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Verrückter Transfer: Fehlkauf Danijel Pranjics kurioser Weg zum FC Bayern

Der Transfer-Flop des FC Bayern München, Danijel Pranjic, hat sich erstmals zu seinem kuriosen Wechsel 2009 geäußert.

Pranjic, Bayern

Nach der Trennung von Jürgen Klinsmann und einem kurzen Zwischenspiel mit Jupp Heynckes, folgte in München 2009 der große Umbruch.

Louis van Gaal übernahm das Ruder des FC Bayern und tätigte so manch fragwürdige Transfer. Einer, dessen Eignung bis heute angezweifelt wird, war Danijel Pranjic, der aktuell bei Omonia Psevda in Zyperns zweiter Liga aufläuft.
Gegenüber dem Portal Spox kritisierte der heute 39-Jährige einen legendären Bayern-Coach und gab Details über seinen Wechsel an die Isar preis.

 

Die kurioseste Transfer-Anekdote des Jahrzehnts

Von 2009 bis 2012 absolvierte Pranjic insgesamt 55 Spielen für den Rekordmeister und gewann das Double. Doch der Weg nach München war für den gebürtigen Jugoslawen mehr als verrückt.
Sein Wechsel vom SC Heerenveen zum FCB kam ins Wanken, da nur sieben anstatt der geforderten 7,75 Millionen Euro gezahlt werden wollten. Pranjic, der „schon als kleiner Junge immer für einen großen Verein spielen wollte“, hatte kein Problem mit einem besonderen Deal. Er übernahm persönlich den Restbetrag von 750.000 Euro. „Wir einigten uns auf drei Raten à 250.000 Euro, die ich pro Saison an den Verein zahlte“, ließ der ehemalige kroatische Nationalspieler gegenüber Spox die Bombe platzen.

Mittlerweile sieht Pranjic die riskante Aktion als „beste Entscheidung“ seines Lebens an, da die Verpflichtung ansonsten „tatsächlich gescheitert“ wäre. Unter van Gaal, den der Mittelfeldspieler bereits aus den Niederlanden kannte, habe das Team im ersten Jahr sehr gut gearbeitet. „Ich persönlich hatte keine besseren Trainer in meiner Karriere“, meint Pranjic. „Für den gesamten Verein“ seien van Gaals „Denkweise und Arbeit ein riesiger Gewinn“ gewesen.

Im Anschluss sei es für Pranjic, durch die Rückkehr von Jupp Heynckes, aber nur noch bergab gegangen.
Nach dem Aus von van Gaal fand sich der Kroate meist auf der Ersatzbank wieder. „Weder besonders gut noch besonders schlecht“, analysiert der Profi mittlerweile sein Verhältnis zum Fanliebling Heynckes. „Heynckes hat es mir nie ins Gesicht gesagt, aber ich wusste schon vom ersten Tag an, dass ich unter ihm keine Rolle spielen würde“, so Pranjic.

 

Pranjic sieht sich selbst nicht als Fehlkauf

Vor Heynckes ziehe er zwar seinen Hut, ist aber der Meinung, „dass van Gaal ihm vom fußballerischen Wissen her, gerade taktisch, um Längen überlegen war.“

Dass der 39-Jährige noch heute einen Ruf als Transfer-Flop beim FC Bayern hat, lässt ihn keineswegs kalt. „Ich war kein Blinder. Der FC Bayern ist wie die Spitze des Mount Everest und ich war drei Jahre lang an dieser Spitze“, beurteilt der Kroate selbstbewusst seine eigenen Fähigkeiten. „Wer also meint, ich sei zu Unrecht beim FC Bayern gewesen, hat keine Ahnung von Fußball.“


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