Champions League: BVB reist mit Personalproblemen nach Rom


Bundesligist Borussia Dortmund hat sich ohne Manuel Akanji auf den Weg zum Champions-League-Auftakt nach Rom gemacht.

Der 25-Jährige hat die häusliche Quarantäne nach seinem positiven Corona-Test vor knapp zwei Wochen zwar verlassen, gehört aber nach wie vor nicht zum Kader des BVB.
Vor einer Rückkehr ins Mannschaftstraining soll der Schweizer Innenverteidiger nochmals medizinisch untersucht werden.

Neben Akanji fehlten auch die Verletzten Dan-Axel Zagadou und Nico Schulz sowie der gesperrte Emre Can beim Abflug des Teams vom Dortmunder Flughafen. Mit von der Partie war allerdings Lukasz Piszczek trotz seiner Augenverletzung, die er sich beim 1:0-Sieg am Samstag in Hoffenheim zugezogen hatte. Über den Einsatz des polnischen Außenverteidigers will Cheftrainer Lucien Favre vor Ort kurzfristig entscheiden.

Trotz der großen Personalprobleme, besonders in der Abwehr, reist der Bundesligist optimistisch nach Italien.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel und wollen in Rom etwas mitnehmen. Das ist wichtig. Schließlich wollen wir die Gruppenphase überstehen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc trotz der Corona-bedingt widrigen Umstände der Reise der Deutschen Presse-Agentur.

Akanji, BVB
Nach seiner Civid-Infektion aus der Quarantäne entlassen, aber noch nicht zurück bei der Mannschaft: Manuel Akanji. Copyright: imago images / Kirchner-Media

Top News 2: HSV-Coach lieferte „Fußball-Spruch des Jahres“

Thioune, HSV
HSV-Coach Daniel Thioune hat mit seiner Aussage gegen Rassismus den „Fußball-Spruch des Jahres“ geliefert. Copyright: imago images / Jan Huebner

Daniel Thioune, Trainer des Zweitligisten Hamburger SV, hat den „Fußball-Spruch des Jahres“ zum Besten gegeben.

Dies gab die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur bekannt, die den Fußball-Kulturpreis 2020 in vier Kategorien vergab.

Der 46-Jährige äußerte sich, damals noch als Trainer des Ligarivalen VfL Osnabrück, kritisch über Personen die im Zusammenhang mit dem Fall Bakéry Jatta Einspruch gegen die Wertung ihrer Spiele gegen den Hamburger SV in der 2. Liga einlegten.
Jatta, an dessen Identität es Zweifel gegeben hatte, war in diesen Partien aufgelaufen und die unterlegenen Clubs hofften auf Punkte am Grünen Tisch.

„Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen“, hatte der damalige VfL-Trainer Thioune gesagt.

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Top News 3: 2. Liga: St. Pauli empfängt Nürnberg

Im Montagsspiel der 2. Bundesliga empfängt der FC St.Pauli heute Abend den 1. FC Nürnberg.

Zum Abschluss des 4. Spieltags kommt es somit zum Duell zweier ehemaliger Erstligisten.
Einen klaren Favoriten gibt es nicht, was vor allem daran liegt, dass beide Teams nach drei absolvierten Spieltagen die gleiche Punkteausbeute vorweisen können.

Mit je einem Sieg, einem Remis sowie einer Pleite haben sowohl die Hanseaten als auch die Franken vier Punkte auf dem Konto und stehen in der Tabelle in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Vor der Länderspielpause kassierten beide Klubs ihre erste Niederlage. Der 1. FCN verlor zuhause gegen Darmstadt 98 trotz zweimaliger Führung mit 2:3; die Kiezkicker zogen in Sandhausen mit 0:1 den Kürzeren.

Da das fränkische Team von Trainer Robert Klauß in der laufenden Saison aber weitaus stärker einzuschätzen ist als noch im Jahr zuvor und sich der Heimvorteil der Hamburger aufgrund der maximal 1.000 zugelassenen Zuschauer in Grenzen hält, gilt ein Sieg der Gäste als wahrscheinlich.

Voraussichtliche Aufstellungen der Mannschaften:

St. Pauli:
Himmelmann – Buballa, Avevor, Ziereis – Dittgen, Knoll, Becker, Ohlsson – Daschner – Burgstaller, Kyereh

Nürnberg:
Mathenia – Handwerker, Mühl, Sörensen, Valentini – Geis, Nürnberger – Hack, Singh, Dovedan – Schleusener

Anpfiff im Millerntor-Stadion in Hamburg ist um 20.30 Uhr.

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