Transfers: Wechselt Thomas Müller vom FC Bayern nach China?


Thomas Müller, mit schwacher Leistung in Freiburg, nimmt sich in dieser Saison zu viele Tor-Auszeiten. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Hat es sich beim FC Bayern ausgemüllert? Wie das Kicker-Sportmagazin am Montag berichtet, könnte der Weltmeister von 2014 die Münchner in diesem Sommer verlassen.

Thomas Müller (29) soll ein Angebot aus China vorliegen. Insidern zufolge liegen Müllers Verdienstmöglichkeiten in der Chinese Super League bei 25 Mio. Euro pro Jahr. Ein Honorar, dass das der berühmten Milch-Werbung sicherlich übersteigen dürfte…

Müller hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis 2021 und gilt unter Trainer Niko Kovac (47) allerdings als gesetzt.

,,Doch Müller, so heißt es, reizt die Gage nicht“, schreibt Carlo Wild am Montag im Kicker, ,,für die chinesische Liga ist er tatsächlich noch zu jung.“

Wie wertvoll sind diese Selfies mit Thomas Müller am Saisonende? (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Will der FC Bayern das ausgemusterte Weltmeister-Trio loswerden?

Jérome Boateng spielte beim FC Bayern eine schwache Saison. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images )
Müller hat zuletzt in der zentralen Mittelfeldrolle beim FC Bayern hinter Robert Lewandowski (30) gespielt und sich auf dieser Position gegen James Rodríguez durchzusetzen gewusst.

In 32 Bundesliga-Spielen bleibt der Ur-Bayer allerdings mit 6 Toren und 12 Assists weit hinter seinen Top-Werten. Mehr Müller als in der Saison 2015/2016 mit 20 Bundesliga-Toren und 7 Vorlagen war nie!

Sollten sich die Wege von Müller und Bayern München trennen, würde auf Klubebene genau das passieren, was die FCB-Verantwortlichen im März, bei der Ausbootung von Müller aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, noch arg kritisiert haben.

Jérome Boateng hat beim FC Bayern wohl ebenso keine Zukunft mehr wie Mats Hummels, über dessen Rückkehr zu Borussia Dortmund derzeit kräftig spekuliert wird. Beide Bayern-Profis sind im März von Bundestrainer Joachim Löw (59) aus dem Nationalteam komplimentiert worden.

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Das plant Bayern wirklich in Sachen Transfers

Rodrigo von Atlético Madrid (l.) steht bei den Bayern ebenfalls auf der Wunschliste. (Photo by Aitor Alcalde/Getty Images)

,,Wir wollen auf dem Transfermarkt einiges tun“, hat Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic in einem Sommer-Interview angekündigt.

Mit Benjamin Pavard (23, VfB Stuttgart) und seinem französischen Weltmeisterkollegen Lucas Hernández (23) von Atlético Madrid hat Bayern bereits 2 Abwehrspieler für mehr als 100 Mio. Euro verpflichtet. Ein weiterer Spieler von Atlético könnte ebenfalls ein Thema werden. Es ist Rodrigo Hernandez Cascante (22), Allrounder im defensiven Mittelfeld. Er würde wohl zum Konkurrenten seines spanischen Landsmannes Javi Martinez (30) avancieren. Im Gespräch sind für den Abräumer allerdings 70 Mio. Euro. Mindestens die gleiche Summe müssten die Bayern bei Leroy Sané (23) von Manchester City in die Hand nehmen. Der Nationalspieler, 2016 bei seinem Wechsel in die Premier League (50 Mio. Euro) teuerster deutscher Bundesliga-Export aller Zeiten, hat bei den ,,Citizens“ ebenfalls noch Vertrag bis 2021 und hat sich bis nach Urlaubsende Bedenkzeit ausgebeten.

Die Folge: ,,Da Sané und Rodrigo auf der Bayern-Agenda ganz oben stehen, tut sich in der Personalie Timo Werner nichts“, so Wild am Montag im Kicker. ,,Kein Verein hat wegen Timo Werner bislang angefragt“, bestätigt auch RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Das würde bedeuten, dass sich auch beim zuletzt im Nationalteam nicht gesetzten Sturmbullen Werner ein Szenario wie 2014 bei Robert Lewandowski abzeichnet. Der Pole verlässt Borussia Dortmund ablösefrei in Richtung München.

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