BVB: Superstar Axel Witsel spricht über die Meisterschaft

3 Tage sind es noch bis zum Revier-Schlager beim FC Schalke 04 – und die Bundesliga schaut gespannt auf Borussia Dortmund. Kassiert der noch ungeschlagene BVB ausgerechnet beim Erzrivalen S04 seine erste Saisonniederlage? In SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) hat sich nun BVB-Superstar Axel Witsel über die Saisonziele bei Schwarzgelb geäußert.

20 Millionen Euro hat Borussia Dortmund im Sommer an den chinesischen Super-League-Klub Tianjin Qanjian für Axel Witsel überwiesen.

Der 29-Jährige ist der Königstransfer der Schwarzgelben – gemeinsam mit dem vor kurzem fest vom FC Barcelona verpflichteten Leih-Stürmer Paco Alcácer (25 / Ligalive.net berichtete).

Wie wertvoll der WM-Dritte von 2018 für den BVB ist, zeigt er gleich beim ersten Auftritt. Im Erstrundematch im DFB-Pokal beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth (2:1 n. V.) rettet Witsel die Borussia vor dem fast sicheren aus, trifft in der Nachspielzeit zum 1:1.

Axel Witsel (l.) und Marco Reus bejubeln das richtungweisende 3:2 gegen den FC Bayern München. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

Witsel: „Setzen alles daran, die Bayern-Serie zu beenden“

Axel Witsel hat beim BVB für viel Stabilität gesorgt. (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)
Nun hat Axel Witsel in einem SPORT BILD-Interview am Mittwoch Auskunft über die Ambitionen beim BVB gegeben.

Über den großen Konkurrenten und Serien-Meister FC Bayern München sagt er: „Sie sind sechsmal in Serie Meister geworden. Wir setzen alles daran, diese Serie zu beenden, das können Sie mir glauben.“

Aber: Von der Meisterschaft will Axel Witsel noch nicht sprechen, „Es bringt nichts, wenn wir jetzt schon über den Titel sprechen“, mahnt der Mittelfeldmotor des BVB, „die Saison ist noch soooo lang.“

Der 29-Jährige sagt weiter: „Dass wir Platz eins bis zur Winterpause nicht mehr hergeben wollen, ist nach unserem guten Start auch klar.“

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Ein Patzer im Revier-Derby könnte für den BVB gefährlich sein…

Lucien Favre und Axel Witsel sprechen die gleiche Sprache.
Lucien Favre und Axel Witsel sprechen die gleiche Sprache. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images,)

In einem anderen Punkt ist Witsel sich mit seinem Trainer Lucien Favre (61) einig.

„Dennoch gilt es für mich und meine Kollegen, weiter jeden Tag hart arbeiten, statt jetzt an Triumphe zu denken“, so Witsel, „Titel gewinnst du nicht durch Reden, sondern nur durch Taten!“

Der Branchenriese FC Bayern ist aus Witsels Sicht „weiterhin stark“. Seine Befürchtung, die sicher auch viele Dortmunder Fans teilen: „Wenn die aufwachen und einen Lauf bekommen, können sie uns ganz schnell wieder richtig gefährlich werden.“

Nach 13 Spieltagen führt Dortmund die Tabelle mit 7 Punkten Vorsprung auf Borussia Mönchengladbach an. Die Münchner haben als Tabellenvierter bereits 9 Zähler Rückstand auf den BVB. Patzt Dortmund am Wochenende auf Schalke und gewinnen die Bayern das Derby gegen den 1. FC Nürnberg, würde sich die Konstellation schon ein wenig verändern.

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