jovic, Sebastién Haller und Ante Rebic genannt wird, hat nicht nur Begehrlichkeiten geweckt, sondern sie wird nun gnadenlos von den Großklubs umworben.Nach Berichten von Sky und Frankreichs Fußball-Bibel L' Equipe wird Ante Rebic zu Atlético Madrid wechseln.

Der TV Sender und die französische Sport-Zeitung sprechen von einer Ablöse in Höhe von 40 Mio. Euro. Damit würde Eintracht Frankfurt, das bislang 9 Mio. Euro für den Schweizer Mittelfeldspieler Djibril Sow (22) von Young Boys Bern und 6 Mio. Euro für den zuvor nur vom HSV geliehenen Filip Kostic (26) investiert hat, zum Transfer-Krösus dieses Sommers in der Bundesliga aufsteigen.

Ein höheres Transfervolumen hat der Traditionsklub aus Hessen noch nie umgesetzt.

Rebic würde bei Atlético gemeinsam mit dem von Frankfurts Europa-League-Gegner Benfica Lissabon für 120 Mio. Euro vor dem Absprung stehenden portugiesischen Supertalent Joao Felix (19) den abwanderungswilligen Weltmeister Antoine Griezmann (28) ersetzen.

 

Antoine Griezmann scheint verschiedenen Medienberichten zufolge nun doch zum FC Barcelona zu wechseln.

Die Katalanen hatten nach Griezmanns vorzeitiger Vertragsverlängerung im Juni 2018 und noch vor dem Gewinn des WM-Titels zunächst verärgert reagiert. ,,Die Tür für Griezmann zu Barca ist für alle Zeiten geschlossen”, heißt es damals.

Scheinbar nicht. Wie Sky und L' Equipe berichten, sollen die Verhandlungen zwischen beiden Parteien schon ,,weit fortgeschritten” sein.

BILD hatte Atlético Madrid schon vor der Wende im Fall Griezmann als Interessenten für Rebic genannt. Der kroatische Vize-Weltmeister soll sich nach der verpassten Champions-League-Teilnahme ,,im Team nicht mehr wohl fühlen”, heißt es. Die Qualifikation für die ,,Königsklasse” hat zuvor auch Luka Jovic als Bedingung für ein längerfristiges Engagement in Frankfurt genannt. Nun scheint der 2. Spieler aus der ,,Büffelherde” schnurstracks nach Madrid zu galoppieren…


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