Das wird nichts mehr. Diese 24 Karrieren sind vorbei.


24 gescheiterte High Potentials und Wanna be Stars

Die Karrieren der folgenden Spieler schienen nur einen Weg zu kennen. Nach oben. Bei einigen auch ganz nach oben. Doch irgend etwas ist dann passiert. Zum Teil bereits am Anfang der Karriere, zum Teil irgendwo mittendrin. Die unvollendeten Spieler.

Und während viele Spieler aus einem Karrieretal wieder herauskamen, sieht es bei den diesen Spielern eher mau aus. Auch wir glauben: Das wird nichts mehr. Diese Karrieren sind vorbei.

Zumindest werden sie sich nicht so entwickeln, wie das hätte sein können. Dabei hätte es so erfolgreich werden können. Insbesondere die Spieler, die wir auf den Positionen 14, 16 und 19 vorstellen, hätten absolute Weltstars werden können.

Failed 24 – 21: Vom verhinderten Bayern-Star bis zum verhinderten DFB-Star

24. Maximilian Haas – Verhinderter Bayern-Star

Unter Louis van Gaal gehörte Maximilian Haas (rechts) zum Bundesliga-Kader der Münchner Bayern.

Zum Einsatz kam er allerdings nur bei der zweiten Mannschaft in der dritten Liga. Statt zu einer Karriere bei Bayern reichte es später nur zu einem Engagement beim FC Middlesbrough und den kleinen portugiesischen Clubs Uniao Leiria und SC Braga.

Von Sommer 2014 an war er bis 2016 vertragslos.

23. Adel Taarabt – Möchte-Gern-Star

Der offensive Mittelfeldspieler machte als Nachwuchsspieler des RC Lens auf sich aufmerksam. Nach einem Engagement bei den Tottenham Hotspurs schaffte er sogar den Sprung zum neunfachen Europacupsieger AC Mailand.

Doch er teilte das Schicksal des einst so stolzen Milan: Die Rossonieri versanken im Mittelfeld der Serie A und hatten mangels Leistung auch kein Interesse mehr an Taarabt.

Der Franco-Marokkaner wurde erst mal Reservespieler bei Benfica Lissabon.

22. Patrick Ochs – Kein Lahm und kein Schweinsteiger

Patrick Ochs (links) spielte in einem Team mit Philip Lahm und Bastian Schweinsteiger, aber nicht in der Weltmeister-Elf von 2014, sondern beim Bayern-Nachwuchs.

Trotzdem schaffte er es über Eintracht Frankfurt immerhin zum VfL Wolfsburg. Doch im Sommer 2015 wurde er beim VfL ausgemustert. Jetzt versucht er es zwei Etagen tiefer beim FSV Frankfurt.

21. Savio Nsereko – Vergessener Jungstar

In Uganda geboren, in Deutschland aufgewachsen war Savio Nsereko (rechts) mal eine große Nachwuchshoffnung in Deutschland. Von 2004 bis 2010 spielte regelmäßig in den Jugendteams des DFB. 2009 winkte ein fetter Profivertrag bei West Ham United, aber seit seinem Wechsel auf die Insel ging es nur noch bergab.

Danach, in vier Jahren Vertrag beim AC Florenz, wurde er von einem kleinen Verein zum nächsten ausgeliehen. Er landete schließlich bei Beroe Stara Sagora in Bulgarien – ein Verein dessen Popularität jeder deutsche Viertligist übertrifft. Der Stürmer steht seit März 2016 bei FK Lietava Jonava in Litauen unter Vertrag.

Failed 20 – 16: Vom verhinderten Bayern-Star Nummer 2 bis zum verhinderten Spanien-Star

20. Andreas Ottl – Aus der Champions League ins Abseits

Andreas Ottl spielte nicht nur in der Jugend und in der zweiten Mannschaft bei den Bayern, sondern setzte sich auch bei den Profis durch. Zunächst. Er war zwar nie einer der großen Stars bei den Bayern, kam aber immerhin in sechs Jahren auf über 90 Spiele. 2006 schoss er die Bayern mit seinem ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 in Kaiserslautern sogar zur deutschen Meisterschaft.

Es folgte der Absturz: Hertha BSC und FC Augsburg hießen seine nächsten Stationen, ehe nach dem Vertragsende in Augsburg 2014 nichts mehr kam.

19. Chinedu Obasi – Kein Glück auf Schalke

Nachdem Chinedu Obasi in Hoffenheim große Erfolge gefeiert hatte, versuchte er sein Glück auf Schalke. Noch im Spätherbst 2014 ließ er sich in der Arena für das Führungstor gegen Sporting Lissabon in der Champions League feiern, doch das scheint längst vergessen.

Kurze Zeit später war Schluß auf Schalke und seitdem ist er nun zum Nichtstun verdammt.

18. Abou Diaby – Bei Arsenal gescheitert

Abou Diaby scheiterte vor allem an seinen vielen Verletzungen. In seinen neun Jahren beim FC Arsenal stand er mehrfach auf dem Sprung nach ganz oben, ehe ihn eine Blessur wieder aus der Bahn warf.

Seit Sommer 2015 steht der 16-fache französische Nationalspieler bei Olympique Marseille unter Vertrag, kam dort aber in der Saison 2015/16 nur zu 3 Einsätzen. Und mittlerweile ist er auch schon über 30.

17. Ryan Babel – Enttäuschte Hoffnung

Johan Cruyff, Patrick Kluivert, Klaas-Jan Huntelaar – Ryan Babel schien einer von ihnen zu sein, ein Topstürmer aus der berühmten Nachwuchsschule von Ajax Amsterdam. Für mehr als 17 Millionen Euro wechselte er als 20-Jähriger zum FC Liverpool und schien vor einer ganz großen Karriere zu stehen.

Dann allerdings folgte der Absturz. Nach Hoffenheim abgeschoben konnte er sich – von vielen Verletzungen geplagt – auch nicht durchsetzen. Über einige Umwege landete er zunächst im Rentner-Paradies für Fußballer – beim Al Ain Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten, mit noch nicht einmal 29 Jahren.

16. Michu – Abstieg in die vierte Liga

Michu (jubelnd) machte schnell in seiner spanischen Heimat auf sich aufmerksam. Das brachte ihm einen Vertrag beim walisischen Premiere-League-Club Swansea City ein.

Für Swansea traf er 2013 sogar im Auswärtsspiel bei Manchester United. Ein Jahr später wechselte er auf Leihbasis zum SSC Neapel – ein Knick in der Karriere war die Folge.

In Italien kam er kaum zum Einsatz, inzwischen kickt er seit November 2015 für den spanischen Viertligisten UP Langreo.

Failed 15 – 11: Vom Vollhonk bis zur Abschiedstournee des Welttorjägers

15. Ravel Morrison – Vollhonk

Ravel Morrison (Mitte, jubelnd) ist ein Musterbeispiel dafür, was supertalentierte Fußballer auch zum Scheitern bringen kann. Nicht häufige Verletzungen sondern eine fehlende professionelle Einstellung. Bereits mit 16 Jahren trainierte er mit den Profis bei Manchester United. Zu Spielen — wie hier gegen Chelsea – kam er aber nur in den Nachwuchsteams.

Sein Profidebüt gab er bei West Ham United.  Über diverse Ausleihen landete er schließlich 2015 bei Lazio Rom, konnte sich aber auch dort nicht durchsetzen. Immer wieder werfen ihm Verantwortliche eine mangelhafte Einstellung zum Training und Disziplinlosigkeiten vor.

14. Jan Schlaudraff – Schnell verglühter Stern

Jan Schlaudraff debütierte in der Bundesliga bei Gladbach, so richtig ging sein Stern aber erst bei Alemannia Aachen auf. Er schoss die Bayern aus dem Pokal und bekam prompt ein Angebot der Münchner.

Beim Rekordmeister konnte er sich aber nicht durchsetzen, doch auch nach seinem Wechsel zu Hannover 96 blitzte seine tolle Technik immer wieder auf.

Häufige Verletzungen verhinderten die ganz große Karriere. Mittlerweile hat er seine Karriere beendet.

13. Keirrison – Kein Neymar

Keirrison hielten Kenner für ähnlich begabt wie seinen brasilianischen Landsmann Neymar. Mit 20 ging er für 14 Millionen Euro Ablöse zum großen FC Barcelona, wo er einen Fünf-Jahres-Vertrag erhielt.

Für Barca langte es allerdings nie, über Benfica Lissabon und den AC Florenz, wo er auch nie wirklich überzeugen konnte, ging es zurück nach Brasilien.

Dort reicht es immerhin dazu, um bei Coritiba FC nicht ganz auf dem Abstellgleis gelandet zu sein. Mittlerweile spielt er bei Londrina Esporte Clube PR.

12. Radamel Falcao – Abgestürzter Rekordtorschütze

Mit 17 Toren in 14 Spielen ist Falcao der beste Torschütze aller Zeiten in der Europa League, den Vorgängerwettbewerb UEFA-Cup eingeschlossen. Für sagenhafte 47 Millionen Euro kaufte ihn deshalb Ateltico Madrid 2011 vom FC Porto.

Bereits 60 Millionen Euro war er dem AS Monaco 2013 wert. Dann jedoch warf ihn ein Kreuzbrandriss Anfang 2014 völlig aus der Bahn. Die Verletzung kostete den Kolumbianer die WM, bei seinen späteren Vereinen Manchester United und FC Chelsea kam er nie mehr so richtig auf Beine. In der Saison 2016/16 wird Radamel Falcao sein Glück wieder beim AS Monaco versuchen.

11. Adriano – Vom Welttorjäger in die Rentner-Liga

Adrianos große Zeit ist schon etwas her, aber er hätte eine Legende werden können. In Europa spielte er sich bei Inter Mailand ins Rampenlicht und wurde 2005 Welttorjäger. Auch in der brasilianischen Nationalmannschaft war er Stammspieler und traf in 48 Länderspielen 27-mal.

Doch der Tod seines Vaters 2006 warf den besten Spieler des Confederations Cup 2005 in Deutschland völlig aus der Bahn. In der Selecao ging es danach für ihn nur noch bergab, Inter Mailand schob in nach Brasilien ab. Nachdem er zuletzt zwei Jahre ohne Verein war, versuchte er sein Glück bei Miami United – einem unterklassigen US-Klub. Mittlerweile ist er vereinslos

Failed 10 – 6: Vom Jogi-Alptraum bis

10. Mario Balotelli – Vom Super-Mario zum Journey Man

Deutschlands Fußball-Fans ist Mario Balotelli (Mitte, jubelnd) in ganz schlechter Erinnerung: Mit seinen beiden Toren leitete er die 1:2-Niederlage der DFB-Elf im EM-Halbfinale 2012 gegen Italien ein. Vom Talent her könnte er in einer Liga mit Lionel Messi und Cristinao Ronaldo spielen, aber das hat er bei weitem nicht geschafft.

Ob bei Inter Mailand, Manchester City, dem FC Liverpool oder dem AC Mailand – Balotelli fühlt sich stets verkannt.

Zwar bringt er immer wieder als Stürmer gute Leistungen, aber er erreicht nicht das Level, auf dem er vom Talent her spielen könnte.

Und jetzt will er aus Nizza weg und wieder bei einem großen Verein anheuern.

9. Nicklas Bendtner – Danish Dynamite neben dem Platz

Wegen ihrer furiosen Spielweise hatte die dänische Nationalelf einst den Spitznamen Danish Dynamite und wurde 1992 mit Offensivfußball Europameister. Auf Stürmertalent Nicklas Bendter setzten die Dänen große Hoffnungen, an glorreiche Zeiten anknüpfen zu können. Seine Karriere beim FC Arsenal begann durchaus verheißungsvoll. Mit 22 gelang ihm in der Champions League beim 5:0 gegen Porto ein Hattrick.

Dann aber geriet seine Karriere ins Stocken. Auch bei Juventus Turin und dem VfL Wolfsburg fand er nicht zu der Klasse, die ihm eigentlich in die Wiege gelegt ist.

Als Danish Dynamite erweist er sich vor allem außerhalb des Platzes durch Disziplinlosigkeiten. Sein Spitzname “Lord” und die damit verbundenen Superman-Fähigkeiten sind allerdings Kult in den sozialen Medien.

8. Christian Pander – Verheißungsvoller Auftakt

Wenn einem Spieler im ersten Länderspiel in Wembley der Siegtreffer gegen England glückt, steht einer großen Karriere eigentlich nichts mehr im Weg. Christian Pander gelang das Kunststück, dennoch brachte er es auf nicht mehr als zwei Länderspiele.

Bei Schalke wollten sie den häufig verletzten Linksverteidiger irgendwann nicht mehr.

Auch nach seinem Wechsel 2011 zu Hannover 96 plagten ihn immer wieder Blessuren. 2015 gab ihm 96 keinen neuen Vertrag mehr. Mittlerweile ist er vereinslos und 32.

7. Eden Hazard – Am Scheideweg

Was passiert mit Eden Hazard? Eden Hazard spielte beim FC Chelsea eine Katastrophen-Saison. 2015/16 war die wohl schwächste Spielzeit seiner Karriere. Und das nach der Supersaison in der Spielzeit davor. Zuerst schien es nur an Jose Mourinho zu liegen, doch mittlerweile ist klar: Der Belgier wird wohl nie ein Superstar der Kategorie Zlatan oder Suraez.

Von CR7 und Messi ganz zu Schweigen. War es das mit der Superstar-Karriere und den Chef-Ambitionen? Wir glauben – ja! Hazard droht sich zum ewigen High Potential zu entwickeln, der es nicht geschafft hat. Die Gründe sind unbekannt…

6. Julien Faubert – Die Schlafmütze

Ein Traumdebüt im Trikot der Nationalmannschaft feierte Julien Faubert. Für Frankreich schoss er gleich bei seinem ersten Einsatz 2006 sein erstes Tor. Dabei sollte es aber wohl bleiben. Seine Karriere startete Julien Faubert in seiner Heimat. Über Cannes stieg er bei Bordeaux zum Leistungsträger und einem der größten Talente des französischen Fußballs auf. 2007 folgte der Wechsel für ca. 9 Mio. Euro zu West Ham, wo er mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte und nicht wirklich in Tritt kam.

2009 wurde Faubert sogar für eine Rückrunde zu Real Madrid verliehen, machte aber nur zwei Spiele. Über ein kurzes Intermezzo in der Türkei und eine zweijährige Rückkehr nach Bordeaux spielt der 32-Jährige heute in Schottland beim FC Kilmarnock.[sam id=”59″ codes=”true”] Insgesamt konnte der Mittelfeldspieler aber nicht an seine früheren Leistungen anknüpfen. Nur mit einer Aktion sorgte er noch für Furore: Während einem Spiel der Königlichen schlief Faubert auf der Ersatzbank einfach ein und wurde dabei gefilmt.

Failed 5 – 1: Vom hochgelobten Ergänzungsspieler bis zum tief gefallenen Mini-Messi

5. Shaun Wright-Philips – Ausgerannt

Die Karriere von Wright-Philips war schon seit längerem zum Scheitern verurteilt. Dabei begann alles vielversprechend. Als schneller und technisch starker Flügelspieler machte sich der Engländer bei Manchester City einen Namen und galt als einer der talentiertesten englischen Nachwuchsspieler. Nach sechs Jahren bei den Citizens wechselte Wright-Philips 2005 für 31,5 Millionen Euro zu Chelsea.

Bei den Blues gewann er zwar Titel, sein Anteil daran war allerdings überschaubar. Drei Spielzeiten später kehrte der Außenbahnspezialist zu Manchester City zurück, doch auch dort konnte er nicht mehr vollends überzeugen. Zwar stand Wright-Philips bis 2010 noch einige Male im Aufgebot der englischen Nationalmannschaft, spielen durfte er aber allenfalls in den unwichtigen Partien.

Selbst bei den Queens Park Rangers kam er in vier Jahren nur noch sporadisch zum Einsatz und so ging er nach dem Vertragsende 2015 in die USA zu den New York Red Bulls, wo er mit seinem Bruder zusammenspielt und die Karriere ausklingen lässt.

4. Royston Drenthe – Die Königlichen als Wendepunkt

14 Millionen Euro gab Real Madrid 2007 für Royston Drenthe aus. Viel Geld für einen Spieler, der im Grunde erst eine Saison als Stammspieler bei Feyenoord Rotterdam auf dem Buckel hatte. Zudem wurde er als bester Spieler der U21-EM ausgezeichnet. Doch die Königlichen waren sicher, ein großes Talent verpflichtet zu haben, letztlich lagen sie aber daneben.

Zwar kam der Niederländer zunächst regelmäßig zum Einsatz, überzeugen konnte er allerdings nicht. Nach drei Jahren und zwei Ausleihen versuchte Drenthe sein Glück in Russland. Dort scheiterte der Linksfuß genauso wie später in England und der Türkei. Seit September 2015 spielt er mit 29 Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei Baniyas SC

3. Charles N`Zogbia – Falsche Entscheidung

Eine Menge Talent hat Charles N`Zogbia, doch leider ruft es der Franzose nur zu selten ab. In England bei Newcastle United startete er 2004 seine Karriere. Der Mittelfeldmann wurde mit 18 Jahren auf Anhieb Stammspieler und Publikumsliebling. Nach fünf Saisons ging es für den Franzosen weiter zu Wigan. Dort überzeugte er besonders offensiv und avancierte zu einem gefragten Spieler. N`Zogbia schaffte es sogar in den Kader der Nationalmannschaft und machte zwei Länderspiele.

So waren Topclubs wie der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Arsenal und PSG hinter ihm her. Doch er wechselte 2011 für rund 11 Millionen Euro zu Aston Villa, wo seither seine Leistungen stagnieren. In der Saison 2015/16 schaffte er es überhaupt nur zweimal in den Kader. Zudem musste sein Club aus der Premier League absteigen. Mit 30 Jahren scheint seine Karriere nun langsam zu Ende zu gehen.

2. Jan Kirchhoff – Zu viel gewollt

Wieder ein Talent, das den Sprung bei Bayern nicht geschafft hat. Jan Kirchoff war bei Mainz 05 einer der absoluten Leistungsträger. Als dort 2012 sein Vertrag auslief, hatte er viele Angebote von sämtlichen Topclubs aus der Bundesliga. Der damals 23-jährige Verteidiger entschied sich für den FC Bayern München.

Doch wie bei so vielen Spielern vor ihm war der deutsche Rekordmeister eine Nummer zu groß. Zwar hatte Kirchhoff auch mit einigen Verletzungen zu kämpfen, dennoch war er nur Ergänzungsspieler. Selbst bei seiner einjährigen Ausleihe zu Schalke war er nur Durchschnitt und konnte nicht überzeugen.

Deshalb schoben ihn die Bayern im Januar 2016 zum AFC Sunderland ab. Dort versucht der 25-jährige Kirchhof nun wieder Fuß zu fassen.

1. Marko Marin – der Europa-Reisende

Marko Marin galt lange als große Hoffnung des deutschen Fußballs. Bei Borussia Mönchengladbach machte Marin 2007 erstmals auf sich aufmerksam. Speziell seine Tempodribblings und Flankenläufe machten ihn zum Leistungsträger der Fohlen. 2009 folgte dann der Wechsel zum damaligen Spitzenclub Werder Bremen, wo er perfekt mit Mesut Özil harmonierte und zum Nationalspieler wurde.

Marin gehörte regelmäßig zum Aufgebot des DFB-Teams und schaffte es sogar in den WM-Kader 2010. Mit 23 Jahren wagte der Mittelfeldspieler dann den Schritt zu Chelsea London. Dort versank Marin in der Versenkung. Bei den Blues setzte er sich ebenso wenig durch wie bei seiner anschließenden Europatour. Spanien, Italien, Belgien und die Türkei – nirgendwo wurde er zum Stammspieler oder blieb langfristig. Mit 27 Jahren steht seine Karriere am Scheideweg.

Jetzt ist er Ergänzungsspieler in Griechenland.

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