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Die Fluppen-Könige – Diese 30 Fußball-Stars sind süchtige Raucher

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Die Fluppen-Könige – Diese 30 Fußball-Stars sind süchtige Raucher

Fußballer müssen fit sein. Ausgewogene Diät, individueller Ernährungsplan, Top-Level-Gyms und Equipment, regelmäßige Fitnesstests, kein Alkohol. Außer in England natürlich, wo Boozing immer noch zur akzeptierten kulturellen Fußballer-DNA in der Tradition eines George Best gehört.

Rauchen verboten - gilt das auch für Fußball-Profis? Foto: Getty Images
Rauchen verboten - gilt das auch für Fußball-Profis? Foto: Getty Images

Doch dann gibt es ein weiteres Laster, das die Vereine nur schwer oder gar nicht kontrollieren können. Bei einigen Süchtigen nämlich. Der Griff zur Zigarette. Zur Fluppe, zur Zichte, zur Lulle.

In unserem Post unternehmen wir den Versuch, wichtige Tabaksüchtige der internationalen Fußball-Geschichte und der Fußball-Gegenwart zu skizzieren.

Wir teilen dieses auf in verschiedene Raucher-Kategorien:

  • Süchtige, die schon während der Karriere als Fußballer rauchten sowie Raucher, die nach der Karriere als aktiver Fußballer zur Fluppe griffen
  • Regelmäßige Raucher/Kettenraucher sowie Gelegenheitsraucher mit der Lieblingsmarke OP = Other People’s
  • Zigarettenraucher sowie Liebhaber einer gepflegten Zigarre oder anderer zu inhalierender Rauschmittel.

Mit 62 Jahren war das Leben vorbei

Ein Barcelona-Fan raucht während eines Spiels eine Zigarre. Foto: Getty Images
Ein Barcelona-Fan raucht während eines Spiels eine Zigarre. Foto: Getty Images
In unserem Beitrag sind nicht nur die bekannten Raucher. Und auch nicht nur Fußballer aus den alten Fußballzeiten eines Werner Lorant oder Mario Basler, sondern eben auch aktuelle Nationalspieler.

Das ist überraschend. Das rauchende Fußball-Ökosystem stellen wir zum Schluss des Beitrags in einer speziellen Infografik dar. Wir nehmen hierbei keine Bewertung vor. Ob die Fußballer rauchen/geraucht haben oder nicht, ist ihre Angelegenheit. Wir stellen dar, zeigen, was den Fußballern unter anderem als Folge des Qualmens passiert ist und machen den „Pilatus“. Aber tragisch ist es schon, was einigen Fußballern als Folge des Rauchens passiert ist.

Einer der besten Fußballer der Welt hörte nach einem Bypass mit Mitte 40 auf und schuf etwas Einzigartiges. Etwas mehr als 20 Jahre später kam der Krebs trotzdem – und der Tod wenige Monate nach der Diagnose.

Und einen der härtesten Verteidiger der Bundesliga quälte der Kehlkopfkrebs jahrelang. Mit 62 war Schluss – die Krankheit hatte gesiegt. Wie auch beim wohl besten Trainer, den der HSV je hatte.

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Er rauchte noch, als die Krankheit schon da war

Gehört Andrea Pirlo zu den rauchenden Fußball-Stars? Foto: Getty Images
Gehört Andrea Pirlo zu den rauchenden Fußball-Stars? Foto: Getty Images

Wir starten mit einem Bad Boy, der gleichzeitig mal der Albtraum der deutschen Nationalmannschaft war. Dann folgt ein Gentleman-Trainer, der früher Kettenraucher war und heute regelmäßig ausrastet, wenn seine Spieler der Rauchsucht frönen.

Zu den Opfern gehört auch ein aktueller deutscher Nationalspieler, dem man das gar nicht zutraut. Aber der Bursche schlägt gerne schon mal über die Stränge…Den Fall behandeln wir gleich danach.

Unseren Titelhelden behandeln wir auf Position 11. Der Bursche rauchte noch, als er schon….Für die einen ist er der absolute Kult, für die anderen ein Trottel. Gegen Ende folgt ein tragisch-genialer Fußballheld. Ein Revolutionär auf und außerhalb des Platzes und Kämpfer für die Demokratie, der mit seinem Land zu den besten Nationalmannschaften aller Zeiten gezählt wird.

Nicht nur zu Hause, sondern weltweit. Der mit diesem Team aber nie Weltmeister wurde. Obwohl sie bei zwei Weltmeisterschaften genial spielten. Einen entscheidenden Elfmeter verschoss er, der sonst immer traf. Später kam zum Rauchen der Alkohol hinzu und eine Blutvergiftung beendete das Leben viel zu früh.

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30. Mario Balotelli – Regelmäßiger Raucher

Mario Balotelli sorgt oft für Schlagzeilen. Foto: Getty Images
Mario Balotelli sorgt oft für Schlagzeilen. Foto: Getty Images
Mario Balotelli ist ein regelmäßiger Raucher. Auf der Zugfahrt von Milan zu einem Auswärtsspiel wurde er beim Paffen erwischt.

Sein früherer Boss, ManCity-Trainer Roberto Mancini, sagte einst über ihn:

Wäre er mein Sohn, würde ich ihm dafür einen Tritt in den Hintern verpassen, aber er ist es eben nicht. Ich habe ihm gesagt, dass es besser ist, nicht zu rauchen, weil ich gegen Zigaretten bin und darum raucht mein Sohn auch nicht.

Die Leistungsdaten sprechen für sich. Am Rauchen wird es nicht liegen. Und Mario Balotelli will den OGC Nizza in absehbarer Zukunft verlassen. Wohin er am liebsten gehen würde, weiß der italienische Torjäger auch schon. „Ich möchte wieder zu einem großen Klub, bei dem ich etwas gewinnen kann“, sagte Balotelli der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport.

Am liebsten würde der 27-Jährige zurück zu seinem Ex-Klub Manchester City. „Es ist einzigartiger Klub. Ich habe dort meine beste Saison gespielt. Und wenn ich noch einmal die Möglichkeit bekäme, würde ich sogar umsonst für City spielen.“ Ob Pep Guardiola sich aber einen Typen wie Balotelli antun würde? Eher nicht!

Kategorie: Balotelli entzieht sich jeder Kategorie

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29. Jack Wilshere und Arsene Wenger – Ausgerechnet der Franzose

Jack Wilshere soll nach dem 2:0-Sieg von Arsenal gegen Napoli Anfang Oktober 2013 vor einem Londoner Club geraucht haben. Getty Images
Jack Wilshere soll nach dem 2:0-Sieg von Arsenal gegen Napoli Anfang Oktober 2013 vor einem Londoner Club geraucht haben. Getty Images
Jack Wilshere soll nach dem 2:0-Sieg von Arsenal gegen Napoli Anfang Oktober 2013 vor einem Londoner Klub geraucht haben. Arsenal-Coach Arsène Wenger war megasauer darüber, sein damaliger Schützling stritt aber alles ab.

Dabei gilt Arsene Wenger selbst als geheilter Ex-Süchtiger. Und das gibt der Franzose auch offen zu. Er habe zum Stressabbau geraucht und sogar mal als Zigarettenverkäufer gearbeitet.

Das hinderte ihn aber nicht daran, seinem polnischen Goalie Wojciech Szczęsny eine Strafe in Höhe von 20.000 Pfund aufzubrummen, weil der in der Umkleidekabine zum Glimmstängel griff. Nach der 0:2 Niederlage von Arsenal gegen Southampton am Neujahrstag.

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„I grew up in a pub“

Arsenal-Coach Arsène Wenger war darüber extrem sauer. Foto: Getty Images
Arsenal-Coach Arsène Wenger war darüber extrem sauer. Foto: Getty Images

28. Mesut Özil – Hobbyraucher

Mesut Özil wurde 2011 beim Rauchen auf einer Yacht fotografiert. Foto: Getty Images
Mesut Özil wurde 2011 beim Rauchen auf einer Yacht fotografiert. Foto: Getty Images

Paparazzi erwischten Mesut Özil im Sommer 2011 beim Rauchen auf einer Jacht. Doch der wiegelte gleich ab.

„Das war wegen einer verlorenen Wette und deshalb eine einmalige Sache. Ich kann Sie beruhigen. Ich rauche nicht“,

erklärte Özil der „Bild“-Zeitung später. Ob es stimmt, sei dahingestellt. Jedenfalls ist Özil – wenn überhaupt – eher Gelegenheitsraucher und kein regelmäßiger Quarzer.

Vielleicht raucht ja auch nur der Klon von Mesut oder der Cousin. Der Özil, der immer in wichtigen Fußballspielen aufläuft und sich dann so versteckt, sodass ihn keiner auf dem Platz sieht. Und verhinderte, dass Mesut Özil ein Weltklassemittelfeldspieler geworden ist. Der Özil schießt dann gerne schon mal das 4:0 oder das 5:0, wenn es um nichts mehr geht. Dann taucht er auf.

Arsene Wenger zeigte sich ja immer als Fan von Mesut Özil. Doch wie sich das in der Nach-Wenger-Ära entwickelt, wird man abwarten müssen. Vielleicht geht es ja doch zu ManU – Abschied aus London. Und neues Glück bei Mou?

Kategorie: Ein Raucherlein – aber nichts regelmäßiges 

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27. Fabian Barthez – Die Platte mit der Fluppe

Fabien Barthez war ein sehr schneller und beweglicher Torwart und zeigte mit seinen spektakulären Paraden auf der Linie immer wieder sein Ausnahmetalent. Foto: Getty Images
Fabien Barthez war ein sehr schneller und beweglicher Torwart und zeigte mit seinen spektakulären Paraden auf der Linie immer wieder sein Ausnahmetalent. Foto: Getty Images
Fabien Barthez spielte als Profi für Toulouse FC, AS Monaco, Manchester United, Olympique Marseille, FC Nantes und in der französischen Nationalmannschaft.

Nachdem er im Sommer 2006 keinen neuen Verein finden konnte, gab Barthez Anfang Oktober 2006 seinen Rücktritt bekannt, den er zwei Monate später jedoch revidierte und einen Vertrag beim FC Nantes unterschrieb. Auch dort trat er im April 2007 zurück, nachdem ihn vermutlich angetrunkene Fans im Anschluss an ein verlorenes Ligaspiel angegriffen und in eine Prügelei verwickelt hatten. Barthez verließ nur einen Tag später mit seiner Familie die Stadt.

Barthez war ein sehr schneller und beweglicher Torwart und zeigte mit seinen spektakulären Paraden auf der Linie immer wieder sein Ausnahmetalent. Eine Schwäche von ihm waren hohe Bälle. Er verließ außerdem auffällig schnell den Fünfmeterraum und versuchte, Flankenbälle abzufangen. Das gelang ihm aber eher selten. Bei einer Doping-Kontrolle am 3. Oktober 1995 wurde Barthez Haschisch-Konsum nachgewiesen. Dieser ist nicht leistungsfördernd, führt aber zu positiver Enthemmung. Barthez wurde im Januar 1996 vom französischen Fußballverband für vier Monate gesperrt. Und Barthez liebte nicht nur einen gepflegten Joint, wie sein Trainer Sir Alex Ferguson von Manchester United der Öffentlichkeit mitteilte.

„I know Fabien smokes. I was even aware of that before he joined us. He must think I don’t know about it, but he is mistaken. He is the third United player to be hooked on cigarettes since I have been at the club. Before him, there were Jesper Olsen and goalkeeper Les Sealey. In England, it’s a rare thing to see a player smoking but, all in all, I prefer that to an alcoholic. The relationship with alcohol is a real problem in English football and, in the short term, it’s much more harmful to a sportsman. It weakens the body, which becomes more susceptible to injury. That’s why I’ve been so keen on prevention classes for our youngsters.“

Kategorie: Genussraucher, der sich nicht nur auf Tabak beschränkt 

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26. Wayne Rooney – Rauchen gehört zum Saufen dazu

Wayne Rooney ist für seine regelmäßigen Rauchgenüsse genauso bekannt wie für seine Vorliebe für das Boozing. Foto: Getty Images
Wayne Rooney ist für seine regelmäßigen Rauchgenüsse genauso bekannt wie für seine Vorliebe für das Boozing. Foto: Getty Images
Wayne Rooney ist für seine regelmäßigen Rauchgenüsse genauso bekannt wie für seine Vorliebe für das Boozing (deutsch: Sauftouren). Entsprechend machten auch bereits Zigaretten-Fotos von diversen Sauftouren die Runde.

Im August 2010 zog sich Wayne Rooney, damals zarte 24 Jahre alt, aber so richtig den Unmut seiner Fans zu. Englische Medien veröffentlichten damals einige für Rooney eher unvorteilhafte Fotos. Eines zeigt ihn beim Verlassen eines Pubs mit einer Zigarette in der Hand, ein anderes beim Urinieren gegen eine Hauswand. Auf einem dritten Foto ist zu sehen, wie Rooneys Ehefrau Coleen, die High Heels in der einen, den Gatten an der anderen Hand, mehr schlecht als recht versucht, ihre bessere Hälfte in ein Taxi zu bugsieren.

Das Ganze trug sich nachts zwischen 3 und 5 Uhr zu – eine Woche nach dem Trainingsauftakt von ManU. „Rooney hinterließ eher den Eindruck eines Hooligans denn eines professionellen Fußballers, der eine Vorbildfunktion für die Jugend zu erfüllen hat“, ärgerte sich die „Daily Mail“ – scheinheilig natürlich. Die Polizei konnte den Superstar, der damals immerhin schon 130.000 Pfund in der Woche von seinem Arbeitgeber kassierte, auch nicht bestrafen. Ärger gab es nur mit Sir Alex. Zum Karriereende ist Wayne Rooney zum FC Everton nach Liverpool gewechselt. An seinen Trink- und Rauchsitten hat sich aber wohl nichts geändert. Formerhaltend dürfte das nicht sein.

Kategorie: Boozing-Quarzer

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