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Mit mindestens 100 Spielen an der Seitenlinie : Die 10 besten und 10 schlechtesten Trainer der Bundesliga-Geschichte

Author: escronanlt

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Irgendwann wirst Du entlassen

„Zwei Dinge im Leben weiß ich: Irgendwann müssen wir alle sterben, und irgendwann wirst du als Trainer immer entlassen!“

Das Zitat stammt vom ehemaligen Nationalspieler und Trainer Klaus Augenthaler. Und Augenthaler weiss, wovon er spricht. Denn er kennt sich aus mit Entlassungen.

Wer sind die Besten?

Was bewegen die Trainer in ihrer Zeit bei den Vereinen? Einige sind erfolgreich und haben einen hohen Punkte-pro-Spiel-Schnitt (PPS), bei anderen ist dieser katastrophal und entsprechend niedrig.

Auf der anderen Seite trainieren sie dann eben auch „Gurkentruppen“ und knapp 40 Punkte mit einem Abstiegskandidat sind wohl mindestens so hoch zu bewerten wie 65 Punkte mit einem Top-Team.

Ist er der beste Trainer der Bundesliga-Geschichte?

Hier sind die zehn (nach gewonnenen Punkten) schlechtesten und besten Trainer in der Bundesliga-Geschichte mit mindestens 100 Spielen an der Seitenlinie.

Wir haben alles umgerechnet auf die 3-Punkte Regel.

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Sonderplatz

Ganz zum Schluss haben wir einen Sonderplatz. Da kommt der eine Trainer, der das Ranking ordentlich verändert hat.

Und den Rekord wird so schnell keiner knacken. Deshalb führen wir ihn  in der Kategorie 1+. Und aus dem Grund haben wir auch 21 Trainer in unserem Ranking.

Die Schlechten 10 – 6: Vom wackeren Horst bis zum Alpen-Schluchti

Flop Platz 10: Horst Buhtz (1,11 PPS)

In 287 Spielen als Trainer in der Bundesliga sammelte Horst Buhtz insgesamt 318 Punkte und kommt auf einen Schnitt von 1,11 PPS. 

Zwar gehört er damit formal zu den schlechtesten Trainern, dennoch kann er auf einige Erfolge zurückblicken. Neunkirchen, Wuppertal, Nürnberg und Uerdingen verhalf Buhtz zum Aufstieg.

Und er war ein erfolgreicher Trainer in der Türkei, der mit Besiktas Istanbul auf Platz 5 in der Liga landete und zum ersten Mal in der Vereinsgschichte den türkischen Pokal holte.

Als der BVB noch eine Fahrstuhlmannschaft war

Buhtz sorgte übrigens für ein Kuriosum der besonderen Art. Denn nachdem Buhtz bei Besiktas im Februar 1976 entlassen worden war, übernahm er interimistisch Borussia Dortmund. Damals eine Fahrstuhlmannschaft zwischen der Bundesliga und der 2. Bundesliga. Das Engagement war nicht für lange Zeit gedacht und so unterschrieb er während seines Engagements in Dortmund bereits beim 1. FC Nürnberg. Ebenfalls ein Fahrstuhlteam.

Den BVB brachte Buhtz als Tabellenzweiter 1976 tatsächlich in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Dort sollte er – wie könnte es anders sein – auf den 1. FC Nürnberg, seinen neuen Klub, treffen. Das ging natürlich nicht. Deshalb wurde er auch prompt entlassen, bevor es zum Aufeinandertreffen kommen konnte.

Flop Platz 8: Hermann Gerland (1,10 PPS)

Der „Tiger“ ist als Co-Trainer seit Jahren fester Bestandteil des erfolgreichen Bayern-Ensembles und gehört in dieser Rolle zu den besten Trainern überhaupt.  In der Funktion als Cheftrainer im deutschen Oberhaus hatte Hermann Gerland hingegen weniger Grund zur Freude.

Seine Trainerlaufbahn startete er beim VfL Bochum in der Saison 1986/87 zunächst als Assistenztrainer. 1988 wechselte er zum 1. FC Nürnberg in die Bundesliga, den er bis 1990 betreute.

Seine Stationen danach: FC Bayern München (1990 – 95, 2001 bis heute), 1. FC Nürnberg (1988 – 1990), Tennis Borussia Berlin (1996 – 1998), Arminia Bielefeld (1999 – 2000) und SSV Ulm 1846 (2000 – 2001).

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Vor den Bayern waren seine Teams eher mau

In seinen jeweils zwei Jahren in Bochum und Nürnberg sowie einer Spielzeit in Bielefeld zeigten seine Teams nur selten Zähne.

Die Folge – nur 1,10 Punkte pro Spiel für den Tiger. Es waren aber auch selten Krachterteams dabei, sondern eher Bundesliga-Mannschaften der Kategorie Rumpelfüßler.

Flop Platz 8: Udo Klug (1,10 PPS)

Den achten Platz teilt sich Gerland mit Udo Klug. In 101 Erstligaspielen als Trainer für Eintracht Frankfurt, den 1. FC Nürnberg und FC 08 Homburg verbuchte Klug 111 Punkte.

Beginn: Am 1. Mai 1966 wurde Klug Trainer der Amateure von Eintracht Frankfurt, die er bis 1971 betreute. Von 1969 bis 1971 trainierte er auch die U23 von Eintracht Frankfurt, bevor er in der Saison 1971/72 seine erste Anstellung als Cheftrainer beim SV Darmstadt 98 in der Regionalliga Süd annahm.

Ende: Seine letzte Trainerstation war 1994/95 Eintracht Trier (Regionalliga West/Südwest). Zuletzt arbeitete er für den MSV Duisburg bis 1998 als Spieler-Beobachter und starb nach langer schwerer Krankheit am 3. Oktober 2000.

Mit Homburg in der Bundesliga

Den FC Homburg führte Udo Klug im Jahr 1986 in die Bundesliga. Das muss man erstmal schaffen.

Flop Platz 7: Friedhelm Funkel (1,07 PPS)

Insgesamt 16 Spielzeiten stand Friedhelm Funkel im deutschen Oberhaus als Chef-Trainer an der Seitenlinie. Zu seinen Stationen gehörten Uerdingen, Duisburg, Rostock, Köln, Frankfurt und Berlin. Doch richtig rund lief es selten.

Allerdings ist Funkel mit fünf Aufstiegen von der 2. Bundesliga in die Bundesliga Rekordhalter.  Als Bundesliga-Coach mit 1,07 Punkten pro Spiel dann weniger.

Seit Mitte März 2016 ist Funkel als Nachfolger von Marco Kurz Cheftrainer des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf.

Er betreute fast immer Fahrstuhlmannschaften

Eine seiner größten Niederlagen erlitt er in Berlin. Die Performance des Teams aber auch seine eigene Leistung genügten nicht den Ansprüchen eines modernen Bundesliga-Trainers.

Noch heute gilt die Nach-Favre Zeit als die schlechteste Periode in der neueren Geschichte von Hertha BSC. Sowohl was die Leistung des Managements, der Präsidenten aber auch des Trainerteams anbetrifft.

Nur 1,07 Punkte pro Spiel

Friedhelm Funkel gehört übrigens auch zu den fünf statistisch schlechtesten Trainern in den letzten 30 Jahren.

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Flop Platz 6: Marcel Koller (1,05 PPS)

EIne Zeit lang lief es für Marcel Koller richtig gut. Der Schweizer führte die österreichische Nationalmannschaft souverän zur Europameisterschaft 2016. Dort enttäuschte das Team jedoch, genau wie in der folgenden WM-Quali. Die Folge: Deutlich mehr Freizeit für den Schweizer.

In der Bundesliga hatte Koller ebenfalls wenig Erfolg. Mit Köln und Bochum befand er sich die meiste Zeit im Abstiegskampf.

Das beste Jahr im Deutschen Oberhaus? Koller erreichte mit dem VfL Bochum in der Saison 2006/07 den achten Tabellenplatz, die bis dahin drittbeste Platzierung des Vereins in der Bundesliga.

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Der Entdecker von Lukas Podolski

Immerhin gilt er als Entdecker von Lukas Podolski.  Und das ist ja auch schon was.

Dennoch – 1,05 Punkte pro Bundesligaspiel im Schnitt sind schwach.

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