Das ist die Streichliste des FC Bayern München


Der FC Bayern taumelt durch die Saison und die fehlenden Transfers im Sommer 2018 gelten als ein Hauptgrund für das schlechte Abschneiden des Teams.  Zwar steht auch der neue Trainer Niko Kovac in der Kritik, doch was soll er mit einem Kader anfangen, den nur „Jopi Heynckes“ managen kann.

Der FC Bayern muss sich neu aufstellen. Er  hat mit einem Durchschnittsalter von 27,1 Jahren den ältesten Kader der gesamten Bundesliga (Borussia Dortmund: 24,8 Jahre). Mit Serge Gnabry und Leon Goretzka gab es im Sommer 2018 nur 2 Neuzugänge der Kategorie jung und hungrig. Mit Alphonso Davies (18) stieß im Dezember 2018 ein weiteres hoffnungsvolles Talent dazu.

Und da die Bayern im Sommer 2019 den Kader komplett neu aufstellen wollen, muss Platz geschaffen werden. „Wir haben einiges zu tun“, konstatierte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. „Wir werden einige Sachen tun – im Winter, im Sommer,“ drohte er der Konkurrenz. Einige aktuelle Spieler des FC Bayern, darunter auch Weltmeister, stehen gehörig auf dem Prüfstand, teilweise trotz noch längerfristigen Verträgen. Für diese Stars wird es kritisch:

Brazzo und die alten Männer wollen handeln.
Brazzo und die alten Männer wollen handeln. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Streichliste 10: Javi Martinez

Die letzte Saison in München?
Die letzte Saison in München? (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Für Javi Martinez wird die Luft beim FC Bayern dünner. Unter Jupp Heynckes eigentlich immer gesetzt, gilt der Spanier bei Niko Kovac nicht als des Trainers Liebling. Die letzten Spiele des Rekordmeisters lassen das ziemlich klar erkennen.

Nachdem Niko Kovac den Spanier auf der Doppelsechs durch Joshua Kimmich und Leon Goretzka ersetzte, zeigt sich der Trainer deutlich zufriedener. Kimmich und Goretzka „ergänzten sich gut“. Die Variante Martinez/Kimmich habe vor allem in Dortmund die Traineranordnungen „nicht so interpretiert, wie ich es mir vorgestellt habe,“ äußerte sich Kovac. Der Kicker berichtete vor kurzem, dass sich Javi Martinez mittlerweile in der zweiten Übungsgruppe wiederfindet – Folge seiner Formschwäche.

Der Vertrag des Weltmeisters von 2010 läuft noch bis 2021, für ihn dürfte der FC Bayern also noch ordentlich „Bimbes“ einstreichen können. Und der wird benötigt, wenn die Transferoffensive in 2019 erfolgreich sein soll.

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Streichliste 9: Franck Ribery

Oldies but Goldies - doch wie lange noch?
Oldies but Goldies - doch wie lange noch?(Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Franck Ribéry (35, Vertrag bis 2019): Der Franzose wechselte 2007 von Olympique Marseille zum FC Bayern, damals war der damals 24-Jährige selbst Teil eines wesentlichen Umbruchs und einer der zentralen Zukunftsinvestitionen.

Die Münchner nahmen damals 30 Mio. Euro für den Franzosen in die Hand. Geld, was mehr als gut angelegt war.

Das Enfant Terrible hat seinen sportlichen Zenit überschritten, immer häufiger fällt er durch krude Aktionen neben dem Platz auf – Stichwort Watschn-Affäre gegen Journalist Patrick Guillou. Sein Vertrag läuft aus und es darf stark bezweifelt werden, dass er nochmals um ein Jahr verlängert wird.

Laut den Axel Spriner Medien sondiert Ribéry bereits den Markt, sichtet Angebote aus dem Ausland.

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Streichliste 8: Arjen Robben

Arjen Robben geht auf jeden Fall.
Arjen Robben geht auf jeden Fall. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Arjen Robben (34, Vertrag bis 2019): Ähnlich wie Franck Ribéry ist auch der Holländer nicht mehr so fit wie früher.

Doch besser in Schuss als der Franzose ist Robben allemal. „Ich hoffe, dass es jetzt die nächsten Wochen so bleibt“, sagte er nach dem 5:1 gegen Benfica und seinem Doppelpack.

„Ich bin nicht mehr der Jüngste. Aber wenn es so funktioniert, ist es nicht schlecht.“

Arjen Robben wird den FC Bayern im Sommer 2019 verlassen.

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Streichliste 7: Rafinha

Zu alt und zu teuer für einen Backup?
Zu alt und zu teuer für einen Backup? (Photo by Adam Pretty/Getty Images)
Rafinha (33, Vertrag bis 2019): Der Deutsch-Brasilianer ist noch immer ein solider Back-up.

Seit dem Abgang von Juan Bernat zu Paris Saint Germain die Abwehralternative mit Erfahrung.

Vor einem Jahr sprach er über den Wunsch, in naher Zukunft in seine Heimat zurückkehren zu wollen.

Und: Als neuer Verteidiger ist Weltmeister Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) vorgesehen.

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Streichliste 6: Sandro Wagner

Er will doch nur spielen!
Er will doch nur spielen!(Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)
Sandro Wagner (31, Vertrag bis 2020): Er kam in der Winterpause 2017/18 für 13 Millionen Euro aus Hoffenheim zum FC Bayern – als Back-up für Robert Lewandowski.

Das wusste er, es stört ihn aber. „Das ist natürlich nicht das, was ich mir vorstelle“, sagte er nach seinem erst zweiten Einsatz von Beginn an im DFB-Pokal Ende Oktober.

Gerüchte über mögliche neue Arbeitgeber Wagners gibt es einige.

Hertha BSC soll es nicht sein.

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Streichliste 5: Jerome Boateng

Jerome Boateng zieht es ins Ausland.
Jerome Boateng zieht es ins Ausland. Foto: Getty Images
Jerome Boateng (30, Vertrag bis 2021): „Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen.“

Sinnfreies Zitat von Karl-Heinz Rummenigge über einen Abgang von Jerome Boateng kurz vor dem Beginn der Fußball-WM 2018. Das Ergebnis ist bekannt, ein Wechsel kam nicht zustande.

Weil Niko Kovac den Brillenträger überzeugen konnte zu bleiben und weil Paris Saint-Germain die geforderte Ablösesumme von 50 Millionen Euro nicht rausrücken wollte.

Die Leistungen des 30-Jährigen in der laufenden Saison sind eher schlecht. Der Marktwert dürfte sich halbiert haben.

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Streichliste 4: Mats Hummels

Mats Hummels traf in dieser Saison bisher nur in der Champions League für den FC Bayern München. (
Mats Hummels traf in dieser Saison bisher nur in der Champions League für den FC Bayern München. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)
Mats Hummels (29, Vertrag bis 2021): Der Weltmeister ist von seiner Form der vergangenen Jahre weit entfernt, genau wie Boateng.

Im Oktober 2018 gab es erste Gerüchte über einen Wechsel nach England, im November gab es nach dem 2:3 in Dortmund Ärger wegen seines Interviews, in dem er angab, erkältet gespielt zu haben.

Unumstritten ist Hummels längst nicht mehr.

Zu langsam, zu uninspiriert. Hummels muss sich steigern, sonst wird er gehen müssen.

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Streichliste 3: Thomas Müller

Bayern München ohne Radio Müller?
Bayern München ohne Radio Müller? (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)
Thomas Müller (29, Vertrag bis 2021): Die Nerven bei Radio Müller und seiner Frau sind angespannt.

Stammspieler beim FCB ist er längst nicht mehr, in der Nationalelf ebenso wenig. 100 Millionen Euro, wie weiland Louis van Gaal, wird heute niemand mehr zahlen wollen. 25 Millionen Euro dürften das Maximum sein.

Sein Status bei den Fans als Publikumsliebling hat unter seiner schlechten Form ebenfalls gelitten.

Ein FC Bayern ohne den Ur-Bayer – man muss sich erst dran gewöhnen.

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Streichliste 2: Sven Ulreich

Sein Nachfolger ist schon im Team.
Sein Nachfolger ist schon im Team. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)
Seit seinen Patzern in der Champions League gegen Real Madrid im Frühjahr 2018 ist Sven Ulreich auf dem Abstellgleis.

Und mit Christian Früchtl steht ein möglicher Nachfolger bereits im Kader.

Wenn Ullreich nochmals regelmäßig spielen will, muss er gehen.

Dann kann er beweisen , was er kann.

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Streichliste 1: David Alaba

Für David Alaba gäbe es viel Geld in die Kasse.
Für David Alaba gäbe es viel Geld in die Kasse. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images )
David Alaba wechselte im Jahr 2008 zum FC Bayern München. Seit der Saison 2011/12 ist er auf der linken Abwehrseite gesetzt.

Doch Alaba stagniert in seiner Entwicklung. Galt er vor 2-3 Jahren noch als möglicher Weltklassespieler, so ist er heute eher solider Durchschnitt. Der Österreicher hat noch Vertrag bis zum Sommer 2021.

Und er hat seine Fans. Für ihn könnten die Münchener eine Ablösesumme nördlich von 50 Millionen Euro erhalten.

Das könnte für die geplante Neuaufstellung des Kaders sinnvoll sein.

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