Beförderung! Wird Abwehr-Chef neuer BVB-Kapitän?


31 Tage vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison steht Bundesligist Borussia Dortmund ohne Kapitän da.

Amtsinhaber Marco Reus fällt aufgrund einer Adduktoren-Verletzung seit Februar weiterhin bis auf „unbestimmte Zeit“ aus. Durch den freiwilligen Rücktritt von Lukasz Piszczek hat der BVB seit Samstag nun auch keinen Stellvertreter mehr.

Eine Neubesetzung der Position ist somit unumgänglich und die Schwarzgelben haben den perfekten Kandidaten bereits in den eigenen Reihen: Abwehr-Chef Mats Hummels genießt in der Mannschaft höchste Anerkennung und ist absoluter Wortführer in der Kabine. Sein Aufstieg zum Kapitän sollte daher eine mögliche Konsequenz sein.
Hummels ist Weltmeister, 6-maliger Meister, 3-maliger Pokalsieger und absolvierte bisher 468 Profi-Einsätze – kein anderer Spieler im Team von Trainer Lucien Favre hat mehr Erfolge und Erfahrung vorzuweisen als der 31-Jährige.

Dass er die Kapitänsbinde nicht am Arm benötigt, um seinen Einfluss im Team gelten zu machen, ist klar, dennoch wäre eine Beförderung die logische Folge.

„Allgemein glaube ich, dass die Bedeutung der Binde von außen etwas größer gemacht wird, als sie tatsächlich ist. Innerhalb der Mannschaft geschieht das auf andere Weise. Führungsspieler definieren sich durch Leistung, Einsatz und Leidenschaft,“ erklärte Hummels gegenüber der Bild am Sonntag.

Mögliche Alternativen für Hummels wären Roman Bürki, der bei Dortmunds in den vergangenen zwei Jahren zum Top-Rückhalt geworden ist und sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine den Ton angibt sowie Routinier Axel Witsel. Der Belgier trug im Testspiel gegen Austria Wien, in Abwesenheit von Hummels, bereits übergangsweise die Binde.

Ein Mann der Mannschaft! Mats Hummels (Nr. 15) soll der neue Kapitän des BVB werden. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Tolisso wart vor Ex-Klub

Corentin Tolisso, FC Bayern München
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Bayern-Profi Corentin Tolisso hat vor dem Duell mit seinem Ex-Club Olympique Lyon vor Übermut gewarnt.

„Lyon steht im Halbfinale der Champions League und ich glaube nicht, dass eine Mannschaft das nur mit Glück schafft. Zu keinem Zeitpunkt werden wir diese Mannschaft unterschätzen“, stellte der 26-Jährige in einem Pressegespräch mit französischen Medien in Lissabon klar. Dort tritt der deutsche Doublesieger am Mittwoch gegen den früheren französischen Fußball-Serienmeister an. Im Viertelfinale bezwang Lyon überraschend Manchester City, nachdem sie bereits Juventus Turin ausgeschaltet hatten.

„Vielleicht ist es aus deutscher Sicht das unbekannteste Team“, mutmaßte der Weltmeister von 2018 über seinen ehemaligen Verein, bei dem er bis 2017 unter Vertrag stand. Man habe gegen Man City gesehen, wozu Lyon in der Lage sei, sagte Tolisso, der sich auf das Wiedersehen freut. „Das ist schon etwas Besonderes“, wird er von der L’Équipe zitierte. Er hätte bei seinem Wechsel zu den Bayern nicht gedacht, dass er in einem Champions-League-Halbfinale Lyon wiedertreffen würde. Aber es sei „schön, alle wiederzusehen.“

Obwohl der Franzose in München immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte und zuletzt nur in der Startelf stand, denkt Tolisso nicht an einen Abschied: „Ich sehe meine Zukunft bei den Bayern. Aktuell ist es einer der besten Vereine der Welt, vielleicht sogar der beste. Ich hatte Verletzungen, aber zurzeit fühle ich mich gut. Ich habe mit dem Trainer gesprochen und weiß, dass er auf mich zählt“, teilte Tolisso über Chefcoach Hansi Flick mit.

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Top News 3: PSG-Keeper fällt gegen Leipzig aus

Nagelsmann, Tuchel
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Keylor Navas, Stammtorhüter von Paris Saint-Germain, wir im Champions-League-Halbfinale gegen Bundesligist RB Leipzig ausfallen.

Der 33-Jährige erlitt beim 2:1-Viertelfinalsieg gegen Atalanta Bergamo eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und wird am Dienstag nicht einsatzfähig sein, dies teilten die Franzosen am Sonntagabend mit. Gegen Bergamo musste Navas verletzt ausgewechselt werden, für ihn über der Spanier Sergio Rico die Position zwischen den Pfosten.

Auch der Einsatz von Mittelfeldspieler Idrissa Gueye ist aufgrund von Muskelbeschwerden fraglich, gab PSG bekannt. Der angeschlagene Spielmacher Marco Verratti habe dagegen wieder am Training mit dem Team von Coach Thomas Tuchel teilgenommen. Verteidiger Thiago Silva hat seine Oberschenkelblessur ebenfalls überwunden und ist spielbereit.

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