Champions League: BVB in der Siegpflicht gegen St. Petersburg


Um die wiederkehrenden Diskussionen bei Borussia Dortmund um die qualitativen Fähigkeiten von Trainer Lucien Favre und Kapitän Marco Reus zumindest vorerst zu beenden hilft nur eins: Siegen!

Genau das ist somit auch das Ziel beim heutigen Champions-League-Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg.

Nachdem der BVB mit einer Niederlage bei Lazio Rom in die Gruppenphase startete wäre ein Sieg auch ohne anhaltende Personalkritik quasi alternativlos. Noch schlimmer hat es allerdings Zenit erwischt: Die Russen unterlagen daheim gegen den FC Brügge und stehen ebenfalls unter Zugzwang. Kurzum: Verlieren ist für beide Teams an diesem zweiten Spieltag verboten.

Dabei läuft die Saison für den BVB – unteranderem mit einem Derbysieg gegen Schalke 04 – bisher gar nicht schlecht und sie gehen am heutigen Abend als klarer Favorit in das Duell.

Die russischen Gäste haben in den letzten sechs Spielen nicht mehr gegen eine deutsche Mannschaft gewinnen können und schleppen außerdem zwei Niederlagen aus den letzten beiden Partien mit ins Spiel.
Keine guten Voraussetzungen für seine Elf, weiß auch Zenit-Coach Sergej Semak: „Im Fußball ist alles möglich. Natürlich haben wir wenige Chancen, wichtig wird sein, dass wir uns von unserer besten Seite zeigen.“

Die voraussichtlichen Aufstellungen der Mannschaften:

Dortmund:
Bürki – Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro – Bellingham, Witsel – Sancho, Reus, Hazard – Haaland

St. Petersburg:
Kerzhakov – Karavaev, Lovren, Rakitskiy, Douglas Santos – Barrios, Ozdoev – Kuzyaev, Mostovoy, Driussi – Dzyuba

Anpfiff der Partie im Dortmunder Signal-Iduna-Park ist um 21 Uhr.

Hummels, Haaland, BVB
Der BVB kann seine Zweifler nur mit einem Sieg in der Champions League zum Schweigen bringen. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Champions League: Leipzig zu Gast bei Manchester United

Die stürmischen Leipziger wollen in Manchester für die nächste Sensation sorgen. Copyright: imago images / Christian Schroedter

Einmal im Leben im Old Traffort zu spielen, dürfte der Traum jedes Fußballprofis sein.
Da RB Leipzig zum ersten Mal auf Manchester United trifft, geht dieser Wunsch für eine Vielzahl der Leipziger Akteure am heutigen Abend tatsächlich in Erfüllung.

Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass im „Theater der Träume“ immer noch keine Zuschauer zugelassen sind.

Der daraus resultierende abgeschwächte Heimvorteil ist aber nicht der einzige Grund, weshalb Leipzig im Rahmen des zweiten Spieltags der UEFA Champions League nicht als Underdog in das Auswärtsspiel gehen wird.

Die „roten Bullen“ führen das Klassement der Bundesliga mit 13 von möglichen 15 Punkten an und landeten auch zum Champions-League-Auftakt einen 2:0-Erfolg gegen Basaksehir Istanbul.

Zwar startete auch der heutige Gastgeber siegreich in die Königsklasse, offenbarte in der Premier League aber besonders im eigenen Stadion ungeahnte Defizite.

Die Mannschaft von Trainer Ole Gunnar Solskjaer liegt nach fünf absolvierten Partien in der Premier League auf einem beängstigenden 15. Rang und kommt ausgerechnet im eigenen Stadion überhaupt nicht in Gang. Im vierten Heimspiel muss für die launischen Engländer daher nun endlich ein Sieg her.
Allerdings stehen sie mit den bärenstarken Leipzigern einem Gegner gegenüber, der seit fünf Auswärtsspielen in der Königsklasse ungeschlagen ist.
Spätestens seit dem beeindruckende Lauf beim Final-Turnier 2020 in Lissabon sollte klar sein, dass die selbstbewussten Sachsen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind.

Es ist durchaus realistisch, dass der Bundesligist heute etwas Zählbares aus dem Old Trafford mitnehmen kann.

Die voraussichtlichen Aufstellungen der Mannschaften:

Manchester:
de Gea – Wan-Bissaka, Lindelöf, Maguire, Alex Telles – Bruno Fernandes – McTominay, Pogba – Greenwood, Martial – Rashford

Leipzig:
Gulacsi – Orban, Upamecano, Halstenberg – Henrichs, T. Adams, Kampl, Angelino – Dani Olmo, Nkunku – Poulsen

Anpfiff der Partie im geschichtsträchtigen Old Traffort Stadion ist um 21 Uhr.

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Top News 3: Schalke „mit dem Rücken an der Wand“ - VfB-Coach Matarazzo über Bundesliga-Duell

VfB Stuttgart - 1. FC Köln 1:1
Tanguy Coulibaly kann es nicht fassen: FC-Keeper Timo Horn (vorn) verhinderte mit seinen Paraden einen Sieg des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln (1:1). Rechts: Marius Wolf. Foto: Imago Images / Jan Huebner

Aufsteiger VfB Stuttgart sorgt sich vor dem Auswärtsspiel am Freitag beim FC Schalke 04 um den Einsatz von Silas Wamangituka und Roberto Massimo.
“Beide haben Knieprobleme”, teilte Coach Pellegrino Matarazzo mit. Sicher sei bereits, dass Waldemar Anton “noch nicht fit sein wird”.

Bei Wataru Endo besteht die Hoffnung, dass er am Mittwoch wieder ins Training einsteigen und „am Freitag zur Verfügung” stehen kann, ergänzte der VfB-Trainer.
Nachdem er sich gegen Köln einen Riss der Ohrmuschel zugezogen hatte, ist auch Marc Oliver Kempf wieder einsatzbereit: “Wenn er keine Hemmungen hat, auch in Kopfballduelle zu gehen, wird er auf dem Platz stehen. Er hat gezeigt, wie wichtig er für uns ist mit seiner Härte und Schärfe”, erklärte Matarazzo.

Für den VfB-Coach sind die Königsblauen unter Trainer Manuel Baum “ein bisschen eine Wundertüte, weil sie zuletzt sehr variabel agiert haben”. Sie stünden “mit dem Rücken zur Wand“ und seien daher „ein Stück weit unberechenbar”.

Am Gegner allein will Matarazzo einen Erfolg aber nicht festmachen. “Es liegt an uns, Woche für Woche eine brutale Energieleistung abzurufen. Wenn wir das tun, können wir viele Mannschaften ärgern”, sagte der 42-Jährige.

Anders als üblich reisen die Schwaben erst am Spieltag nach Gelsenkirchen, um einen längeren Hotelaufenthalt zu vermeiden. “Ich sehe es nicht als Handicap sondern als Vorteil. Ich habe auch mit Spielern gesprochen und die haben die Idee auch gut gefunden“, erklärte der Trainer seine Entscheidung.

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