Flick, Klopp und Co.! Die sechs deutschen Finaltrainer der Champions League


Thomas Tuchel und Hansi Flick werden am kommenden Sonntag für das zweite rein deutsche Trainerduell in einem Champions-League-Endspiel sorgen.
Seit Beginn der Königsklasse standen somit insgesamt sechs deutsche Trainer in einem Finale – drei von ihnen sogar dreimal!

Den Anfang machte Ottmar Hitzfeld 1997, der mit Borussia Dortmund als erster deutscher Trainer ins Finale der Königsklasse, damals gegen Titelverteidiger Juventus Turin, einzog.

Karl-Heinz Riedle brachte den BVB noch vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung, so dass Hitzfeld direkt bei seiner Premiere triumphierte.

Im Jahr darauf stand mit Jupp Heynckes erneut ein deutscher Trainer im Endspiel der Königsklasse und wieder gegen Juventus Turin: In Amsterdam kämpfte Heynckes mit Real Madrid um die europäische Krone und durfte nach einem 1:0 durch Predrag Mijatovic ebenfalls in seinem ersten Finale jubeln.

1999 war erneut Hitzfeld, diesmal auf der Bayern-Bank, dran. In Barcelona trafen die Münchner auf Manchester United und trotz einer frühen 1:0-Führung wurde Hitzfeld der Titel in einer legendären Nachspielzeit entrissen.
Die “Mutter aller Niederlagen” begleitete Verein und Trainer lange, bevor sie zwei Jahre später die Chance auf Rehabilitation erhielten: In Mailand traf der FCB auf Valencia und siegte. Für den deutschen Trainer war es bereits die dritte Finalteilnahme, bei der er zum zweiten Mal den Henkelpott in die Höhe stemmen durfte.

2002 führt Klaus Toppmöller Bayer Leverkusen ins königliche Finale gegen die Stars von Real Madrid: Zinedine Zidane vernichtete die Titelträume und ließ den dritten deutschen Finalcoach leer ausgehen.

Zehn Jahre dauerte es, bis Heynckes zum zweiten Mal in seiner Karriere ins Finale einmarschierte. In der heimischen Allianz Arena wollte er mit dem FC Bayern das „Finale dahoam“ gegen den FC Chelsea gewinnen und scheiterte tragisch: Ein Tor von Didier Drogba und Unsicherheiten im Elfmeterschießen brachten die Bayern und Heynckes um den ersehnten Titel.

Die Revanche folgte ein Jahr später, im Jahr 2013, ausgerechnet gegen den BVB. Heynckes holte nach 1998 mit Real zum zweiten Mal den Henkelpott, aus dem später noch das historische Triple wurde.

Das Bundesliga-Duell sorgte auch an der Seitenlinie für eine Premiere: Mit Heynckes und Jürgen Klopp standen sich zum ersten Mal auch zwei deutsche Trainer gegenüber.

Während Klopp mit dem BVB unterlag, stürmte er 2018 mit dem FC Liverpool erneut ins Finale, um – diesmal gegen Real Madrid – erneut zu verlieren.
An Resignation war nicht zu denken und so führte Klopp die Reds nur ein Jahr später erneut ins Finale und holte in seinem dritten Anlauf endlich den Henkelpott.

In diesem Jahr stehen mit Hansi Flick und Thomas Tuchel nun der fünfte und sechste deutsche Trainer in einem Endspiel der Champions League.

Hansi Flick, Bayern München
Bayern-Coach Hansi Flick ist der 6. deutsche Trainer in einem Champions-League-Finale. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Gladbach leiht Lazaro aus

Valentino Lazaro, Inter Mailand
Inter Mailands Valentino Lazaro kehrt durch eine Leihe an Gladbach in die Bundesliga zurück. Copyright: imago images / Action Plus

Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat wie erwartet den österreichischen Fußball-Nationalspieler Valentino Lazaro von Inter Mailand ausgeliehen.

“Wir freuen uns sehr, dass es mit der Ausleihe geklappt hat und dass sich Tino für Borussia entschieden hat”, sagte Fohlen-Sportdirektor Max Eberl erfreut und lobte: “Er ist ein sehr flexibel einsetzbarer Spieler, der unserem Kader noch mehr Qualität und Tiefe geben wird.”

Der 24-Jährige ist bereits ins Trainingslager der Gladbacher ins Hotel Klosterpforte in Harsewinkel gereist, um dort das erste Mal mit seiner neuen Mannschaft zu tranieren.
Lazaro wechselte 2019 für 22 Millionen Euro von Hertha BSC zu Inter und wurde im Januar an Newcastle United ausgeliehen.

Da Lazaro noch bis 2023 vertraglich an Europa-League-Finalist Inter gebunden ist, kam für die Borussen zunächst nur eine Leihe in Frage.

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Top News 3: Spielplan für die 3. Liga veröffentlich

Der Spielplan für die Saison 2020/21 in der 3. Liga ist offiziell.

Mit einem engen Terminplan startet die 3. Liga am 18. September in die neue Spielzeit und zum Auftakt steht ein echter Leckerbissen auf dem Programm: Auf dem Betzenberg eröffnen der 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden die Saison.

Die übrigen neun Begegnungen des ersten Spieltags folgen von Samstag, 19. bis Montag, 21. September. Unter anderem trifft Meister Bayern München am 1. Spieltag auf Stadtrivale Türkgücü München, zudem ist Duisburg bei Hansa Rostock zu Gast, während Magdeburg den Halleschen FC empfängt.

Die Winterpause fällt in diesem Spieljahr verhältnismäßig kurz aus: Schon am 8. Januar 2021 wird der Spielbetrieb fortgesetzt, bis die Saison am 22. Mai im Finale endet.
Der Tabellendritte geht dann wie gewohnt in die Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga – diese Spiele werden am 27. und 30. Mai ausgetragen.

Insgesamt stehen sechs englische Wochen vor dem Jahreswechsel an den Spieltagen 6 (20. und 21. Oktober), 12 (24. und 25. Oktober) sowie 16 (15. und 16. Dezember) auf dem Programm.

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