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Die größten Fanfeindschaften der Bundesliga-Vereine – Mehr als nur Rivalität


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Fanfeinde 4 – 6: Das Rhein-Main Gebiet

4. SV Darmstadt 98 – Der Aufstieg des Drittligisten

SV Darmstadt 98 – der Aufstieg des gefühlten Drittligisten ging zu schnell. Foto: Getty Images
SV Darmstadt 98 – der Aufstieg des gefühlten Drittligisten ging zu schnell. Foto: Getty Images

Fanfeindschaften der Bundesliga-Vereine. Für viele Fans ist der SV Darmstadt 98 immer noch ein gefühlter Drittligist. So schnell ging der Aufstieg des Teams der anderswo Verschmähten und Gescheiterten im Jahr 2015. 

Da blieb gar nicht genug Zeit, neue Fan-Feindschaften auf Bundesliganiveau aufzubauen. Also müssen eben die alten Rivalitäten gepflegt werden. Und hier gibt es die typischen regionalen Feindschaften und eine spezielle Freundschaft. Und häufig ist der böse Feind der Darmstädter immer noch der mal Drittligist, mal Viertligist, selten Zweitligist und häufiger sich in der Insolvenz befindliche Ex-Bundesligist Kickers Offenbach.

Lange war das auch ein Duell auf Augenhöhe. Doch seit der Saison 2015/16 ist der SV Darmstadt 98 eben in den Top 3 in (Rhein)Hessen. Einer der besten Klubs  der Region. Eine Fanfreundschaft besteht mit dem 1. FC Köln, obwohl die beiden Vereine eigentlich nie viel miteinander zu tun hatten. Das änderte sich in der Saison 2018/19, als die Kölner mal wieder in der 2. Bundesliga spielten.

Allerdings warfen die Lilien mal die Gladbacher aus dem Pokal. Und das freut einen Kölner natürlich immer. Mittlerweile versucht der SV Wehen Wiesbaden sich in der 2. Bundesliga zu etablieren und den „Lilien“ den Platz hinter Mainz und Frankfurt wegzunehmen. Die Offenbacher Kickers haben sie schon überholt.

5. Eintracht Frankfurt – Der schleichende Abstieg der Eintracht und das Comeback

Eintracht Frankfurt – Als wenn die Börse nach Mainz abwandern würde. Foto: Getty Images
Eintracht Frankfurt – Als wenn die Börse nach Mainz abwandern würde. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt litt ganz ähnlich wie der 1. FC Köln am Fading Platzhirsch Syndrom. Dass Mainz 05 sich einige Jahren zur Co-Nummer 1 in der erweiterten Region aufgeschwungen hatte, war für den Eintracht-Fan ja noch irgendwie zu akzeptieren.

Aber dass Darmstadt 98 in der Endabrechnung der Spielzeit 2015/16 vor der Eintracht durchs Ziel lief, das ging auch dem leidgeprüften Eintracht-Fan zu weit. Dessen Feindbilder sind traditionell eher der 1. FC Kaiserslautern und die Offenbacher Kickers (und gehören damit in die Kategorie der regionalen Rivalitäten). Dazu natürlich der ehemals ewige Zweitligist Mainz 05,  der mittlerweile ein gestandener Bundesligaverein ist.

Doch nur noch die Nummer 3 in Hessen und Rheinhessen zu sein, das war, also ob die deutsche Börse nicht mehr in Frankfurt beheimatet wäre, sondern in Offenbach oder Mainz.

Doch nachdem Slowhand Bruchhagen durch Fredi Bobic ersetzt wurde und der Dynamiker Nico Kovac das Sagen am Main hatte, ging es wieder aufwärts. Das änderte sich auch in der Saison 2018/19 nicht. So ist die Eintracht wieder die Nummer 1 in Hessen – als Pokalsieger 2018 und als halbfinalist in der Europa-League 2019. Ein Vereinsprofil von Ligalive zum Verein mit Fun Facts und vielen relativ unbekannten Begebenheiten sowie den größten Niederlagen und Siegen gibt es hier.

6. FSV Mainz 05 – Frankfurt und die Roten Teufel

FSV Mainz 05 – Frankfurt und die Roten Teufel. Foto: Getty Images
FSV Mainz 05 – Frankfurt und die Roten Teufel. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt, SV Wehen-Wiesbaden und der 1.FC Kaiserslautern – das sind die Fan-Feinde von Mainz 05. Alles regional geprägt. Und das zeigt auch, wo der FSV Mainz eigentlich herkommt.

Bevor Jürgen Klopp und Thomas Tuchel unter der Herrschaft des Ex-Gebrauchtwagenhändlers Christian Heidel den Verein auf genialische Art und Weise erst in der Bundesliga etablierten und dann der Herr Schmidt den Verein in den europäischen Wettbewerb brachte. Nachdem der Verein schon Dauergast in der 2. Bundesliga war, hat er zwei arrivierten Teams der Bundesliga, die jahrelang ihre Region dominiert hatten, mittlerweile „die Butter vom Brot genommen“.

Und kann sich bei einer ganz besonderen Pleite bedanken. Denn nur, weil der Ex-Manager Christian Heidel in selbige im Jahr 2005 rutschte, änderte sich sein Jobprofil bei Mainz 05.

Er übte seine Managertätigkeit in Mainz bis September 2005 ehrenamtlich aus. Nachdem sein Autohaus 2005 aber in Insolvenz gegangen war, war er für die 05er fortan im Hauptberuf tätig. Zweite Chance… Und auch sein Abgang ging relativ stilvoll über die Bühne. Dem 1. FC Kaiserslautern etwas weiter westlich und der Eintracht aus Frankfurt etwas östlich gefällt der Aufstieg des „Karnevalsverein“ natürlich weniger. Kein Wunder also, dass sich die Fans der Klubs nicht gerade lieben. Eine Fanfreundschaft besteht zwischen den Fans aus Mainz und denen aus Mönchengladbach. Ein Vereinsprofil von Ligalive zum Verein mit Fun Facts und vielen relativ unbekannten Begebenheiten sowie den größten Niederlagen und Siegen gibt es hier.

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