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Champions League: Zenits Dejan Lovren will Tor gegen BVB wiederholen

Dejan Lovren will dem BVB mit Zenit St. Petersburg in der Champions League die Stirn bieten. Torerfahrung gegen Dortmund hat er bereits.

Lovren, Reus, Zenit, BVB

Borussia Dortmund trifft am heutigen Abend ab 18.55 Uhr in der Champions League auf Zenit St. Petersburg.

Der Bundesligist will im letzten Gruppenspiel seine Tabellenführung verteidigen, doch die schon ausgeschiedenen Russen gehen hochmotiviert in das Duell – besonders Abwehrchef Dejan Lovren.

Der kroatische Nationalspieler kündigte im Interview mit dem Kicker an, die Begegnung keinesfalls verschenken zu wollen.

“Wir wollen gegen den BVB zeigen, dass wir mehr können, als wir bisher gezeigt haben”, machte der 31-Jährige deutlich: “Dass nicht einmal mehr die Europa League möglich ist, frustriert mich und meine Kollegen sehr. Wir hatten uns das anders vorgestellt.”

Das Hinspiel in Dortmund gewann der deutsche Vizemeister unspektakulär, aber verdient. Jadon Sancho (78./Elfmeter) und Erling Haaland (90.) trafen Ende Oktober zum 2:0-Sieg des Bundesligisten.

 

Siegtor gegen BVB “wichtigsten Treffer” seiner Karriere

 

Lovren kam erst im Sommer für zwölf Millionen Euro vom FC Liverpool nach St. Petersburg.
Wie man gegen den BVB gewinnt, weiß er allerdings noch aus einer denkwürdigen Partie 2016:

“Das Rückspiel 2016 im Viertelfinale der Europa League, mein Kopfball zum 4:3 in Anfield. Es ist auch heute noch ein unfassbarer Moment für mich. Der wichtigste Treffer meiner Karriere”, erinnerte sich der Innenverteidiger wehmütig.

Dass der 31-Jährige die Reds nun vor Saisonbeginn verließ rein sportliche Gründe. “Ich hatte das Gefühl, dass man in Liverpool nicht mehr auf mich baut. Aber ich will kein Ersatzmann sein, sondern Fußball spielen”, stellte der Routinier klar.

Trainer Jürgen Klopp habe zu oft auf andere Profis gesetzt. “Ich war nicht immer damit einverstanden, dass ich so wenig spielte, nur ist er eben der Manager, der entscheidet. Eigentlich wollte ich im Sommer 2019 schon weg, aber das klappte letztlich nicht. Zum Glück, so bin ich eben als Meister gegangen”, lautet das versöhnliche Fazit des Abwehrspielers.

Gegen Dortmund will Lovren nun all seine Erfahrung einsetzen, um dem Bundesligisten die Stirn zu bieten.


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