BVB bereit für Tag X! Neuer Schwung im Sancho-Poker


Mit der Rückkehr in die Königsklasse erfüllt Englands Rekordmeister Manchester United zukünftig alle sportlichen Ansprüche von Dortmunds Supertalent Jadon Sancho.

Auch finanziell herrschen nun andere Möglichkeiten, da die Einnahmeunterschiede in der Champions- und Europa League für englische Klubs bei rund 66 Millionen Euro liegen.

Dass United das Wunschziel Sanchos ist, ist kein Geheimnis mehr. Fraglich ist lediglich, ob die Red Devils tatsächlich gewillt sind die vom BVB geforderte Ablösesumme von 100 Millionen Euro – ohne „Corona-Rabatt“ – auf den Tisch zu legen.

Bisher verfolgen die Dortmunder die täglichen Spekulationen um ihr 20-jähriges Juwel gelassen. “Wir erwarten Jadon zum Trainingsauftakt am Donnerstag zurück in Dortmund”, sagte Sportdirektor Michael Zorc am Sonntag dem Kicker, denn er weiß, dass die Borussia am längeren Hebel sitzt. Dortmund hat keine keine wirtschaftliche Notwendigkeit Sancho zu verkaufen.

Hinter den Kulissen sollen sich die Schwarzgelben aber bereits auf Tag X vorbereiten, an dem Manchester doch noch ein adäquates Angebot vorlegt. Auch eine Prioritätenliste potenzieller Nachfolger wurde bereits erstellt: Die britische Times nennt den flexibel einsetzbaren Jonathan Ikoné vom OSC Lille als möglichen Ersatz bei einem Abgang Sanchos.

Jadon Sancho, BVB
Bye bye, BVB? In den Transfer-Poker um Jadon Sancho kommt durch ManUs Champions-League-Einzug neuer Schwung! Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Neues Gladbach-Juwel für Jogi?

Florian Neuhaus, Gladbach
Grinsen erlaubt! Gladbachs Mittelfeld-Juwel Florian Neuhaus hat das Interesse von Bayern und Real Madrid geweckt. Copyright: imago images / Uwe Kraft

In ihren 120 Jahren Vereinsgeschichte, haben die Fohlen exakt 40 Nationalspieler hervorgebracht. Nun steht Nummer 41 vor der ersten Nominierung!  

Florian Neuhaus blühte bei Borussia Mönchengladbach nach der Corona-Zwangspause regelrecht auf und legte einen Mega-Saisonendspurt hin.
Für gewöhnlich im Schatten des alles überstrahlenden Denis Zakaria – der verletzungsbedingt ausfiel – entfaltete sich Neuhaus als halber Sechser und halber Achter.

Bereits 2017 glänzte der 23-Jährige auf Leihbasis in Düsseldorf und schaffte mit den Fortunen den Aufstieg. In der abgelaufenen Spielzeit legte er nochmals einen drauf:

„Ich glaube schon, dass ich in dieser Saison einen Schritt nach vorn gemacht habe – aber ich arbeite weiter jeden Tag daran, noch besser zu werden. Vor allem im Abschluss habe ich noch Luft nach oben“, analysierte Neuhaus seine Leistung.

Nun will die Bild-Zeitung von Signalen erfahren haben, dass sich der Mittelfeldspieler Anfang September fit für den DFB machen soll.
„Die Mannschaft“ von Jogi Löw bestreitet am 3. und 6. September jeweils ein Nations-League-Spiel gegen Spanien bzw. die Schweiz.

Gladbach-Trainer Marco Rose ahnte die Nominierung seines Mittelfeld-Juwels offenbar schon vor einiger Zeit: „Er ist fußballerisch ein Ausnahmetalent, dazu ist er ein super Typ. Er hat sich im Laufe dieser Saison enorm gesteigert, auch in den Zweikämpfen. Er hat noch Entwicklungspotenzial – und sein Gesamtpaket berechtigt zu Hoffnungen, dass er bald Nationalspieler wird.“

Nun steht das „bald” unmittelbar bevor…

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Top News 3: Bayern kassiert 70 Mio. an TV-Geldern

Statt der ursprünglich geplanten Gesamtsumme von 1,383 Milliarden Euro bekommen die 36 Bundesligavereine in der Saison 2020/21 nur 1,2 Milliarden Euro aus der nationalen Vermarktung der Medienrechte ausgezahlt.

Wie die – durch den Ausstieg von Eurosport – von 254 Millionen Euro auf voraussichtlich 200 Millionen Euro gesunkenen Einnahmen aus der internationalen Vermarktung verteilt werden, will die DFL zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Aus der nationalen Vermarktung erhält Rekordmeister FC Bayern München 70,64 Millionen Euro und damit den höchsten Betrag. Es folgen Borussia Dortmund (69,37 Millionen Euro), Bayer Leverkusen (67,47 Millionen Euro) und RB Leipzig (65,96 Millionen Euro).
Aufsteiger Arminia Bielefeld erhält mit 29,80 Millionen Euro den geringsten Betrag. Bei der Verteilung spielen neben dem aktuellen Abschneiden der Vereine auch ihre Leistungen der vergangenen fünf bis zehn Jahren eine Rolle. Zudem werden die Einsätze von Spielern unter 23 Jahren gewürdigt.

In der 2. Liga kassiert Hannover 96 mit 22,46 Millionen Euro die höchste Summe.

Statt wie bisher in vier Raten pro Spielzeit werden die TV-Gelder in der kommenden Saison über zwölf Abschlagszahlungen in unterschiedlicher Höhe an die Vereine überwiesen.
Die erste Zahlung erfolgt für den Monat Juli am 6. August in Höhe von 70 Millionen Euro.

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