Transfers: Hoeneß genervt, Sané wohl nicht zum FC Bayern


Manchester City: Was macht Leroy Sané?
Manchester City: Was macht Leroy Sané? (Photo by Michael Regan/Getty Images)

Zum beabsichtigten Transfer von Nationalspieler Leroy Sané (23) von Manchester City zum FC Bayern München sickern am Wochenende erste, tendenzielle Meldungen durch.

Wie das britische Massenblatt The Sun am Sonntag berichtet, will Sané nicht zum FC Bayern wechseln, sondern seinen bis 2021 beim englischen Meister noch laufenden Kontrakt verlängern.

,,Leroy Sané hat einem Freund mitgeteilt, dass er nicht nach München gehen will“, schreibt das Boulevardblatt, ,,es wird erwartet, dass er eher in Manchester bleibt als in die Bundesliga zurückzukehren.“

Auch die Übernahme der Transferangelegenheiten des Nationalspielers, so heißt es aus England, würden die Vertragsverhandlungen in Manchester in die Länge ziehen.

Der Ex-Schalker Leroy Sané wurde nach seinem Wechsel zu Manchester City zum Leistungsträger im Star-Ensemble der ,,Citizens". (Photo by Michael Regan/Getty Images)

FC Bayern: Bitte keine Kritik an unserer Transfer-Politik!

Auch Rodrigo (m.) hat seinen Abschied von Atlético Madrid verkündet.
Auch Rodrigo (m.) hat seinen Abschied von Atlético Madrid verkündet. Es zieht ihn jedoch nicht zum FC Bayern... (Photo by Denis Doyle/Getty Images)
Stimmen diese Berichte, so wird der FC Bayern erneut bei einem Wunschspieler abblitzen.

In der vergangenen Woche hat Mittelfeldspieler Rodrigo (22) von Atlético Madrid ebenfalls Manchester City und Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola (48) den Vorzug vor dem deutschen Rekordmeister gegeben (Ligalive.net berichtete). Der Spanier hat dabei betont, dass Guardiola ausschlaggebend für seinen Wechsel in die englische Premier League gewesen sein soll.

Damit bleibt es bei den Bayern (vorerst) bei einem Transfer-Volumen von 111 Mio. Euro, das für die beiden französischen Weltmeister Lucas Hernández (23, Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (23) vom VfB Stuttgart investiert worden ist.

Kritik am weiter schleppenden Umbau des Bayern-Kaders – neben Mats Hummels werden James Rodriguez, Rafinha, Arjen Robben, Franck Ribéry und möglicherweise auch Jérome Boateng den FCB verlassen – will man bei den Verantwortlichen nicht hören.

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Hoeneß: ,,Mir geht das auf die Nerven!"

Bayern-Macher Uli Hoeneß, Pep Guardiola und Berater Giovanni Branchini 2013 in Moskau: Hier werden die langen Bälle geschlagen... (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Wenn es beim FC Bayern zu kritisch wird, schreitet seit 40 Jahren die ,,Abteilung Attacke“, der mächtige Macher Uli Hoeneß (67) ein.

Der Bayern-Präsident reagiert derzeit genervt auf Fragen zur Transferpolitik. Sein Abschied beim FC Bayern München steht seit Januar fest.

„Ich muss ehrlich sagen, langsam geht mir das auf die Nerven, dass man sich nur noch über Käufe definiert. Wir haben gerade zwei Titel gewonnen und wir sollten jetzt erstmal alle feiern“, sagt der Bayern-Boss am Sonntagabend beim Titelgewinn der Basketball-Mannschaft des Klubs, ,,ich kann versichern, am 15. August steht eine gute Mannschaft auf dem Platz.“

Den Sané-Transfer will Hoeneß – und so kennt man ihn – noch nicht abschreiben. Selbst dann, wenn der FC Bayern dafür eine neue Rekordmarke knacken müsste. ,,Wenn er will, geht das schon“, so der Bayern-Präsident viel sagend über Sané.

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