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Die größten Niederlagen des FC Bayern München


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN TEXTEN

Peinlich 20 – 16: Vom Negativrekord des Supertariners bis zur Endstation im Breisgau

20. Die grösste Negativserie und Pep Guardiola

Niederlagen gab es auch unter Pep Guardiola.
Niederlagen gab es auch unter Pep Guardiola. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Niederlagen des FC Bayern München. Richtig schlecht waren die Bayern mal zu Anfang der 90er Jahre. Da setzte es auch die grösste Negativserie des Vereins. Im Oktober 1991 setzte es vier Niederlagen hintereinander:5.10.1991: 1:3 Stuttgarter Kickers (H) 12.10.1991: 0:3 gegen Borussia Dortmund (H) 19.10.1991: 2:3 gegen VfB Stuttgart (A) 22.10.1991: 2:6 gegen B 1903 Kopenhagen (A, Uefa-Cup, 2. Runde, Hinspiel).

Diesen Rekord hat ein Coach egalisiert, dem man das gar nicht zugetraut hätte – Wunder-Mann Pep Guardiola.

Denn der Rekordmeister verlor in der Saison 2014/15 nach fast 24 Jahren auch wieder vier Spiele nacheinander.

Gegen Borussia Dortmund (Halbfinale DFB-Pokal/H/1:1, 0:3 i.E.), gegen Bayer Leverkusen (Bundesliga/A/0:2), gegen den FC Barcelona (Halbfinal-Hinspiel Champions League/A/0:3) und gegen den FC Augsburg (Bundesliga/H/0:1). Die Tabelle (alle Tabellen seit 1999) und weitere Statistiken aus der Saison 2014/15 gibt es hier.

19. Die miese Zeit der 90er Jahre

Verantwortlich für einige der schlechte Zeiten in den 90er Jahren. Sören Lerby und Uli Hoeneß.
Verantwortlich für einige der schlechte Zeiten in den 90er Jahren. Sören Lerby und Uli Hoeneß. (Photo by Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images)

Anfang der 90er-Jahre durchlebte der Rekordmeister turbulente Zeiten. Zahlreiche Trainer, darunter die Ikonen Erich Ribbeck und Sören Lerby, versuchten sich mehr oder weniger erfolgreich daran, das Team zu revitalisieren.

Doch die Zeit nach der Entlassung von Jupp Heynckes war eine Zeit des Misserfolges. Die Bayern waren taktisch einfach nicht mehr auf der Höhe des Geschehens – sowohl in Europa als auch in Deutschland.

Es hagelte Misserfolge und das frühzeitige Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben gegen maximal mittelmäßige Gegner wurde nicht die Ausnahme sondern zeitweise normal.

Für eine kurze Zeit schien es, als ob der FC Bayern ein mittelmässiger deutscher Bundesliga-Verein werden würde. Und besonders viel Geld hatten die Münchener damals auch nicht auf dem Festgeldkonto.

18. 1991/92 – Was für eine misearable Saison

Roland Wohlfarth war Teil der Bayern-Mannschaft 1991/92.
Roland Wohlfarth war Teil der Bayern-Mannschaft 1991/92. (Photo by Bongarts/Getty Images)
Die schlechteste Saison war dabei die Spielzeit 1991/92. Am 8. Oktober 1991 musste Jupp Heynckes nach einem schwachen Saisonstart seinen Platz auf der Bank der Bayern räumen. Sein zuvor auf dem Münchner Rathausbalkon gemachtes Versprechen, er werde mit den Bayern den Europapokal gewinnen, und seine damals etwas zu verbissene Art brachen ihm das Genick.

Schon in der Vorsaison hatte es “nur” zum Vizemeistertitel gereicht, außerdem hatte man sich im DFB-Pokal bei den Amateuren des FC Weinheim bis auf die Knochen blamiert und war im Europapokal an Roter Stern Belgrad gescheitert. Die neue Spielzeit wurde für den FC Bayern so zum nie erwarteten Super-GAU.

Nach dem erneuten Pokal-Aus im eigenen Stadion gegen Zweitligist FC Homburg und einer 1:4-Heimpleite am 12. Spieltag gegen die Stuttgarter Kickers, die den Absturz auf den zwölften Tabellenplatz zur Folge hatte, wollte auch Manager Uli Hoeneß nicht mehr an seinem Freund Heynckes festhalten. Man hatte die erneuten personellen Veränderungen unterschätzt. Kapitän Klaus Augenthaler hatte vor der Saison seine Karriere beendet, die Leistungsträger Jürgen Kohler und Stefan Reuter waren dem Ruf nach Italien gefolgt, Torwart Raimond Aumann und sein Stellvertreter Sven Scheuer fielen verletzungsbedingt lange aus.

Mit 36:40 Punkten schlossen die Bayern die Saison mit einem miserablen Punkteschnitt auf Platz 10 ab. Bis heute hält Hoeneß übrigens die Heynckes-Entlassung für den größten Fehler seiner Manager-Laufbahn.

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17. 2:6 im Europacup gegen das "Weltteam" aus Kopenhagen – 1991

FC Bayern München gegen B 1903 Kopenhagen - Stefan Effenberg.
FC Bayern München gegen B 1903 Kopenhagen - Stefan Effenberg. Foto: Imago

Da passte es dann auch, dass die Bayern im Oktober 1991 die höchste Niederlage in einem europäischen Wettbewerb kassierten.

Wobei auch das 0:4 gegen Real Madrid im Halbfinale der Saison 2013/14 ja ein besonderes Debakel für den FC Bayern war – aber eben nicht die höchste Niederlage in der Europapokal-Geschichte.

Die setzte es ausgerechnet gegen den „Weltklub“ FC Kopenhagen. Am 23. Oktober 1991 verloren die Bayern in der 2. Runde des Uefa-Pokals in Kopenhagen mit 6:2 (Torschützen Kopenhagen: Manniche (2), Nielsen, Wegner, Kraus, Uldbjerg; München: Mazinho, Münch).

Bei den Bayern wurde wenige Tage vor dem Spiel übrigens Jupp Heynckes von Manager Uli Hoeneß entlassen.

16. Endstation Breisgau und Magdeburg, Weinheim und Vestenbergsgreuth

Endstation Freiburg
Endstation Freiburg (Photo by Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images)
Selbst gegen Teams wie den SC Freiburg setzte es nun ab und an richtige Klatschen, wie z.B. am 2. Spieltag der Saison 1994/95 mit 1:5.

Von besonderer Peinlichkeit sind aber einige Bayern-Niederlagen im Pokal. Die Bayern schieden im DFB-Pokal 3 Mal innerhalb von 10 Jahren gegen Amateure aus.

Gegen den FC Magdeburg, gegen Weinheim und  – legendär – gegen die Mittelfranken aus Vestenbergsgreuth.

1990/91: FV Weinheim (3.) – Bayern München 1:0;1994/95: TSV Vestenbergsgreuth (3.) – Bayern München 1:0; 2000/01 1. FC Mageburg – Bayern München 1:1 n.V., 4:3 i. E.

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