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Chelsea will Luca Waldschmidt – FCA-Legende droht Karriere-Ende wegen Corona

Ligalive am Abend – Bundesliga-Juwel Luca Waldschmidt (23) offenbar im Visier des FC Chelsea und Superstar Zlatan Ibrahimovic (38) wendet sich erstmals öffentlich gegen seine Kritiker, die in Malmö seine Statue demolierten.

Luca Waldschmidt SC Freiburg

Die letzten beiden Spiele des SC Freiburg in der Bundesliga hatte Luca Waldschmidt (23) vor dem Corona-Lockdown verletzungsbedingt nicht mitgemacht.

Der deutsche Nationalspieler war zuvor bei der U21-Europameisterschaft 2019 in Italien mit 7 Treffern als Torschützenkönig des Turniers ins Blickfeld der internationalen Großklubs geraten. Nach einer schweren Knieverletzung im Länderspiel gegen Weißrussland (4:0) im November 2019 über Wochen ausgefallen, steht Waldschmidt jetzt offenbar wieder im Fokus.

Das berichtet Kicker.de am Freitag. Der FC Chelsea soll angeblich Interesse am Freiburger Stürmer haben. ,,Waldschmidt befindet sich in Lauerstellung. Kommt die passende Offerte, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel hoch. Der SC ist gesprächsbereit und dürfte angesichts des Vertrages bis 2022 trotz Corona mit um die 15 Millionen Euro Ablöse rechnen”, so das Portal.

Ein Betrag, den in Deutschland nur Champions-League-Teilnehmer stemmen könnten. Waldschmidts Marktwert wird vom Portal Transfermarkt.de auf 16 Mio. Euro beziffert. Seit 2018 steht der Angreifer beim SC Freiburg unter Vertrag, nachdem ihn die Breisgauer für 5 Mio. Euro vom Bundesliga-Absteiger Hamburger SV geholt hatten.Paul Verhaegh ist mit 17 von 19 verwandelten Strafstößen Rekord-Elfmeterschütze des FC Augsburg in der Fußball-Bundesliga.

Nach 2 Jahren beim VfL Wolfsburg kehrte der Niederländer 2019 in seine Heimat zurück und spielt seitdem beim FC Twente Enschede. Dort hat Verhaegh noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Das Problem: Wie die belgische Jupiler League, so liebäugelt auch die niederländische Eredivisie mit einem Saison-Abbruch infolge der Corona-Epidemie. Das würde für Paul Verhaegh, der bei den ,,Tukkers” in dieser Saison 7-mal zum Einsatz kam, das Karriere-Ende bedeuten. In den Niederlanden soll bis zum 1. September 2020 nicht mehr gespielt werden.

Eine Katastrophe für den Fußball im Land des Europameisters von 1988 generell und für Paul Verhaegh im besonderen. Der Rechtsverteidiger denkt deshalb laut übers Aufhören nach. ,,Wenn der Termin bleibt, wären das 150 oder 160 Tage bis zum nächsten Pflichtspiel”, erklärt Paul Verhaegh der Augsburger Allgemeinen (Freitag-Ausgabe), ,,ich kann mir nicht vorstellen, dass ich unter diesen Umständen noch ein Jahr dranhänge.” Ganz ausschließen will Verhaegh eine Fortsetzung seiner Fußballkarriere, deren Highlights u. a. die beiden U21-Europameisterschaften 2006 und 2007 mit den Niederländern waren, jedoch nicht. ,,Ich muss das alles mal sacken lassen und auf offizielle Informationen warten, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich aufhöre, wird natürlich größer.”

Verhaegh ist 2010 über Vitesse Arnheim zum FC Augsburg gekommen und feiert mit den Fuggerstädtern in seiner ersten Saison den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga.Ohne Fußball, aber gerade auch ohne IHN wäre es uns in der Corona-Krise wahrscheinlich langweilig. Zlatan Ibrahimovic (38), Stürmerstar des AC Mailand, hat sich über die Demolierung der zu seinen Ehren errichteten Statue vor dem Stadion in Malmö geäußert.

Nachdem im November letzten Jahres bekannt geworden war, dass das schwedische Fußballidol finanziell bei Hammarby IF einsteigen würden, haben Unbekannte die Statue, die den Meister in Gold vor dem Stadion in Malmö zeigt (Ligalive berichtete) erst geschändet und demoliert. Das Denkmal hat man mittlerweile vom Vorplatz der Arena entfernt.

Zlatan Ibrahimovic hat zu diesem Vorgang nun bei Dplay erstmals Stellung genommen. ,,Es ist eine Schande”, erklärt der Stürmer, der bei Malmö FF 1999 seinen ersten Profivertrag unterschrieben hat und in der Folge bei Klubs wie Ajax Amsterdam, Juventus Turin, AC und Inter Mailand sowie Paris St.-Germain zum bestbezahltesten Fußballer der Welt aufsteigt.

,,Diese Leute wollen Aufmerksamkeit und dass die Medien darüber berichten, dabei ist das Kindergarten-Niveau”, ätzt der Schwede über seine Hater, ,,die Statue war, was sie war, aber meine Geschichte kann man nicht einreißen, sie wird für immer bleiben.”Und er stellt klar: ,,Ich habe für Malmö gespielt und ich habe für den Klub gegeben, was ich konnte – auch wenn ich nicht willkommen war.” Der Sohn bosnischer Eltern kickt vor 1999 in Malmös Problemviertel Rosengard, bei Malmö Anadolu BI, einem Klub, der vornehmlich aus Spielern aus dem ehemaligen Jugoslawien besteht.


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